Diplomarbeit, 2009
124 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Theoretischer Kontext
2.1 Fachdidaktik Informatik
2.1.1 Begriffserklärung
2.1.2 Informatische Bildung
2.1.3 Didaktische Ansätze der Schulinformatik
2.1.4 Berufliche Handlungskompetenz als normatives Ziel
2.2 Projektmethode
2.2.1 Begriffserklärung
2.2.2 Ausgestaltung und Merkmale
2.2.3 Phasen und Ablauf
2.2.4 Ziele der Projektmethode
2.3 Empirische Befunde als Überblick
3. Untersuchungsdesign
3.1 Fragestellung
3.2 Methode
3.2.1 Probandenbeschreibung
3.2.2 Erhebungsinstrumente
3.2.3 Untersuchungsdurchführung
3.2.4 Auswertungsverfahren
4. Ergebnisse
4.1 Analyse der Projektmethode
4.2 Analyse des Selbstkonzepts der beruflichen Handlungskompetenz
4.3 Korrelationsanalyse mit inhaltlichen Vorkenntnissen
4.4 Korrelationsanalyse mit Projekterfahrungen
5. Zusammenfassung und Ausblick
5.1 Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse
5.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit leistet einen empirisch fundierten Beitrag zur Aufklärung des Projektablaufes, der Zieldeklarationen und der Wirkungsweisen der Projektmethode im Informatikunterricht an wirtschaftsberuflichen Schulen. Die zentrale Forschungsfrage ist, inwieweit Schüler durch die Realisierung von Projekten im Vergleich zum herkömmlichen Unterricht eine berufliche Handlungskompetenz erreichen und ob dabei Wechselbeziehungen zu Vorkenntnissen, Projekterfahrungen und dem Selbstkonzept bestehen.
2.2.3 Phasen und Ablauf
Der Projektunterricht lässt sich in fünf Schritte unterteilen, in denen unterschiedliche Tätigkeiten von den Beteiligten, Schüler wie Lehrer, vollzogen werden. Diesen fünf Schritten kann man sieben Phasen zuordnen (vgl. Emer, W. (2002), S. 120). Im Folgenden wird der idealtypische Ablauf des Projektes und jede Phase im Einzelnen vorgestellt und anhand von Methoden konkretisiert. Abbildung 4 stellt einen Überblick über die Projektmethode und ihre einzelnen Schritten und Phasen dar und kennzeichnet mit unterschiedlichen Farbschattierungen die Aktivität der Schüler und Lehrer.
1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung bezüglich der Bedeutung der Informatik und der Notwendigkeit der Projektmethode zur Förderung beruflicher Handlungskompetenz.
2. Theoretischer Kontext: Erläuterung der Fachdidaktik Informatik, der informatischen Bildung, didaktischer Ansätze der Schulinformatik sowie Definition und Merkmale der Projektmethode.
3. Untersuchungsdesign: Beschreibung der Fragestellungen, der Stichprobe (Schüler und Auszubildende), der eingesetzten Fragebögen sowie des Auswertungsverfahrens.
4. Ergebnisse: Empirische Analyse der Projektmethode, des Selbstkonzepts der beruflichen Handlungskompetenz sowie Korrelationsanalysen mit Vorkenntnissen und Projekterfahrungen.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der zentralen Ergebnisse in Bezug auf die aufgestellten Hypothesen sowie Reflexion über Möglichkeiten zukünftiger Studien.
Projektmethode, Informatikunterricht, berufliche Handlungskompetenz, Fachkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, Informatische Bildung, Projektmanagement, empirische Analyse, berufsbildende Schulen, Handlungsorientierung, Selbstkonzept, IT-Berufe, Projektarbeit, Problemlösen.
Die Arbeit untersucht die Anwendung und Wirksamkeit der Projektmethode im Informatikunterricht an wirtschaftsberuflichen Schulen in der Metropolregion Rhein-Neckar.
Die zentralen Themen umfassen die Fachdidaktik Informatik, die Projektmethode, das Konzept der beruflichen Handlungskompetenz sowie deren empirische Überprüfung bei Schülern und Auszubildenden.
Das Hauptziel ist es zu klären, wie gut Schüler durch Projektarbeit im Vergleich zu herkömmlichem Unterricht eine berufliche Handlungskompetenz erreichen und welche Faktoren dies beeinflussen.
Es handelt sich um eine quasi-experimentelle Querschnittsstudie, die quantitative Daten mittels standardisierter Fragebögen erhebt und statistisch (u.a. SPSS, t-Test, Faktorenanalyse) auswertet.
Der Hauptteil analysiert die Durchführung der Projektmethode, evaluiert das Selbstkonzept der beruflichen Handlungskompetenz der Schüler und untersucht Zusammenhänge mit Vorkenntnissen und Projekterfahrungen.
Projektmethode, berufliche Handlungskompetenz, Informatikunterricht, Selbstkonzept und handlungsorientierter Unterricht.
Sie dient als didaktisches Modell für den Projektablauf, unterteilt in die Schritte Information, Planung, Entscheidung, Ausführung, Kontrolle und Auswertung.
Es beschreibt die subjektive Selbstwahrnehmung des Schülers bezüglich seiner Fähigkeiten in den Bereichen Fach-, Sozial- und Selbstkompetenz, die für den beruflichen Erfolg entscheidend sind.
Unter anderem die begrenzte Aussagekraft durch die Eliminierung bestimmter Items sowie die Anregung, zukünftig objektivere Messmethoden oder Feldexperimente zu nutzen.
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