Bachelorarbeit, 2009
44 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Neue Medien – Ein Überblick
3. Computer-Assisted Language Learning (CALL)
3.1 Geschichte
3.2 Allgemeine Möglichkeiten der PC-Nutzung im Unterricht
3.3 Auditive und Audiovisuelle Medien im Fremdsprachenunterricht
3.4 Grundlagen des Sprachlernens mit Multimedia
3.5 Differenzierung der CALL Medien
4. Neue Anforderungen für Lehrer und Lerner
4.1 Medienpädagogik
4.2 Medienkompetenz
4.3 Medieninnovation
5. Internet und dessen Einfluss auf den Fremdsprachenunterricht
5.1 Probleme und Gefahren
5.2 Relevanzkriterien und Suchstrategien
6. Evaluierung von Software in Hinblick auf die Brauchbarkeit für den Fremdsprachenunterricht
6.1 Hot Potatoes
6.2 LingoFox
7. Die Kehrseite der Neuen Medien
8. Schlussbemerkung
Diese Arbeit untersucht die Diskrepanz zwischen dem Anspruch an den Einsatz neuer Medien im Fremdsprachenunterricht und der unterrichtlichen Wirklichkeit. Dabei wird die Rolle des computergestützten Fremdsprachenlernens (CALL) kritisch beleuchtet, um aufzuzeigen, wie sich Anforderungen an Lehrer und Lerner wandeln und welche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz erfüllt sein müssen.
3. Computer-Assisted Language Learning (CALL)
Der Begriff „CALL“ beschreibt im Allgemeinen die Nutzung von computergestützten Lernprogrammen, welche einzelnen Lernern oder Lerngruppen Aufgaben zur Verfügung stellen und präsentieren, anschließend deren Lösungsvorschläge analysieren und korrigieren und das Programm abhängig vom jeweiligen Vorschlag weiterführen. Wenn man den Bereich CALL allgemein betrachtet, geht man von drei unterschiedlichen Typologien aus. Bei „Behavioristisches CALL“ dient der Computer nur als Tutor, welcher auf die Abarbeitung automatisierter Routinen abzielt. Dabei ist Lernen ein sich stets wiederholender Vorgang.
Das „Kommunikative CALL“ dagegen geht von einem Ansatz aus, so Hess, welcher eine Kommunikation zwischen Maschine und Lerner herstellen soll. Dabei kann der Computer als Werkzeug als auch als Stimulus für den Lerner dienen. Eine dritte Form des CALL sieht Hess als „Integratives CALL“. Diese Typologie muss der Lerner sich, auf Grund der Komplexität der Bereiche Multimedia und Internet, stärker integrieren, Kompetenzen erlangen und sein Lernen systematisch steuern.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit, didaktische Prinzipien bei der Integration neuer Informationstechnologien in Unterrichtskonzepte in den Vordergrund zu stellen.
2. Neue Medien – Ein Überblick: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Neuen Medien und analysiert deren wachsenden Stellenwert im Bildungsbereich.
3. Computer-Assisted Language Learning (CALL): Es erfolgt eine geschichtliche Einordnung und Differenzierung verschiedener Ansätze des computergestützten Sprachlernens.
4. Neue Anforderungen für Lehrer und Lerner: Hier werden die veränderten Rollen und notwendigen Kompetenzen für alle am Unterricht Beteiligten analysiert.
5. Internet und dessen Einfluss auf den Fremdsprachenunterricht: Dieses Kapitel betrachtet die Chancen und Risiken, die das Internet als Informationsquelle und Lernort mit sich bringt.
6. Evaluierung von Software in Hinblick auf die Brauchbarkeit für den Fremdsprachenunterricht: Es werden Kriterien für die Beurteilung von Lernsoftware entwickelt und beispielhafte Autorenprogramme vorgestellt.
7. Die Kehrseite der Neuen Medien: Eine kritische Reflexion über die Grenzen der Technologie und die Notwendigkeit reflektierter Rahmenkonzepte.
8. Schlussbemerkung: Ein Fazit zur zukünftigen Entwicklung des computergestützten Fremdsprachenlernens.
Neue Medien, Fremdsprachenunterricht, CALL, Medienkompetenz, Medienpädagogik, Internet, Lernsoftware, E-Learning, Sprachlernen, Computer, Didaktik, Interaktivität, Multimedia, Lehrerrolle, Konstruktivismus.
Die Arbeit analysiert den Einsatz neuer Medien im Fremdsprachenunterricht unter dem Spannungsfeld von „Anspruch und Wirklichkeit“.
Zu den Schwerpunkten gehören das Computer-Assisted Language Learning (CALL), Medienkompetenz, die Didaktik im digitalen Zeitalter sowie die Evaluierung von Lernsoftware.
Das Ziel ist es, den tatsächlichen Nutzen digitaler Medien für den Spracherwerb zu bewerten und aufzuzeigen, welche Voraussetzungen für einen erfolgreichen und didaktisch sinnvollen Einsatz notwendig sind.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und theoretischen Einordnung bestehender Konzepte zu Medienpädagogik und multimedialem Lernen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen von CALL, die Analyse neuer Anforderungen an Lehrende und Lernende, die Einflüsse des Internets sowie die praktische Evaluierung von Tools wie Hot Potatoes und LingoFox.
Medienkompetenz, Fremdsprachenunterricht, CALL, Medienpädagogik und Multimedialität stehen im Zentrum der Untersuchung.
Der Lehrer wandelt sich vom reinen Wissensvermittler zum Organisator von Lernprozessen und zum „Guide“, der Lernende bei der Informationsbeschaffung und Bewertung unterstützt.
Ohne Medienkompetenz besteht die Gefahr, dass Lernende in einer Informationsflut untergehen oder den Weg des geringsten Widerstandes wählen, anstatt sich aktiv und kritisch mit den Inhalten auseinanderzusetzen.
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