Diplomarbeit, 2009
140 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit analysiert das Verhältnis von Börsenwert und Net Asset Value (NAV) bei US-amerikanischen Real Estate Investment Trusts (REITs) und untersucht, ob der Börsenwert oder der NAV als Führgröße bei der REIT-Preisfindung fungiert. Die Arbeit beleuchtet verschiedene theoretische Ansätze und empirische Studien, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen.
Kapitel 2 beschreibt die historische Entwicklung von Börsenwert und NAV bei US-REITs, sowohl auf Gesamtmarkt- als auch auf Sektorenebene. Dabei wird die historische Performance von Börsenkurs, NAV und die daraus resultierende Abweichung in Form eines Premiums bzw. Discounts betrachtet. Kapitel 3 analysiert die Contrarian- und Momentum-Anomalien am REIT-Markt und untersucht, ob diese Anomalien als Beleg für den NAV als Führgröße interpretiert werden können. Kapitel 4 stellt die Gegenthese zu Kapitel 3 dar und argumentiert, dass der Börsenkurs die Führgröße darstellt. Hierzu wird der Vorlaufeffekt der REIT-Renditen gegenüber den Renditen von Direktimmobilien untersucht. In Kapitel 5 wird die Analyse auf Sektorenebene übertragen, um herauszufinden, ob die Führgröße sektorabhängig ist.
REITs, NAVs, Preisfindung, Discounts/Premiums, Contrarian-Anomalie, Momentum-Anomalie, Behavioral Finance, Investor Sentiment, Noise Trader, Vorlaufeffekt, Zyklenverschiebung, Sektorabhängige Führgröße.
Der NAV drückt den fundamentalen Wert eines Immobilienunternehmens aus, basierend auf dem Wert seiner Immobilienbestände abzüglich der Verbindlichkeiten.
Börsenkurse reagieren schneller auf Marktstimmungen und Zinsänderungen, während der NAV oft nur periodisch ermittelt wird und den Substanzwert widerspiegelt.
Die Theorie, dass REITs mit hohen Discounts zum NAV langfristig Überrenditen erzielen, wenn sich der Börsenkurs wieder dem fundamentalen Wert annähert.
Sie besagt, dass die Preisfindung primär an der Börse stattfindet und REIT-Renditen einen Vorlaufeffekt gegenüber den Renditen von Direktimmobilien haben.
Sie erklärt Abweichungen durch psychologische Faktoren wie das Anleger-Sentiment und das Verhalten von „Noise Tradern“.
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