Masterarbeit, 2021
127 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Hinführung zur Problemstellung
1.2. Abgrenzung und Zielsetzung der Arbeit
1.3. Methodik und Vorgehensweise
2. Theoretische Grundlagen zur Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand
1.1. COVID-19
1.1.1. Begriffsbestimmung
1.1.2. Auswirkungen und Zusammenhängendes
2.2. Mittelstand
2.3. Finanzierung im Mittelstand
2.3.1. Finanzierung durch Eigenmittel
2.3.2. Finanzierung über klassische Bankdarlehen
2.3.2.1. Förderansätze der KfW Mittelstandsbank
2.3.2.1.1. Aktuelle Besonderheiten
2.3.3. Einflussfaktoren und Risiken
2.4. Unternehmensbewertung
2.4.1. Bonität als Ausdruck der Kreditwürdigkeit
2.4.2. Rating als Instrument der Bonitätsanalyse
2.5. Die Grundlagen der Insolvenz
2.5.1. Begriffsdefinition und -erläuterung Insolvenz und Unternehmenskrise
2.5.2. Ablauf des Insolvenzverfahrens
2.5.3. Aktuelle Besonderheiten
2.5.4. Marktüberblick Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2019
2.6. Das verarbeitende Gewerbe
2.7. Auswahl und Erläuterung der Analysefaktoren
3. Wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands im Jahresverlauf 2020
3.1. Quartal 1
Februar und März
Auswirkungen und Maßnahmen in der Quartalsübersicht
3.2. Quartal 2
April
Mai
Juni
Auswirkungen und Maßnahmen in der Quartalsübersicht
3.3. Quartal 3
Juli
August
September
Auswirkungen und Maßnahmen in der Quartalsübersicht
3.4. Quartal 4
Oktober
November
Dezember
Auswirkungen und Maßnahmen in der Quartalsübersicht
3.5. Gesamtjahr
4. Analyse der Auswirkungen
4.1. Das konjunkturelle Umfeld im Einzelnen
4.1.1. Auftragseingänge
4.1.2. Umsatzentwicklung
4.1.3. Angebotspreise
4.1.4. Personalsituation
4.1.5. Investitionen
4.2. Die Finanzierungssituation
4.2.1. Ertragslage
4.2.2. Eigenkapital
4.2.3. Liquidität
4.2.4. Zahlungsverhalten
4.2.5. Fremdkapitalbelastung und -zugang
4.2.6. Bonität
4.3. Drohende Insolvenz
4.4. Diskussion
5. Fazit
5.1. Zusammenfassende Erkenntnisse
5.2. Ausblick
Die Masterarbeit hat zum Ziel, die wirtschaftlichen Auswirkungen des durch die COVID-19-Pandemie bedingten Lockdowns auf kleine und mittelständische Unternehmen der verarbeitenden Industrie in Deutschland zu analysieren und mögliche langfristige Folgen für diese Zielgruppe zu identifizieren.
1.1. Hinführung zur Problemstellung
Die COVID-19-Pandemie stellt neben einer großen Gesundheitskrise auch eine enorme Wirtschaftskrise dar. Ein Land nach dem anderen versuchte die Infektionskurve abzuflachen, was wiederum zu einer historischen Unterbrechung der Wirtschaftstätigkeit geführt hat. Gleichzeitig setzten Regierungen weltweit Krisenreaktionsmaßnahmen fest, um zum einen den Gesundheitssektor aufzustocken und zum anderen den von den Maßnahmen betroffenen Teil der Wirtschaft zu stützen. Tatsache ist, dass die COVID-19-Pandemie und die folgenden Eindämmungsmaßnahmen die Welt in die größte Wirtschaftskrise seit der großen Depression im Jahr 1929 geführt haben.
Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, beschloss Deutschland am 23. März 2020 den Lockdown. Dieser beinhaltete u.a. eine Beschränkung der Sozialkontakte, Schul- und Kita-schließungen, Ausgangsbeschränkungen und Grenzschließungen. Des Weiteren war der Betrieb von nicht systemrelevanten Betrieben untersagt. Die Folgen für die Wirtschaft haben weltweit ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht. Durch den doppelten Schock von Angebot und Nachfrage kam es in Deutschland zu einem zumindest teilweisen Stillstand der Produktion, da es vielen Mitarbeitern nicht mehr möglich war, zur Arbeit zu gehen und die Nachfrage durch die weltweite Belastung drastisch gesunken ist. In Folge des plötzlichen Umsatzeinbruches kam es zu einer Verschlechterung der Liquidität und einer Zunahme der Zahlungsverzögerungen, welche letztlich das Risiko einer Illiquidität der Unternehmen begünstigen. Die Belastung der Unternehmen drückte sich für die Mitarbeiter in Form von Kurzarbeit oder Entlassungen aus.
Von den Eindämmungsmaßnahmen Deutschlands und den Maßnahmen der Handelspartner ist v.a. die verarbeitende Industrie durch seine internationale Vernetzung betroffen, weswegen es den Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit bildet.
Durch die starken binnenwirtschaftlichen Auswirkungen der Lockdown-Maßnahmen, die globale Produktion und einen globalen Konsum spüren auch kleine und mittelständische Unternehmen indirekte und direkte Auswirkungen, da sie über weniger Kapazitäten und Möglichkeiten verfügen, um den Folgen der Krise entgegenzutreten.
1. Einleitung: Stellt die Problemstellung der Arbeit dar und ordnet die COVID-19-Pandemie als historische Wirtschaftskrise ein.
2. Theoretische Grundlagen zur Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand: Definiert zentrale Begriffe zu COVID-19, Mittelstand, Finanzierung, Unternehmensbewertung und Insolvenz.
3. Wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands im Jahresverlauf 2020: Bietet eine detaillierte Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands im Zeitverlauf der Quartale 2020 unter Berücksichtigung politischer Maßnahmen.
4. Analyse der Auswirkungen: Analysiert literaturgestützt die konjunkturellen und finanziellen Auswirkungen auf kleine und mittelständische Unternehmen sowie die Entwicklung des Insolvenzgeschehens.
5. Fazit: Fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und liefert einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.
Lockdown, COVID-19, Pandemie, Konjunktur, Finanzen, verarbeitendes Gewerbe, Insolvenzen, Auswirkungen, Mittelstand, Liquidität, Eigenkapital, Bonität, Kurzarbeit, Rezession, Wirtschaftsleistung.
Die Arbeit untersucht die wirtschaftlichen Auswirkungen des COVID-19-bedingten Lockdowns auf kleine und mittelständische Unternehmen speziell innerhalb der verarbeitenden Industrie in Deutschland.
Die Schwerpunkte liegen auf konjunkturellen Faktoren wie Auftragseingängen und Umsatz sowie finanziellen Aspekten wie Liquidität, Eigenkapitalquote und Bonität.
Die Arbeit geht der zentralen Frage nach, mit welchen Auswirkungen kleine und mittelständische Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes während des Lockdowns konfrontiert waren und wie diese Betroffenheit quantifiziert werden kann.
Die Forschungsarbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche, bei der Fachpublikationen aus den Jahren 2020 und 2021 ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine chronologische Betrachtung der wirtschaftlichen Lage Deutschlands in 2020 sowie eine detaillierte Analyse spezifischer Analysefaktoren für KMU.
Zu den prägenden Begriffen gehören Lockdown, Konjunktur, verarbeitendes Gewerbe, Insolvenzen, Liquidität und Eigenkapital.
Staatliche Unterstützungen wie Kurzarbeitergeld, steuerliche Stundungen und Kreditgarantien durch Programme der KfW waren essenziell, um eine unmittelbare Pleitewelle abzuwenden.
Als international vernetzte Branche war das produzierende Gewerbe besonders stark von Lieferkettenunterbrechungen und dem Rückgang der globalen Nachfrage betroffen, was hohe Anforderungen an das Risikomanagement stellte.
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