Bachelorarbeit, 2022
41 Seiten, Note: 3,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Massenmedien und Massenkommunikation
2.2 Digitalisierung und Nachhaltigkeit
2.3 Einfluss der Medien auf das Umweltbewusstsein
3. Entwicklung und Zusammenhang von Umwelt und Medienbranche
3.1 Geschichte und Wandel der Medienbranche
3.2 Umwelt und Ökologiebewegungen
3.3 Medienwirtschaft und Nachhaltigkeit
4. Das Einsparen von Ressourcen
4.1 Nachhaltigkeit in den Medien
4.2 Sparsame Medien
5. Zusammenfassung
6. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert von "Green Production" als ressourcensparenden Ansatz in der deutschen Medienbranche. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse des Einflusses von Medien auf das Umweltbewusstsein sowie auf der kritischen Auseinandersetzung mit der ökologischen Verantwortung von Medienunternehmen bei der Produktion von Inhalten.
3.1 Geschichte und Wandel der Medienbranche
Das deutsche Mediensystem besteht heute aus verschiedenen Teilsystemen, die sich in ständiger Wechselwirkung miteinander befinden. Eine Unterscheidung findet laut Beck (2012) durch unterschiedliche Zeichensysteme, technischer Grundlagen und verschiedenen Organisationsformen mit verschiedenen Regeln statt. Zunächst gibt es die gedruckten Medien, also die Printmedien. Hierzu zählen Bücher und Pressmedien wie Zeitungen und Zeitschriften. Des Weiteren gibt es den Film und seine Präsentationsform wie Kino oder Video. Der Rundfunk, mit Hörfunk und Fernsehen, sowie die publizistischen Online Medien bilden die letzte Unterscheidung (ebd.). Alle Teilsysteme bauen aufeinander auf, denn sie teilen sich eine normative, technische und infrastrukturelle Grundlage. Die Entwicklung und Struktur des deutschen Mediensystems sind eng mit der politischen Geschichte verbunden (ebd).
Alleine durch die Etablierung der Massenpresse, ist die gesellschaftliche und politische Bedeutung erheblich gewachsen und hat mit der Einführung von Film und Funk und den darauf folgenden Onlinemedien weiter zugenommen. Es ist das Ergebnis einer wechselhaften Geschichte und auch momentan durchläuft die Medienbranche einen Wandel und steht vor allem Herausforderungen gegenüber. Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und setzt die Medienbranche unter Druck. Die Medien werden online, das heißt immer schneller, immer beliebter und immer und überall verfügbar (Goldapp 2016). Prinzipiell ideal, wenn es nicht mit finanziellen Erlösen verbunden sei. Bisher scheinen nur wenige Medienunternehmen den Absprung in die Onlinewelt profitabel zu gestalten.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Nachhaltigkeit in der Medienbranche ein, definiert die zentrale Forschungsfrage und nennt erste Akteure im Bereich Green Shooting.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Massenkommunikation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit als Basis für die weitere Analyse des medialen Einflusses auf das Umweltbewusstsein.
3. Entwicklung und Zusammenhang von Umwelt und Medienbranche: Hier wird der historische Wandel des Mediensystems beleuchtet und in den Kontext von Umweltbewegungen sowie der unternehmerischen Verantwortung (CDR/CSR) gestellt.
4. Das Einsparen von Ressourcen: Dieses Kapitel analysiert konkrete Maßnahmen zum ressourcenschonenden Produzieren im Medienbereich, inklusive der kritischen Betrachtung von Ökobilanzen und Produktionsrichtlinien.
5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung führt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zu nachhaltigen Medienproduktionen und deren gesellschaftlicher Verantwortung nochmals übersichtlich zusammen.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit beantwortet die zentrale Forschungsfrage nach der Rolle der Medienbranche als Anwalt für Nachhaltigkeit und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung ökologischer Produktionswege.
Green Production, Nachhaltigkeit, Medienbranche, Massenkommunikation, Digitalisierung, Umweltbewusstsein, Corporate Digital Responsibility, Klimaschutz, Ressourcenmanagement, Werbefilmproduktion, Ökobilanz, Ecotainment, Medienethik, Klimawandel, Nachhaltigkeitskommunikation
In der Arbeit wird untersucht, wie das Konzept der "Green Production" in der deutschen Medienbranche etabliert werden kann, um Ressourcen zu schonen und umweltbewusster zu produzieren.
Die zentralen Themen sind der Einfluss der Medien auf das Umweltbewusstsein, die unternehmerische Verantwortung (CSR/CDR) sowie konkrete Einsparpotenziale bei Filmproduktionen.
Die Forschungsfrage zielt darauf ab, den konkreten Einfluss der Medienbranche auf das gesellschaftliche Umweltbewusstsein zu bestimmen und zu erörtern, wie nachhaltig Medienunternehmen agieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Aufarbeitung theoretischer Hintergründe zu Massenmedien, Medienökonomie und Nachhaltigkeitsstrategien.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Defininitionen, die historische Entwicklung der Medienbranche in Bezug zu Ökologiebewegungen sowie die Analyse von Ökobilanzen und Green-Production-Richtlinien.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Green Production, Medienethik, Nachhaltigkeitskommunikation und Corporate Digital Responsibility charakterisiert.
CDR wird als notwendige unternehmerische Antwort auf die Auswirkungen der digitalen Transformation verstanden, welche die Verantwortung von Medienunternehmen ethisch einbettet.
Das Beispiel gilt als Beleg dafür, dass eine klimaneutrale Produktion kein kurzfristiges Experiment sein muss, sondern langfristig erfolgreich im deutschen Mediensektor integriert werden kann.
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