Bachelorarbeit, 2024
44 Seiten
1. Einleitung
1.1 Chemie von Pyridin
1.1.2 Chemie von 3-Iodpyridin
1.1.3 Chemie von 2-Amino-3-Chlorpyridin
1.1.4 Chemie von 2-Amino-6-Brompyridin
1.1.5 Chemie von 3-Amin-6-Chlorpyridin
1.2 Chemie der eingesetzten Säuren
1.3 Brückenbindungen und Wechselwirkungen
2. Aufgabenstellung und Motivation
3. Ergebnisse
3.1 Herstellung und Charakterisierung von 3-Iodpyridiniodid (Verbindung 1)
3.1.1 Infrarotspektrum
3.1.2 Raman-Spektrum
3.1.3 Kristallstrukturanalyse
3.2 Synthese und Charakterisierung von Tribromid 3-Iodpyridinbromid (Verbindung 2)
3.2.1 Infrarotspektrum
3.2.2 Raman-Spektrum
3.2.3 Kristallstrukturanalyse
3.2.4 H-Brücken und Halogenbindungen
3.3 Herstellung und Charakterisierung von 3-Amino-2-Brom-6-Chlorpyridinium-bromid-monohydrat (Verbindung 3)
3.3.1 Infrarotspektrum
3.3.2 Raman-Spektrum
3.3.3 Kristallstrukturanalyse
4. Experimenteller Teil
4.1 Synthese
4.1.1 Synthese und Charakterisierung von 3-Iodpyridiniodid (Verbindung 1)
4.1.2 Synthese und Charakterisierung von Tribromid 3-Iodpyridinbromid (Verbindung 2)
4.1.3 Synthese und Charakterisierung von 3-Amino-2-Brom-6-Chlorpyridinium-bromid-monohydrat (Verbindung 3)
4.2 Arbeitstechniken und Analysen
4.2.1 Infrarot und Raman-Spektroskopie
4.2.2 Kristallstrukturbestimmung
5. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Synthese, strukturellen Charakterisierung und Analyse einer Reihe neuer Halogenopyridinium-Salze. Das primäre Ziel ist es, die physikalisch-chemischen Eigenschaften sowie die kristallographischen Strukturen der durch direkte Umsetzung von Pyridin-Derivaten mit Halogenwasserstoffsäuren gewonnenen Substanzen zu untersuchen, um fundamentale Wechselwirkungen wie Wasserstoffbrückenbindungen und Halogen-Halogen-Wechselwirkungen besser zu verstehen.
1.1 Chemie von Pyridin
Pyridin ist ein aromatischer Heterozyklus, welcher aufgrund des elektronenreichen und planaren Systems eine erhöhte aromatische Stabilität aufweist. Dabei weist das freie Elektronenpaar des im Ring lokalisierten Stickstoffatoms eine Basizität von pKS= 5,23 auf und lässt sich gut protonieren.[1]
Insbesondere bei Umsetzung mit starken Reagenzien wie Supersäuren, können Salze entstehen. Pyridin wird aufgrund der organischen Natur oft für organische Synthesen eingesetzt und spielt eine bedeutende Rolle als Lösemittel für organische Salze. Pyridin kann in Verbindung mit einem Brom-Molekül ebenfalls als Katalysator fungieren, indem es das Brom (Br2)-Molekül heterolytisch spaltet. Dabei entsteht ein positiv geladenes Teilchen am Pyridinin und es bildet sich ein N- Brom-Pyridinium- Kation, welches unteranderem als Elektrophil Benzol angreifen kann.[2]
Ebenfalls dient es als Synthesebaustein zur Herstellung von Arzneimitteln und wird oft bei Alkylierungs- oder Acylierungsreaktionen eingesetzt.[3] Über einen nucleophilen Angriff wird das freie Elektronenpaar des Stickstoffatoms angegriffen und reagiert mit Alkylhalogeniden, Alkanoylhalogeniden und Anhydriden unter Bildung von Pyridiniumsalzen.[4]
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die chemischen Grundlagen von Pyridin und dessen Derivaten sowie die Bedeutung von Wasserstoffbrücken und Halogenbindungen für die kristalline Struktur.
2. Aufgabenstellung und Motivation: Hier wird das Ziel der Bachelorarbeit definiert, neue Halogenopyridinium-Salze zu synthetisieren und deren Struktur unter lösungsmittelfreien Bedingungen zu charakterisieren.
3. Ergebnisse: In diesem Hauptteil werden die Synthese und detaillierte Charakterisierung der spezifischen Verbindungen 1, 2 und 3 anhand von Spektroskopie-Daten und Strukturanalysen vorgestellt.
4. Experimenteller Teil: Dieser Abschnitt beschreibt die konkreten Arbeitstechniken, die verwendeten Reagenzien und die experimentelle Durchführung der Synthesen sowie die angewandten Analysemethoden.
5. Fazit: Das Fazit fasst die erreichten Ergebnisse zusammen und reflektiert die gewonnenen Erkenntnisse über die Kristallstrukturen und die ablaufenden Wechselwirkungen.
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der Synthese und der strukturellen Charakterisierung neuer Halogenopyridinium-Salze.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Chemie von Pyridin-Derivaten, die Bildung von Halogen-Salzen sowie die Erforschung von intermolekularen Wechselwirkungen wie Wasserstoffbrücken und Halogen-Bindungen im Kristallgitter.
Das Ziel ist die experimentelle Herstellung der Salze unter lösungsmittelfreien Bedingungen und deren anschließende Aufklärung der Kristallstruktur mittels Röntgenbeugung.
Es werden klassische synthetische Methoden sowie spektroskopische Verfahren (IR, Raman) und die Einkristall-Röntgenstrukturanalyse eingesetzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der drei Hauptverbindungen (3-Iodpyridiniodid, Tribromid 3-Iodpyridinbromid und 3-Amino-2-Brom-6-Chlorpyridinium-bromid-monohydrat), deren Spektren sowie detaillierte kristallographische Daten und Wechselwirkungsanalysen.
Wichtige Begriffe sind Pyridin-Derivate, Kristallstrukturanalyse, Halogen-Halogen-Wechselwirkungen und experimentelle Spektroskopie.
Diese Wechselwirkungen beeinflussen maßgeblich die supramolekulare Struktur der Salze und somit deren physikalische Eigenschaften.
Die Identifizierung des Monohydrats gelang primär durch die Kristallstrukturanalyse, da die spektroskopischen Methoden (IR/Raman) hier aufgrund überlappender Signale keine eindeutige Zuordnung erlaubten.
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