Bachelorarbeit, 2009
49 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit analysiert vergleichend die Printmedienlandschaften Deutschlands und Polens im Zeitraum von 1989 bis 2009, wobei der Fokus auf die Entwicklung der Medienkonzentration liegt. Ziel ist es, die Ursachen, Folgen und Mechanismen der Medienkonzentration zu untersuchen und diese mit den langfristigen Entwicklungsverläufen der Pressemärkte zu verknüpfen. Dabei wird von der These ausgegangen, dass eine vielfältige Medienlandschaft ein systemstabilisierender und systemtragender Faktor in einer funktionierenden Demokratie ist.
Das erste Kapitel führt in das Thema ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit. Es wird die These aufgestellt, dass eine vielfältige Medienlandschaft für eine funktionierende Demokratie unerlässlich ist. Das zweite Kapitel beschreibt die Methodik der Arbeit und definiert wichtige Begriffe wie Meinungsvielfalt, Mediensystem und Medienkonzentration. Das dritte Kapitel untersucht die Entwicklung der Printmediensysteme in Deutschland und Polen von 1989 bis 2009. Es werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Ausgangslage der Pressemärkte vor 1989 sowie die Transformationsprozesse nach dem Fall der Mauer und dem Ende des Kommunismus in Polen analysiert. Das vierte Kapitel analysiert die Entwicklung der Medienkonzentration in beiden Ländern, insbesondere die Rolle des ausländischen Medienkapitals im polnischen Pressemarkt. Es werden auch die Folgen der Medienkonzentration für Demokratie und Meinungsvielfalt diskutiert. Das fünfte Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Medienkonzentration, Meinungsvielfalt, Demokratie, Printmedien, Deutschland, Polen, Transformationsprozess, Medienlandschaft, Pressemarkt, Rechtlicher Rahmen, Ausländisches Medienkapital, Folgen der Medienkonzentration.
Die Arbeit vergleicht die Printmedienlandschaften in Deutschland und Polen zwischen 1989 und 2009 mit einem Fokus auf Prozesse der Medienkonzentration.
Wegen der unterschiedlichen Ausgangslagen: Deutschland hatte einen etablierten freien Markt, während Polen und die DDR aus einer staatlich kontrollierten Medienstruktur kamen.
Polnische Zeitungsverlage wurden nach 1989 häufig Ziel von Übernahmen und Beteiligungen durch finanzstarke westdeutsche Medienunternehmen, die dort Marktanteile suchten.
Die Arbeit geht davon aus, dass Meinungsvielfalt ein systemtragender Faktor der Demokratie ist und untersucht, wie Konzentrationsprozesse diese Vielfalt gefährden können.
Dies sind rechtliche Regelungen und Institutionen, die dazu dienen, eine übermäßige Konzentration von Medienmacht durch Zusammenschlüsse von Verlagen zu verhindern.
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