Bachelorarbeit, 2010
62 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
1.1. Einführung
1.2. Motivation
1.3. Ziele der Arbeit
2. Empfehlungssysteme
2.1. Überblick
2.1.1. Gesamteinordnung
2.1.2. Entwicklungsgeschichte
2.1.3. Anwendungsgebiete
2.2. Methoden von Empfehlungssystemen
2.2.1. Regelbasierte Filterung
2.2.2. Inhaltsbasierte Filterung
2.2.3. Kollaborative Filterung
2.2.4. Hybride Verfahren
2.2.5. Unterscheidung Memory-Based & Model-Based
2.2.6. Messbarkeit von Eigenschaften
2.3. Fallbeispiele
2.3.1. Amazon
2.3.2. Last.fm
2.3.3. MovieLens
3. Mögliche Anwendungsfälle
3.1. Büchermarktplatz
3.2. PaSIS/PaSOS
3.3. Anwendungsfallanalyse
3.4. Entscheidung
4. Konzeption eines Empfehlungssystems für PaSIS/PaSOS
4.1. Zielsetzung des Systems
4.2. Anforderungen an das System
4.2.1. Funktionale Anforderungen
4.2.2. Nichtfunktionale Anforderungen
4.3. Auswahl des Verfahrens
4.3.1. Gegenüberstellung der Verfahren
4.3.2. Schlussfolgerung
4.4. Nähere Eingrenzung
4.4.1. Grobkonzept des Systems
4.4.2. Bestimmung der Fallähnlichkeit
4.4.3. Bewertung durch Benutzer
4.4.4. Sortierung Fallähnlichkeit
4.4.5. Zusammenfassung
4.5. Automatisierte Verschlagwortung
4.5.1. TF-IDF
5. Fazit
A. Quellcode
A.1. TF-IDF Implementierung
A.2. Testskript
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung und Konzeption eines Empfehlungssystems, das speziell auf den medizinischen Kontext des Incident-Reportings (PaSIS/PaSOS) zugeschnitten ist, um Fallquerverbindungen effizient aufzuzeigen und somit die Patientensicherheit zu erhöhen. Die zentrale Forschungsfrage beschäftigt sich damit, welches Filterverfahren für eine solche Anwendung am besten geeignet ist und wie ein entsprechendes Konzept zur Implementierung aussehen kann.
2.2.3. Kollaborative Filterung
Kollaborative Filterverfahren setzen voraus, dass man über eine Menge von Benutzern eines Systems verfügt. Diese geben ihre Präferenzen für die zu empfehlenden Objekte ab. Wenn im Anschluss eine Empfehlung für einen bestimmten Benutzer ausgesprochen werden soll, werden zunächst ihm ähnliche Benutzer ermittelt. Deren Präferenzen werden im Anschluss ausgewertet und verwendet, um ihm eine Empfehlung auszusprechen [Runte, 2000, S.14]. Die Funktionsweise der kollaborativen Filterung ist in Abbildung 2.8 illustriert.
Objekte, die noch nicht vom aktuellen Benutzer, jedoch von ähnlichen Benutzern bewertet wurden, sind dementsprechend lohnende Empfehlungselemente. Dabei wird davon ausgegangen, dass Benutzer, die in der Vergangenheit übereinstimmende Präferenzen hatten, diese auch in Zukunft haben werden [Mobasher, Anand, 2005, S.10].
Der Datenbestand eines solchen Systems wird oft mit einer Datenmatrix dargestellt. Eine solche ist in Abbildung 2.9 zu sehen. Hier steht jede Spalte für ein Objekt (Item) mit den dazugehörigen expliziten oder impliziten Benutzerbewertungen in einer Spalte pro Nutzer (User). Diese können sowohl boolescher Art sein („gut“ / „schlecht“) oder diskret bzw. stetig skaliert sein [Klahold, 2009, S.62].
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Empfehlungssysteme ein, motiviert die Forschungsarbeit und definiert die konkreten Ziele der Bachelor Thesis.
2. Empfehlungssysteme: Das Kapitel bietet einen theoretischen Überblick über die Geschichte, die Funktionsweisen und die verschiedenen Kategorien sowie Methoden von Empfehlungssystemen.
3. Mögliche Anwendungsfälle: Hier werden zwei konkrete Anwendungsszenarien – der Büchermarktplatz und das PaSIS/PaSOS – analysiert und anhand verschiedener Faktoren miteinander verglichen.
4. Konzeption eines Empfehlungssystems für PaSIS/PaSOS: In diesem Hauptteil wird das konkrete Konzept für das Empfehlungssystem im medizinischen Umfeld entwickelt, inklusive technischer und funktionaler Anforderungen sowie der Wahl des Filterverfahrens.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die vorgeschlagene Konzeption hinsichtlich ihres Nutzens für das Patientensicherheits-System.
A. Quellcode: Dieser Anhang enthält die technische Implementierung des verwendeten TF-IDF-Verfahrens sowie ein Testskript zur Überprüfung der Funktionalität.
Empfehlungssysteme, Recommender Systeme, Incident-Reporting, PaSIS, PaSOS, Informationsüberfluss, Inhaltsbasierte Filterung, Kollaborative Filterung, TF-IDF, Web 2.0, Datenanalyse, Fallähnlichkeit, Patientensicherheit, Filtermethoden, Automatisierte Verschlagwortung.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines Empfehlungssystems, das in einem medizinischen System zur Erfassung von Zwischenfällen eingesetzt werden soll, um dem Personal relevante, ähnliche Fälle zur Fehleranalyse vorzuschlagen.
Die zentralen Felder sind die Grundlagen von Empfehlungssystemen, der Vergleich verschiedener Algorithmen sowie die praktische Anwendung dieser Technik auf das Incident-Reporting-System des Universitätsklinikums Tübingen.
Das Ziel ist die Prüfung der Einsatzmöglichkeiten eines Empfehlungssystems für zwei spezifische Anwendungsfälle und die Ausarbeitung eines konkreten Implementierungskonzepts für den am besten geeigneten Anwendungsfall zur Verbesserung der Patientensicherheit.
Neben einer theoretischen Literaturanalyse zur Eignung verschiedener Filterverfahren führt der Autor eine methodische Faktorenanalyse durch, um zwischen den betrachteten Anwendungsfällen zu entscheiden und darauf aufbauend eine Architektur zu entwerfen.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Analyse der Anwendungsfälle, der Entscheidung für das PaSIS/PaSOS-System, der Definition funktionaler Anforderungen und der detaillierten Ausarbeitung der inhaltsbasierten Filterlogik inklusive der automatisierten Verschlagwortung mittels TF-IDF.
Die wichtigsten Begriffe sind Empfehlungssysteme, Incident-Reporting, PaSIS/PaSOS, inhaltsbasierte Filterung, TF-IDF und Patientensicherheit.
Da im PaSIS/PaSOS-System keine individuellen Benutzer-Logins vorhanden sind und das Nutzerverhalten nicht auf direkte Objektbewertungen abzielt, ist die kollaborative Filterung nicht praktikabel. Die inhaltsbasierte Filterung auf Basis von Schlagworten ist hier besser geeignet.
TF-IDF dient dazu, die manuelle Verschlagwortung der Fallberichte zu automatisieren, indem wichtige, beschreibende Wörter in den Textdokumenten identifiziert werden, um so die Fallähnlichkeit präziser berechnen zu können.
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