Forschungsarbeit, 2009
36 Seiten, Note: 1.0
1. Einleitung
2. Die teilnehmende Beobachtung: theoretische Perspektiven
2.1 Allgemeine Überlegungen
2.2 Die Beobachtung
2.2.1 Begriffsklärung
2.2.2 Unterscheidung zwischen quantitativer und qualitativer Beobachtung
2.2.3 Die qualitative Beobachtung
2.2.4 Prinzipien der qualitativen Beobachtung
2.2.5 Formen der Beobachtung
2.2.6 Die Offenheit der Beobachtung
3. Teilnehmende Beobachtung konkret: praktische Feldforschungen
3.1 Forschungspraxis
3.2 Forschungsablauf
3.2.1 Feldzugang
3.2.2 Rollendefinition
3.2.3 Datenerhebung und -auswertung
3.2.4 Feldrückzug
3.3 Einbezug der Beobachteten in die Studie
4. Diskussion der angewandten Methoden
4.1 Forschungspraktische und -ethische Fragen
4.2 Grundsätze der Forschungsethik
4.3 Reflexionen zur Methodik im Lichte der vorliegenden Feldforschungen
4.3.1 Allgemein
4.3.2 Zur Teilnahme
4.3.3 Zur verdeckten Beobachtung
4.3.4 Zur offenen Beobachtung
4.3.5 Zum Nähe/Distanz-Verhältnis
5. Zusammenfassung
6. Ergebnis
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die methodischen Herausforderungen der teilnehmenden Beobachtung in der qualitativen Religionsforschung zu reflektieren, wobei der Fokus insbesondere auf der Unterscheidung zwischen verdeckten und offenen Beobachtungsansätzen liegt. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie sich diese Ansätze unterscheiden und welcher für die durchgeführten Feldforschungen bei einer Gesprächsgruppe der Bewegung Humanity’s Team geeigneter ist.
3.2.1 Feldzugang
Nach den Vorarbeiten wird geklärt, „unter Nutzung welchen Feldzuganges und vermittelt durch welche Kontaktpersonen geforscht werden kann, […]“. Dabei ist wichtig, ob es sich um ein offenes (z.B. Restaurant), halboffenes (z.B. Universität) oder geschlossenes Feld (z.B. Gefängnis) handelt. Danach richten sich die Zugangsvoraussetzungen und -möglichkeiten und die Wahl von Kontaktpersonen.
Bei der gewählten Gruppe handelt es sich um ein halboffenes bis geschlossenes Feld. Auf dem Internet fand ich Kontaktinformationen zum Leiter der Gruppe (W.), welche ich dann gleich nutzte. Er war erfreut über einen ‚Interessenten’ und lud mich ein, teilzunehmen. Meine Forschungsabsicht habe ich gemäss der Konzeption noch nicht offengelegt. W. war demnach der „Türsteher“, der den Zugang zur Gruppe ermöglicht hat.
1. Einleitung: Darstellung der Motivation und des Forschungsinteresses bezüglich der Methode der teilnehmenden Beobachtung im Kontext der qualitativen Religionsforschung.
2. Die teilnehmende Beobachtung: theoretische Perspektiven: Theoretische Herleitung des Beobachtungsbegriffs, der qualitativen Forschungsmethodik sowie der zentralen Dimensionen der Offenheit und Teilnahmegrade.
3. Teilnehmende Beobachtung konkret: praktische Feldforschungen: Anwendung des theoretischen Modells auf konkrete Feldforschungen bei einer esoterischen Gesprächsgruppe, unterteilt in Phasen wie Feldzugang und Datenerhebung.
4. Diskussion der angewandten Methoden: Ethische und forschungspraktische Reflexion der durchgeführten Studien, insbesondere hinsichtlich der Problematik von verdeckter gegenüber offener Beobachtung.
5. Zusammenfassung: Rekapitulation der theoretischen Erkenntnisse sowie der praktischen Erfahrungen aus den beiden Feldforschungen.
6. Ergebnis: Schlussfolgerung über die Eignung der teilnehmenden Beobachtung und die Bedeutung der Reflexivität und Offenheit im Forschungsprozess.
Teilnehmende Beobachtung, Qualitative Religionsforschung, Feldforschung, Verdeckte Beobachtung, Offene Beobachtung, Forschungsethik, Humanity’s Team, Neale Donald Walsch, Esoterik, Feldzugang, Rollendefinition, Nähe/Distanz-Verhältnis, Intersubjektivität, Reflexivität, Datenerhebung.
Die Arbeit reflektiert die Methode der teilnehmenden Beobachtung in der qualitativen Religionsforschung anhand eigener praktischer Feldforschungen.
Im Mittelpunkt stehen die methodischen Unterschiede zwischen verdeckter und offener Beobachtung sowie ethische Aspekte und die Rolle des Forschers im Feld.
Die Arbeit untersucht, was die verdeckte von der offenen teilnehmenden Beobachtung unterscheidet und welcher Ansatz für die untersuchten Feldforschungen besser geeignet war.
Es handelt sich um einen qualitativen, unstrukturierten Ansatz der teilnehmenden Beobachtung, angewandt in einem zyklischen Forschungsprozess.
Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung der Methode als auch den detaillierten Praxisbericht über die Feldforschungen bei einer Gruppe der Bewegung Humanity’s Team.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Teilnehmende Beobachtung, Forschungsethik, Qualitative Religionsforschung und Feldzugang.
Der Autor führte zwei Treffen durch: Eines verdeckt und ein zweites offen, wobei die Gruppe im Nachhinein über das Forschungsziel informiert wurde, um ethische Bedenken zu reflektieren.
Der Autor hatte persönliches Vorwissen über die untersuchte Bewegung, was er als positiv für die Innenperspektive empfand, während er gleichzeitig versuchte, die wissenschaftliche Distanz zu wahren.
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