Diplomarbeit, 2008
90 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit untersucht die Theorie optimaler Währungsräume und bewertet anhand dieser Theorie einen möglichen Beitritt Polens zur Europäischen Währungsunion. Sie analysiert die wirtschaftliche Entwicklung Polens seit 1990 und untersucht, inwieweit Polen die notwendigen Konvergenzkriterien erfüllt.
Die Einleitung stellt die Relevanz der Theorie optimaler Währungsräume für die Analyse eines Beitritts Polens zur Europäischen Währungsunion dar. Sie definiert den Begriff des optimalen Währungsraums und skizziert die wichtigsten Aspekte der Arbeit.
Kapitel 2 beleuchtet die Bedeutung und den Gegenstand der Theorie optimaler Währungsräume. Es werden die wichtigsten Kriterien zur Bestimmung optimaler Währungsräume diskutiert und die theoretischen Grundlagen für die Analyse des polnischen Falls gelegt.
Kapitel 3 analysiert die wirtschaftliche Entwicklung Polens seit 1990 und untersucht den Stand der nominalen und realen Konvergenz. Es werden die wichtigsten Konvergenzkriterien betrachtet und die Ergebnisse von Untersuchungen zur Transformation und Konvergenz in Polen präsentiert.
Kapitel 4 untersucht die wichtigsten Kriterien optimaler Währungsräume im Kontext Polens. Es werden die Flexibilität des polnischen Arbeitsmarktes, die Konvergenz der Konjunkturzyklen, die Ausländischen Direktinvestitionen, die Handelsintegration, die Diversifikation der Produktion und der Intraindustrielle Handel analysiert.
Kapitel 5 fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Chancen und Risiken eines möglichen Beitritts Polens zur Europäischen Währungsunion.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen optimaler Währungsräume, Konvergenzkriterien, wirtschaftliche Entwicklung Polens, Beitritt zur Europäischen Währungsunion, Konjunkturzyklen, Handelsintegration, Diversifikation der Produktion, Intraindustrieller Handel, Flexibilität des Arbeitsmarktes, Ausländische Direktinvestitionen.
Ein optimaler Währungsraum ist ein geografisches Gebiet, in dem es ökonomisch vorteilhaft ist, eine gemeinsame Währung zu teilen. Die Theorie wurde 1961 von Robert Mundell begründet.
Ja, im Gegensatz zu Großbritannien oder Dänemark hat Polen keine Opting-Out-Klausel. Es besteht die formelle Pflicht, den Euro einzuführen, sobald die Maastricht-Kriterien erfüllt sind.
Die Arbeit analysiert Faktormobilität, Offenheit der Wirtschaft, Produktionsdiversifikation, Fiskalische Integration und die Flexibilität von Löhnen und Preisen.
Nominale Konvergenz bezieht sich auf Stabilitätswerte wie Inflation und Zinsen. Reale Konvergenz betrifft wirtschaftliche Strukturen wie Pro-Kopf-Einkommen und Produktivität.
Sie werden als wichtiger Faktor für die Integration Polens in den europäischen Markt und zur Vorbereitung auf die Währungsunion untersucht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

