Diplomarbeit, 2009
117 Seiten, Note: 1,0
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Diese Arbeit zielt darauf ab, einen umfassenden Überblick über Essstörungen bei Männern zu liefern. Sie soll die Grundlagen des Themas beleuchten und anschließend anhand eines modifizierten mehrfaktoriellen Ätiologiemodells die Entstehung von Essstörungen bei Männern detailliert analysieren.
Das erste Kapitel bietet eine Einführung in das Thema Essstörungen bei Männern und beleuchtet die historische Entwicklung des Verständnisses dieser Erkrankung. Das zweite Kapitel befasst sich mit der diagnostischen Klassifikation von Essstörungen und erläutert die verschiedenen Unterformen, wie Anorexia nervosa, Bulimia nervosa und Nicht Näher Bezeichnete Essstörungen. Kapitel drei untersucht die Rolle des Körperbildes und der Körperschemastörung bei der Entstehung von Essstörungen bei Männern. Das vierte Kapitel beleuchtet die Herausforderungen bei der Erforschung von Essstörungen bei Männern, einschließlich methodischer Einschränkungen und der Prävalenz von Essstörungen bei Männern. Das fünfte Kapitel befasst sich mit der Komorbidität von Essstörungen bei Männern mit anderen psychischen und körperlichen Erkrankungen.
Essstörungen, Männer, Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Nicht Näher Bezeichnete Essstörungen, Ätiologie, Körperbild, Körperschemastörung, Komorbidität, Prävalenz, Methodische Probleme, Forschung
Essstörungen bei Männern haben niedrigere Prävalenzraten als bei Frauen, sind aber ebenso schwerwiegend. Die Fallzahlen steigen zudem an, was auf eine wachsende Problematik hindeutet.
Es handelt sich um eine verzerrte Wahrnehmung des eigenen Körpers. Bei Männern äußert sich dies oft im Streben nach einem extrem muskulösen oder sehr schlanken Idealbild.
Die Hauptformen sind Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht) und "Nicht Näher Bezeichnete Essstörungen" (EDNOS).
Empirisch belegte Faktoren sind die Zugehörigkeit zu westlich-orientierten Kulturkreisen, eine homosexuelle Orientierung oder Berufe/Sportarten mit hohem Gewichts- und Körperfokus.
Historisch wurde die Forschung auf Frauen fokussiert, und gesellschaftliche Stigmata machen es Männern schwerer, sich Hilfe zu suchen oder eine Diagnose zu erhalten.
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