Masterarbeit, 2006
94 Seiten, Note: 1,6
1. EINLEITUNG
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Betriebliche Ausbildung
2.1.1 Ausgewählte Aspekte
2.1.2 Erwartungen der Betriebe an Auszubildende
2.2 Strategische Personalentwicklung
2.2.1 Begriffsbestimmungen
2.2.2 Klassische Elemente strategischer Personalentwicklung
2.3 Qualifikation versus Kompetenz
2.3.1 Begriffsbestimmungen
2.3.2 Berufliche Handlungskompetenzen
2.4 Persönlichkeitstraining
2.4.1 Begriffsbestimmungen
2.4.2 Aspekte von Persönlichkeitstrainings
2.4.3 Wirkung und Wirksamkeit von Persönlichkeitstrainings
2.4.4 Gütekriterien von Persönlichkeitstrainings
2.5 Evaluation von Praxisprojekten
3. DAS PERSONALENTWICKLUNGSKONZEPT DER FIRMA X IM BEREICH BETRIEBLICHER AUSBILDUNG
3.1 Potenzialbeurteilung der Auszubildenden
3.2 Projektarbeit innerhalb der Ausbildung
3.3 Selbst- und Fremdbeurteilungssystem
3.4 Persönlichkeitstrainings für Auszubildende
3.5 Fach- und Ausbildungsbezogene Schulungen
3.6 Perspektivengespräche im Rahmen der Ausbildung
4. PERSÖNLICHKEITSTRAINING IM 1. AUSBILDUNGSJAHR ALS ELEMENT DER STRATEGISCHEN PERSONALENTWICKLUNG DER FIRMA X IM BEREICH DER BETRIEBLICHEN AUSBILDUNG
4.1 Ziele des Persönlichkeitstrainings
4.2 Inhalte des Persönlichkeitstrainings
4.3 Zielgruppenbeschreibung
4.4 Methodisch-didaktischer Aufbau des Persönlichkeitstrainings
5. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG ZUR WIRKSAMKEIT DER PERSÖNLICHKEITSTRAININGS
5.1 Nutzen und Funktion der Evaluation
5.2 Evaluationsgegenstand und Forschungsziel
5.3 Evaluationsmethoden
5.4 Darstellung und Interpretation der Evaluation und ihrer Ergebnisse
6. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Das Ziel der Arbeit ist es, die Wirksamkeit von Persönlichkeitstrainings, die in ein systematisches Gesamtkonzept der betrieblichen Ausbildung eingebettet sind, zu belegen und die Praxiserfahrungen bei drei Unternehmen darzustellen.
Methodisch-didaktischer Aufbau des Persönlichkeitstrainings
Nachdem die Anzahl aller Auszubildenden bei ca. 50 Personen lag, musste in drei parallelen Gruppen gearbeitet werden. Das Programm war in allen Teilgruppen identisch. Veränderungen hinsichtlich der Methodenauswahl oder des Ablaufs fanden nur in Absprache mit den anderen Trainern aufgrund einer eventuellen Besonderheit der Gruppe statt. Diese enge Absprache ist besonders wichtig, um Konkurrenzen zwischen den Gruppen zu verhindern, die das Lernklima gefährden können. Hinsichtlich der Verhinderung von Konkurrenzen ist es weiterhin von großer Bedeutung, dass die Trainer ähnliche, oder im optimalen Fall, die gleichen pädagogischen Ideale verfolgen und ein ähnliches Menschenbild haben. Für die Teilnehmenden wird im Verhalten der Trainer deutlich, welche Idee hinter dem Persönlichkeitstraining steht.
Bei der Planung des Persönlichkeitstrainings waren zwei Leitideen von entscheidender Bedeutung: Zum einen kann das Training lediglich einen Anstoß zur Veränderung geben und auf die Bedeutung der Selbstverantwortung hinweisen. Die ‚tatsächliche Arbeit’, die gelernten Inhalte in den Alltag zu übertragen und dort anzuwenden, muss von jedem Einzelnen in Eigenleistung erbracht werden. Zum anderen ‚lebt’ das Seminar vom Engagement und dem Antrieb der Gruppe, mitzumachen. Die Seminarteilnehmer sollen durch die angebotenen Methoden animiert werden sich kreativ einzubringen und ihre Lernchancen aktiv zu nutzen.
