Bachelorarbeit, 2022
55 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1. Hirntumore
2.1.1 Pathogenese
2.1.2 Symptomatik
2.1.3 Diagnostik
2.1.4. Therapie
2.2. Meningeome
2.2.1. Symptomatik und Arten
2.2.3. Diagnostik und Therapie
2.3. Erkenntnisse der kognitiven Diagnostik bei Hirntumoren
3. Methodik
3.1. Studienvorbereitung
3.2. Untersuchungsdesign
3.3. Ein- und Ausschlusskriterien
3.4. Organisation und Rekrutierung
3.5. Der MoCA als kognitives Screeningverfahren
3.6. Stichprobe
3.7. Untersuchungsablauf
3.8. Hypothesen
3.9. Statistische Analyse
4. Ergebnisse
4.1. Haupthypothese
4.2. Nebenhypothesen
5. Diskussion
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen von primären Hirntumoren mit Lokalisation in der vorderen Schädelgrube auf die kognitive Leistungsfähigkeit von Patienten im präoperativen Setting, um die Notwendigkeit neuropsychologischer Diagnostik zu begründen.
2.1.1 Pathogenese
Im Vergleich zu anderen Tumorerkrankungen können auch kleine, ungünstig gelegene, oder benigne, intrakranielle Tumore aufgrund der Komplexität und räumliche Nähe zu neuroanatomischen Strukturen zu einer signifikanten Funktionsstörung führen (Röther, J., 2006).
Kommt es zur Zunahme des Tumorvolumens ist die Kompensationsfähigkeit des Gehirns, aufgrund der Schädelkalotte, eingeschränkt (Hacke, W. & Poeck, K., 2006). Dies bedingt die Abnahme des Liquorvolumens als Kompensation der raumfordernden Wirkung. Die Dynamik der Erkrankung wird hierbei vom Tumorvolumen und der Wachstumsgeschwindigkeit beeinflusst. Im dynamischen Verlauf kommt es zur Kompression der Hirnrinde mit verstrichenen Hirnrindenfurchen, einer Verschiebung der Mittellinie, durch eine Massenverlagerung der Hirnstrukturen und zur Verquellung der basalen Liquorzisternen. Somit zeigen sich nicht nur Veränderungen in der umliegenden Hirnstrukturen, sondern mit zunehmendem Wachstum auch Beeinträchtigungen in anderen Gehirnregionen (Hacke, W. & Poeck, K., 2006).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz neuropsychologischer Diagnostik bei Hirntumor-Erkrankungen des Zentralnervensystems ein und definiert die Forschungsfrage.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die anatomischen Grundlagen, die Pathogenese und Symptomatik von Hirntumoren sowie die Spezifika von Meningeomen.
3. Methodik: Hier wird das Studiendesign, die Stichprobenrekrutierung und das angewendete Testverfahren, der MoCA, detailliert beschrieben.
4. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die erhobenen Daten mittels statistischer Analysen ausgewertet und die Hypothesen der Studie auf ihre Gültigkeit geprüft.
5. Diskussion: Die Ergebnisse werden hier in den Kontext der aktuellen Literatur gestellt und die Relevanz der gefundenen neuropsychologischen Defizite bewertet.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit neuropsychologischer Diagnostik in der klinischen Routine.
Hirntumor, Diagnostik, kognitive Leistungsfähigkeit, Neuropsychologie, MoCA, präoperatives Setting, Meningeom, Schädelgrube, kognitive Defizite, neuropsychologische Diagnostik, Symptomatik, klinische Studie.
Die Arbeit untersucht, wie sich primäre Hirntumore in der vorderen Schädelgrube auf die kognitiven Fähigkeiten von Patienten vor einer Operation auswirken.
Neben der neuroanatomischen Lokalisation der Tumoren liegt der Fokus auf der neuropsychologischen Diagnostik mittels MoCA-Verfahren.
Die zentrale Frage ist, welche messbaren Auswirkungen primäre Hirntumore auf die präoperative kognitive Leistungsfähigkeit haben.
Es handelt sich um eine prospektive, klinische Studie, in der Patienten mit einer gesunden Kontrollgruppe verglichen werden.
Neben den medizinischen Grundlagen wird die kognitive Testung und die statistische Auswertung der Studiendaten ausführlich dargelegt.
Hirntumor, Diagnostik, Neuropsychologie, MoCA, kognitive Leistungsfähigkeit und prächirurgische Abklärung.
Das MoCA gilt als ökonomisches und valides Screeninginstrument, um leichte kognitive Beeinträchtigungen schnell zu identifizieren.
Die statistische Analyse deutet darauf hin, dass die betroffene Patientengruppe signifikant schlechtere kognitive Ergebnisse erzielt als die Kontrollgruppe.
Die Autorin weist auf die kleine Stichprobengröße hin und empfiehlt bei zukünftigen Studien eine größere Kohorte für eine höhere Generalisierbarkeit.
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