Magisterarbeit, 2010
67 Seiten, Note: 1,7
Die Magisterarbeit analysiert die europapolitischen Finalitätsleitbilder Großbritanniens und Deutschlands im Kontext des EU-Vertragsreformprozesses. Ziel ist es, die Entwicklung und Veränderung dieser Leitbilder im Zeitverlauf zu untersuchen und die Faktoren zu identifizieren, die diese Entwicklung beeinflussen. Die Arbeit fokussiert auf die soziale Konstruktion dieser Leitbilder in Regierungsreden und untersucht, wie diese Leitbilder in den Reden von führenden Politikern in beiden Ländern dargestellt werden.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Thema und die Problematik der Arbeit erläutert. Sie stellt die Forschungsfrage und die Forschungshypothesen vor und gibt einen Überblick über den Stand der Forschung. Anschließend wird das methodische Vorgehen und der Aufbau der Arbeit beschrieben.
Kapitel 2 befasst sich mit dem Begriff des europapolitischen Leitbildes. Es werden die Funktionen und die Pluralität dieser Leitbilder erläutert und der Kontextueller Raum, in dem sie entstehen, beschrieben. Außerdem werden verschiedene Finalitätsleitbildmodelle und -merkmale vorgestellt.
Kapitel 3 untersucht die Erklärungskraft von Lernprozessen im sozialkonstruktivistischen Ansatz. Es wird der Begriff des Lernens definiert und die Bedingungen für Lernprozesse erläutert. Außerdem werden Faktoren transnationaler Lernprozesse betrachtet.
Kapitel 4 analysiert die europapolitischen Rahmenbedingungen in Großbritannien und Deutschland. Es werden die politischen Systeme und die Grundlinien der Europapolitik in beiden Ländern vorgestellt. Außerdem wird das Akteur-Struktur-Verhältnis betrachtet und die britischen und deutschen Finalitätskonzeptionen um 2000 analysiert.
Kapitel 6 untersucht die Positionen zur Finalität des europäischen Integrationsprozesses in Deutschland und Großbritannien. Es werden Leitbilder und Leitbildmerkmale in Reden von führenden Politikern in beiden Ländern analysiert. Die Reden werden in zwei Zeitpunkten (2000/2001 und 2008/2009) betrachtet.
Kapitel 7 analysiert die soziale Konstruktion britischer und deutscher Finalitätsleitbilder in Regierungsreden. Es werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und ein Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen gegeben.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen europapolitische Finalitätsleitbilder, EU-Vertragsreformprozess, Großbritannien, Bundesrepublik Deutschland, soziale Konstruktion, Regierungsreden, Lernprozesse, europäische Integration, Akteur-Struktur-Verhältnis, politische Systeme, Grundlinien der Europapolitik.
Es handelt sich um Vorstellungen darüber, welches Endziel der europäische Integrationsprozess haben soll (z. B. Bundesstaat oder Staatenbund).
Die Arbeit vergleicht die Positionen Großbritanniens und der Bundesrepublik Deutschland zwischen 2000 und 2009.
Die Arbeit untersucht die soziale Konstruktion dieser Leitbilder anhand von Reden führender Politiker wie Merkel, Schröder, Blair und Brown.
Dieser Ansatz untersucht, wie politische Identitäten und Ziele durch soziale Interaktion und Lernprozesse geformt werden.
Die Arbeit untersucht genau diese Frage vor dem Hintergrund des EU-Vertragsreformprozesses und analysiert mögliche Annäherungen oder Divergenzen.
Die Arbeit erforscht, ob transnationale Lernprozesse dazu führen können, dass Politiker ihre Vorstellungen über die Zukunft Europas ändern.
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