Das Training ist multimethodal aufgebaut und nutzt kognitive, gruppendynamische, persönlichkeitsdiagnostische und körperorientierte Methoden, um jeden Teilnehmer anzusprechen und facettenreiche Lernarrangements zu bieten. Besonderes Augenmerk wird auf die aktive Beteiligung der Teilnehmer im Seminarverlauf und die ausführliche Reflexion aller durchgeführten Übungen gelegt. Der Trainer versteht sich als Begleiter und Anleiter, aber auf keinen Fall als ‚allwissend’. Gerade im sozialen Miteinander gibt es häufig nicht nur einen richtigen Weg, sondern viele verschiedene Möglichkeiten, eine Situation zu gestalten. Innerhalb des Trainings wird auf diesen Umstand immer wieder hingewiesen und innerhalb der Gruppe verschiedene Strategien oder Lösungen für unterschiedliche Problemstellungen erarbeitet und diskutiert.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Sozialkompetenzen in der Ausbildung und stellt die Zielsetzung der Arbeit sowie den Kontext der beteiligten Unternehmen vor.
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel definiert zentrale Fachbegriffe wie Personalentwicklung, Handlungskompetenz und Persönlichkeitstraining sowie deren Bedeutung in der betrieblichen Ausbildung.
3. DAS PERSONALENTWICKLUNGSKONZEPT DER FIRMA X IM BEREICH BETRIEBLICHER AUSBILDUNG: Hier wird das spezifische PE-Konzept der Firma X mit seinen Bausteinen wie Potenzialbeurteilung, Projektarbeit und Feedbacksystemen detailliert vorgestellt.
4. PERSÖNLICHKEITSTRAINING IM 1. AUSBILDUNGSJAHR ALS ELEMENT DER STRATEGISCHEN PERSONALENTWICKLUNG DER FIRMA X IM BEREICH DER BETRIEBLICHEN AUSBILDUNG: Dieses Kapitel befasst sich mit den Zielen, Inhalten und der methodisch-didaktischen Struktur des Persönlichkeitstrainings als Kernstück der Ausbildung.
5. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG ZUR WIRKSAMKEIT DER PERSÖNLICHKEITSTRAININGS: Die empirische Untersuchung analysiert und interpretiert die Evaluationsergebnisse der durchgeführten Trainings über einen Zeitraum von drei Jahren.
6. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Bedeutung einer strategischen, zielgruppenorientierten Ausbildung für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.
Personalentwicklung, Betriebliche Ausbildung, Persönlichkeitstraining, Sozialkompetenz, Handlungskompetenz, Evaluation, Praxistransfer, Projektarbeit, Assessment Center, Selbstevaluation, Führung, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Feedback, Lernmethodik
Die Arbeit untersucht die Effektivität von Persönlichkeitstrainings als festen Bestandteil eines strategischen Personalentwicklungskonzepts in der betrieblichen Ausbildung.
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Sozialkompetenzen, dem Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis sowie der Evaluation der persönlichen Entwicklung von Auszubildenden.
Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass ein gezielt eingerichtetes Persönlichkeitstraining innerhalb der Ausbildung messbare positive Auswirkungen auf das Verhalten und die Einstellungsentwicklung der Auszubildenden hat.
Es werden qualitative Beschreibungen und quantitative Evaluationsmethoden (standardisierte Befragungen FB1/FB2, Selbst- und Fremdbeurteilungsbögen) kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Beschreibung des konkreten Firmen-Konzepts, die Detaillierung des Trainingsaufbaus sowie die Auswertung der empirischen Daten.
Zu den Kernbegriffen zählen Personalentwicklung, Schlüsselqualifikationen, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Lernerfolg und Praxistransfer.
Sie dient als Vorbereitung auf das 360-Grad-Feedback und hilft dabei, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen, Konflikte zu lösen und die Kommunikation zwischen Ausbildern und Auszubildenden zu verbessern.
Indem Auszubildende eine Kultur der Offenheit, gegenseitigen Verantwortung und konstruktiven Konfliktlösung erlernen, wirken sie als Multiplikatoren und initiieren langfristige Veränderungen in der gelebten Unternehmenskultur.
Sie ermöglicht es, nicht nur den Lernerhalt zu prüfen, sondern auch die Qualität der Trainingsmethoden kontinuierlich zu verbessern und den Bedarf an zusätzlichen Maßnahmen fundiert zu begründen.
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