Bachelorarbeit, 2009
40 Seiten, Note: 1,6
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, ob die kostenlose Vergabe von CO2-Zertifikaten eine ökonomische Notwendigkeit oder ein umweltpolitischer Sündenfall darstellt. Sie untersucht die Funktionsweise des Emissionshandels im Rahmen des Kyoto-Protokolls und analysiert die Vor- und Nachteile der kostenlosen Vergabe im Vergleich zur Versteigerung von Zertifikaten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Fragestellung der Arbeit erläutert und den Aufbau der Arbeit darstellt. Im zweiten Kapitel wird der Treibhauseffekt, seine natürlichen Ursachen und die anthropogenen Einflüsse auf den Klimawandel, beleuchtet. Kapitel 3 widmet sich dem Kyoto-Protokoll und seinen Mechanismen, wie Joint Implementation und Clean Development Mechanism. Kapitel 4 behandelt den Emissionshandel in der Europäischen Union und seine Funktionsweise. Im fünften Kapitel wird der Emissionshandel in Bezug auf seine ökologische Zielgenauigkeit, ökonomische Effizienz und seinen Einfluss auf den Umwelttechnologischen Fortschritt bewertet. Im sechsten Kapitel erfolgt ein Vergleich zwischen der Versteigerung und der kostenlosen Vergabe von Zertifikaten.
Emissionshandel, CO2-Zertifikate, Kyoto-Protokoll, Treibhauseffekt, Klimawandel, Umweltpolitik, ökonomische Effizienz, ökologische Zielgenauigkeit, kostenlose Vergabe, Versteigerung, Joint Implementation, Clean Development Mechanism, EU-Emissionshandelssystem.
Umweltaktivisten sehen darin eine Subvention für klimaschädliche Anlagen, während die Industrie sie als ökonomisch notwendig erachtet.
Nach den Plänen der EU-Kommission sollen Unternehmen ab 2020 alle Emissionszertifikate ersteigern müssen, anstatt sie kostenlos zu erhalten.
Der Industriesektor erhält fast alle Berechtigungen kostenlos, während der Energiesektor bereits einen Teil ersteigern muss. Kleinemittenten erhalten sie komplett kostenlos.
Dies sind Mechanismen des Kyoto-Protokolls, die es ermöglichen, Emissionsreduktionen durch Projekte in anderen Ländern zu erzielen.
Die Arbeit analysiert, ob der Handel die Emissionen dort senkt, wo es volkswirtschaftlich am günstigsten ist, und vergleicht Versteigerung mit Gratisvergabe.
Es handelt sich um die vom Menschen verursachte Verstärkung des natürlichen Treibhauseffekts, primär durch den Ausstoß von CO2.
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