Diplomarbeit, 2003
133 Seiten, Note: Sehr gut
Vorwort
1 Einleitung
1.1 Das Problem
1.2 Die Zielsetzung
1.3 Der Aufbau
2 Theoretischer Rahmen
2.1 Grundsätzliche Inhalte und Begriffe zur Unterrichtsqualität an Schulen
2.1.1 Motive und Gründe zur Notwendigkeit schulischer Selbstentwicklung
2.1.2 Unterrichtsqualität
2.1.3 Messkriterien der Unterrichtsqualität
2.2 Grundsätzliche Inhalte und Begriffe zu E-Learning
2.2.1 Lernen mit dem Computer an der LBS Mitterdorf
2.2.2 Didaktische Funktion von E-Learning
2.2.3 Wirtschaftlichkeit von E-Learning
3 Untersuchung
3.1 Die Auswahl des Instruments zur Messung der Unterrichtsqualität
3.2 Untersuchungsdesign
3.2.1 Festlegung der Qualitätsdimensionen
3.2.2 Forschungshypothesen
3.2.3 Evaluationsinstrumente
4 Die Untersuchungsergebnisse
4.1 Ergebnisse der qualitativen Befragung mittels Interview
4.2 Ergebnisse der quantitativen Befragung mittels Fragebogen
4.2.1 Merkmale der Probanden
4.2.2 Darstellung der Ergebnisse
4.3 Überprüfung der Hypothesen
4.3.1 Prüfung der Hypothese 1:
4.3.2 Prüfung der Hypothese 2
4.3.3 Prüfung der Hypothese 3
4.3.4 Prüfung der Hypothese 4
4.3.5 Prüfung der Hypothese 5
4.3.6 Prüfung der Hypothese 6
4.4 Zusammenfassung
4.5 Schlussfolgerungen und Ausblick
5 Literaturverzeichnis
5.1 Literatur
5.2 Internet
6 Anhang
6.1 Interviewleitfaden und Transkription der Interviews
6.2 Fragebogen
6.3 Rohdaten der Untersuchung
6.4 Kurzfassung der Diplomarbeit
6.5 Approbation
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Qualitätsverbesserung von Unterricht durch den Einsatz von E-Learning in Notebook-Klassen an kaufmännischen Berufsschulen zu untersuchen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob der Einsatz von Notebooks die Unterrichtsqualität im Vergleich zum traditionellen Unterricht steigert.
2.2.1 Lernen mit dem Computer an der LBS Mitterdorf
„Neue Medien“, „Multimedia“, „E-Learning“, „Tele-Learning“ oder „Tele-Teaching“ – diese Worte sind in aller Munde und die Euphorie weiter Kreise scheint keine Grenzen zu kennen. Bill Gates, amerikanischer Software-Mogul und Milliardär, malte bereits 1995 folgendes Szenario aus:
„Eines nicht allzufernen Tages wird es Ihnen möglich sein, Geschäfte zu betreiben, zu lernen, die Welt und ihre Kulturen zu erkunden, ein beliebiges Unterhaltungsprogramm aufzurufen, Freunde kennen zu lernen, in der Nachbarschaft einzukaufen und Verwandten in der Ferne Bilder zu zeigen, ohne, dass Sie Ihren Schreibtisch oder Lehnstuhl verlassen müssen“
Was wird angesichts dieser Entwicklung die Zukunft der Schule sein? Wird sie überhaupt noch eine Zukunft haben oder wird sie von den „Neuen Medien“ verdrängt werden?
