Diplomarbeit, 2010
97 Seiten, Note: 1,3
1 Science Fiction-/Mysteryserien und die Wissenschaft
1.1 Darstellung von Wissenschaft im non-fiktionalen und fiktionalen Bereich
1.2 Die Serien
1.2.1 Geschichte der Science Fiction-/Mysteryserien
1.2.2 Format der Serien Akte X und Eureka
1.2.3 Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI
1.2.4 Eureka – Die geheime Stadt
1.2.5 Genredefinitionen
2 Analyse der Darstellung von Wissenschaft in Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI
2.1 Die Serie
2.2 Medientechnische Analyse der Folge Blut (unter dem Aspekt der Darstellung von Wissenschaft)
2.2.1 Einordnung in die Serie
2.2.2 Episodenrollen
2.2.3 Handlung
2.2.4 Szenenprotokoll
2.2.5 Darstellung von Wissenschaft in der Folge
2.3 Inhaltliche Analyse der Darstellung von Wissenschaft in Akte X: Blut
2.3.1 Dargestellte Phänomene
2.3.2 Hintergrund der Folgengeschichte und der dargestellten Wissenschaft
2.3.3 Realitätsnähe der wissenschaftlichen Erklärungen
3 Analyse der Darstellung von Wissenschaft in Eureka – Die geheime Stadt
3.1 Die Serie
3.2 Medientechnische Analyse der Folge Urinstinkte (unter dem Aspekt der Darstellung von Wissenschaft)
3.2.1 Einordnung in die Serie
3.2.2 Nebencharaktere
3.2.3 Handlung
3.2.4 Szenenprotokoll
3.2.5 Darstellung von Wissenschaft in der Folge
3.3 Inhaltliche Analyse der Darstellung von Wissenschaft in Eureka: Urinstinkte
3.3.1 Dargestellte Phänomene
3.3.2 Hintergrund der Folgengeschichte und der dargestellten Wissenschaft
3.3.3 Realitätsnähe der wissenschaftlichen Erklärungen
4 Vergleich der Wissenschaftsdarstellung in Fernsehserien
4.1 Vergleich der Darstellung von Wissenschaft in den untersuchten Serien
4.2 Wissenschaft in einem anderen Fernsehseriengenre am Beispiel 24
4.3 Fazit
Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Darstellung wissenschaftlicher Phänomene und Erklärungsversuche in den Fernsehserien "Akte X" und "Eureka". Die Arbeit analysiert, wie viel wissenschaftliche Realität in den fiktionalen Inhalten steckt und an welchen Punkten die Fiktion die Oberhand gewinnt.
Die Einsamen Schützen zu LSDM
(Byers:) Toxische Pestizide. Die Chemikalie, die du da hast, heißt Lysergsäuredimetrin. Ein nicht freigegebenes, experimentelles synthetisch botanisches Insektizid, dass die Wirkung eines natürlichen Pheromons hat.
(Langly:) LSDM wird auf Pflanzen gesprüht und löst eine Furchtreaktion bei dem Schädling aus. ‚Hier droht Gefahr, also hau ab!’ und das Insekt verlässt die Pflanze.
(Mulder: Und warum wird das nicht freigegeben? Ist es möglich, dass es Menschen auf die gleiche Weise beeinflusst?)
(Byers:) Ob das möglich ist? Hm. Ich will dir mal was zeigen. (Langly zum Video:) Das ist echtes Nachrichtenfilmmaterial aus den 50er Jahren. Die versprühen da DDT, eine Chemikalie, die von der Regierung für unbedenklich erklärt und freigegeben wurde. (Byers zum Video:) Dreißig Jahre später fand man heraus, dass Frauen, die ihm ausgesetzt waren, in weitaus höherem Maße Brustkrebs hatten. Sie haben sogar die Behörden davon überzeugt, dass es ungefährlich wäre, es auf Kinder zu sprühen. Erst nach einem Jahrzehnt voller bürokratischer Tiefschläge und industrieller Hackentricks wurde es verboten. (Langly:) Andere Chemikalien, die selben Tricks.
(Byers:) Sie haben nur gelernt, nicht ganz so offensichtlich vorzugehen.
1 Science Fiction-/Mysteryserien und die Wissenschaft: Dieses Kapitel führt in die Grundlagen ein und definiert die unterschiedlichen Genres sowie deren historische Entwicklung und Relevanz für das Fernsehen.
2 Analyse der Darstellung von Wissenschaft in Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI: Es erfolgt eine detaillierte Untersuchung der Mystery-Serie durch eine medientechnische und inhaltliche Analyse einer ausgewählten Episode.
3 Analyse der Darstellung von Wissenschaft in Eureka – Die geheime Stadt: Dieses Kapitel widmet sich der Science-Fiction-Serie Eureka und untersucht anhand einer Beispiel-Folge, wie technologische Innovationen dargestellt und erklärt werden.
4 Vergleich der Wissenschaftsdarstellung in Fernsehserien: Abschließend werden die Erkenntnisse gegenübergestellt, um Unterschiede in der Erzählweise und Wissenschaftsnähe zu verdeutlichen, ergänzt durch einen Blick auf das Echtzeitdrama 24.
Wissenschaftsdarstellung, Akte X, Eureka, Mysteryserie, Science Fiction, Wissenschaftsjournalismus, Nanotechnologie, Insektizide, DDT, Adrenalin, Fernsehserien, Realitätsnähe, medientechnische Analyse, Phobien, Szenenprotokoll.
Die Arbeit untersucht, wie wissenschaftliche Sachverhalte und Phänomene in fiktionalen Fernsehformaten dargestellt werden und inwieweit diese auf realen wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren oder reine Erfindungen sind.
Die Analyse konzentriert sich auf die Genres Mystery und Science Fiction, speziell anhand der Serien "Akte X" und "Eureka", sowie deren Abgrenzung und journalistische Verarbeitung von Wissenschaft.
Ziel ist es, den Grad der Realitätsnähe in den wissenschaftlichen Erklärungen beider Serien zu ermitteln und zu hinterfragen, wie die Autoren die Balance zwischen dramaturgischer Freiheit und faktischer Genauigkeit meistern.
Die Arbeit kombiniert eine medientechnische Analyse (Szenenprotokolle, visuelle und auditive Gestaltung) mit einer inhaltlichen Analyse der dargestellten Phänomene und deren Vergleich mit dem aktuellen wissenschaftlichen Stand.
Der Hauptteil analysiert jeweils eine repräsentative Folge pro Serie ("Blut" bei Akte X, "Urinstinkte" bei Eureka), untersucht deren Entstehung, Szenenaufbau und die wissenschaftlichen Hintergründe wie Insektizide oder Nanotechnologie.
Wissenschaftsdarstellung, Akte X, Eureka, Mystery, Science Fiction, Nanotechnologie, Realitätsnähe und medientechnische Analyse.
Während Akte X Wissenschaft primär zur Untersuchung mysteriöser Phänomene nutzt, ohne sie lückenlos zu erklären, ist Wissenschaft in Eureka der aktive Auslöser der Handlungsstränge und technologischen Probleme.
Das Echtzeitdrama "24" dient als Kontrastfolie für ein Format, das den Anspruch verfolgt, realitätsnah zu wirken, dabei aber aufgrund der straffen Echtzeit-Dramaturgie ebenfalls auf wissenschaftliche Präzision verzichten muss.
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