Masterarbeit, 2010
69 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas und Ziele der Arbeit
1.2 Vorgehensweise
2 Theoretisch-konzeptionelle Grundlagen
2.1 Definitionen und Abgrenzung
2.2 Dimensionen der Kundenbindung
2.2.1 Anbieterperspektive
2.2.2 Kundenperspektive
2.3 Auswirkungen der Kundenbindung
3 Theoretische Fundierung zur Entstehung der Kundenbindung
3.1 Mikroökonomische Theorie / Exit-Voice-Theorie
3.2 Transaktionskostentheorie
3.3 Sozialpsychologische Interaktionstheorie
3.4 Verhaltenswissenschaftliche Theorien
3.4.1 Theorie der kognitiven Dissonanz
3.4.2 Risikotheorie
3.4.3 Lerntheorie
4 Determinanten der Kundenbindung
4.1 Kundenzufriedenheit
4.2 Wechselbarrieren
4.3 Attraktivität der Wettbewerbsangebote
4.4 Variety Seeking
4.5 Involvement
4.6 Weitere Einflussfaktoren
5 Ergebnisse und Implikationen für Forschung und Management
5.1 Ergebnisse für Forschung und Management
5.2 Implikationen für Forschung und Management
Die Masterarbeit hat zum Ziel, ein ganzheitliches Verständnis von Kundenbindung zu entwickeln, das über die bloße Fokussierung auf Kundenzufriedenheit hinausgeht. Sie analysiert die theoretischen Ursachen der Kundenbindung sowie deren zentrale Determinanten, um ein besseres Verständnis für die Wirkungsmechanismen in der Praxis und deren Bedeutung für die Rentabilität eines Unternehmens zu schaffen.
4.1 Kundenzufriedenheit
Im Rahmen der Entstehung und Beeinflussung der Kundenbindung stellt die Kundenzufriedenheit die am häufigsten dargestellte Determinante dar, die bezüglich ihrer Bedeutung in der Vergangenheit jedoch oftmals überschätzt wurde. Kundenzufriedenheit ist ein psychologisches Phänomen, das in der Regel mit positiven Assoziationen verbunden ist. Es handelt sich dabei um ein mehrdimensionales und mehrstufiges Konstrukt, weshalb es bisher nicht gelungen ist, eine einheitliche, umfassende und allseits akzeptierte Definition herauszuarbeiten (vgl. Egold, 2007, S. 68; Krafft, 1999, S. 22; Krafft, Götz, 2006, S. 336).
Zur Erklärung der Entstehung von Kundenbindung werden verschiedene Ansätze herangezogen: Confirmation/Disconfirmation-Paradigma, Equity Theorie, Attributionstheorie, qualitatives Zufriedenheitsmodell sowie das Kano-Modell (vgl. Egold, 2007, S. 69). Mittlerweile werden die verschiedenen Modelle jedoch nicht mehr als konkurrierend sondern als sich gegenseitig ergänzend betrachtet.
Das am häufigsten verwendete Modell ist das Confirmation/Disconfirmation-Paradigma (auch kurz: C/D-Paradigma). Es geht davon aus, dass Kundenzufriedenheit das Ergebnis eines komplexen Vergleichsprozesses ist, in welchem die erwarteten Leistungen (Soll-Leistung) mit den wahrgenommenen Leistungen (Ist-Leistung) verglichen werden. Wenn die Ist-Leistung unter der erwarteten Leistung liegt, stellt sich Unzufriedenheit ein. Liegt die erbrachte Leistung über dem Vergleichsmaßstab entsteht Kundenzufriedenheit. Entspricht die Ist-Leistung genau der Soll-Leistung so entsteht nach Ansicht einiger Autoren Zufriedenheit (vgl. Faullant, 2007, S. 20f.). Andere Autoren gehen jedoch davon aus, dass es in diesem Fall nicht zu Zufriedenheit sondern zu einem Gefühl der Indifferenz kommt (vgl. Stauss, 2009, S. 348).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Kundenbindung ein und betont die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung und Rentabilitätsanalyse.
2 Theoretisch-konzeptionelle Grundlagen: Hier werden Begriffsdefinitionen der Kundenbindung erarbeitet sowie Anbieter- und Kundenperspektiven inklusive ihrer Auswirkungen untersucht.
3 Theoretische Fundierung zur Entstehung der Kundenbindung: Dieses Kapitel stellt verschiedene theoretische Erklärungsmodelle vor, um die Gründe für die Bindung eines Kunden an einen Anbieter herzuleiten.
4 Determinanten der Kundenbindung: Das Kapitel identifiziert und analysiert zentrale Einflussfaktoren wie Kundenzufriedenheit, Wechselbarrieren und Involvement, welche die Kundenbindung maßgeblich steuern.
5 Ergebnisse und Implikationen für Forschung und Management: Hier werden die Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst und Handlungsempfehlungen für das Management abgeleitet, um Kundenbindungsstrategien effektiver zu gestalten.
Kundenbindung, Kundenzufriedenheit, Wechselbarrieren, Involvement, Variety Seeking, Kundenloyalität, Marketing-Management, Rentabilität, Kundenperspektive, Anbieterperspektive, Exit-Voice-Theorie, Transaktionskostentheorie, CRM, Bindungsmanagement.
Die Arbeit untersucht das komplexe Konstrukt der Kundenbindung, um zu verstehen, welche Faktoren dazu führen, dass Kunden einem Anbieter treu bleiben und wie Unternehmen dies strategisch beeinflussen können.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung der Kundenbindung, die Bedeutung von Kundenzufriedenheit und Wechselbarrieren sowie der Einfluss von Variety Seeking und Involvement.
Das Ziel ist es, ein ganzheitliches Bild der Kundenbindung zu schaffen, die Rentabilität dieser Maßnahmen kritisch zu beleuchten und zentrale Determinanten zu identifizieren, die über die bloße Kundenzufriedenheit hinausgehen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretisch-konzeptionellen Analyse und der Auswertung der einschlägigen wissenschaftlichen Marketing-Literatur.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Entstehung von Kundenbindung durch verschiedene Theorien und analysiert die spezifischen Determinanten wie Kundenzufriedenheit, Wechselbarrieren, Attraktivität von Wettbewerbsangeboten, Variety Seeking und Involvement.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kundenbindung, Kundenloyalität, Determinanten, Kundenzufriedenheit, Wechselbarrieren und Involvement charakterisiert.
Die Autorin argumentiert, dass Kundenzufriedenheit allein zu kurz greift und nicht automatisch zur Kundenbindung führt, da auch andere Faktoren wie Wechselbarrieren oder das Bedürfnis nach Abwechslung (Variety Seeking) eine entscheidende Rolle spielen.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Kunden keine homogene Gruppe darstellen und unterschiedlich auf Bindungsmaßnahmen reagieren, weshalb eine zielgruppenadäquate und branchenspezifische Strategie notwendig ist.
Die Theorie beschreibt, dass Kunden bei Unzufriedenheit vor die Wahl gestellt werden: Entweder sie geben aktiv Feedback (Widerspruch/Voice) oder sie wandern ab (Abwanderung/Exit).
Involvement wirkt als wesentlicher Treiber, wobei insbesondere emotionales Involvement als bindungswirksam eingestuft wird, während eine rein kognitive Auseinandersetzung nicht in jedem Fall zu höherer Loyalität führt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