Bevor ich in die Prüfung dieser Frage eintrete, möchte ich umreißen, was ich hier unter „E-Learning“ – speziell im Zusammenhang mit „E-Learning in Notebook-Klassen an der Landesberufsschule Mitterdorf“ verstehe:
Im Rahmen eines Gesamtkonzeptes „E-Learning Austria“, das in Übereinstimmung mit der Vorgangsweise aller EU-Mitgliedsstaaten elektronisch unterstütztes Lernen, Lehren und Forschen für die Wissensgesellschaft forcieren soll, ist von der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)-Qualifikationsoffensive des bm:bwk ein „Projekt zur Sammlung von Erfahrungen mit Ansätzen von virtuellem Lernen und Unterrichten mit Hilfe von Schüler-Notebook-PCs“ in Versuchsklassen von Allgemein Bildenden Höheren Schulen und Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen in Österreich eingerichtet worden. Die LBS Mitterdorf ist an diesem Projekt „E-Learning in Notebook-Klassen“ beteiligt. Ziel der Studie ist die qualitative Erhebung des Notebook Einsatzes an Schulen unter Berücksichtigung der technischen, unterrichtsorganisatorischen und didaktischen Entwicklungen. Die gesamte Projektdauer erstreckt sich von September 1999 bis Juli 2003. Im Rahmen dieses Projektes hat die LBS Mitterdorf das Notebook als universelles „Education-Book“ für ihre Schüler und Schülerinnen einer Abschlussklasse eingeführt.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Qualitätsmanagement im Schulwesen und führt die Forschungsfrage ein, ob der Einsatz von Notebooks die Unterrichtsqualität verbessert.
2 Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel definiert Begriffe wie Unterrichtsqualität und E-Learning und erläutert wichtige Messkriterien sowie die didaktischen Potenziale von Notebooks.
3 Untersuchung: Der methodische Teil beschreibt das Untersuchungsdesign, welches auf dem SERVQUAL-Modell basiert, um die Zufriedenheit der Schüler in Notebook-Klassen mit traditionellen Klassen zu vergleichen.
4 Die Untersuchungsergebnisse: Hier werden die Ergebnisse der qualitativen Interviews und quantitativen Fragebögen detailliert präsentiert, die Hypothesen geprüft und eine Swotanalyse erstellt.
5 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Literatur und Internetquellen zur wissenschaftlichen Fundierung der Arbeit.
6 Anhang: Enthält ergänzende Materialien wie den Interviewleitfaden, Fragebögen und die Rohdaten der durchgeführten Untersuchung.
E-Learning, Unterrichtsqualität, Notebook-Klasse, Qualitätsmanagement, SERVQUAL-Modell, Schulentwicklung, Mediendidaktik, Informationstechnologie, Bildungsforschung, Empirische Untersuchung, Kompetenzzuwachs, Lerneffekt, Unterrichtsgestaltung, Berufsschule, Schulautonomie
Die Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen des Notebook-Einsatzes („E-Learning“) auf die Qualität des Unterrichts an kaufmännischen Berufsschulen, spezifisch an der Landesberufsschule Mitterdorf.
Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition und Messung von Unterrichtsqualität, die didaktische Einbettung digitaler Lernwerkzeuge sowie die Analyse von Kosten-Nutzen-Aspekten bei E-Learning-Projekten.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob der Einsatz von Notebooks die Qualität des Unterrichts im Vergleich zu traditionellen Methoden steigert und wie sich dies aus der Sicht der Schüler messen lässt.
Die Autorin nutzt das SERVQUAL-Modell, um Erwartungen und Wahrnehmungen der Schüler systematisch zu erfassen. Ergänzend kommen leitfadengestützte Interviews zur qualitativen Vertiefung zum Einsatz.
Im Hauptteil wird der theoretische Bezugsrahmen erarbeitet, das Forschungsdesign entwickelt und die empirische Untersuchung anhand von Fragebögen und Interviews mit Schülern durchgeführt.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie E-Learning, Unterrichtsqualität, Notebook-Klasse, Kompetenzentwicklung, Medienvielfalt und Evaluationsinstrumente aus.
Überraschenderweise zeigte die Studie, dass die Schüler der traditionell geführten Klasse mit der Unterrichtsqualität zufriedener waren als diejenigen in der Notebook-Klasse, wo die Euphorie der Anfangszeit einem kritischen Realismus gewichen ist.
Die Autorin empfiehlt unter anderem die stärkere Berücksichtigung ergonomischer Faktoren, eine verbesserte Lehrerschulung in Bezug auf Methodenvielfalt sowie das Aufbrechen starrer Organisationsstrukturen für fächerübergreifendes Arbeiten.
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