Bachelorarbeit, 2021
80 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Relevanz und Problematik des Themas
1.2 Forschungsfrage und Zielsetzung der Arbeit
1.3 Methodisches Vorgehen
1.4 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Kulturtourismus
2.2 Destination
2.2.1 Definition im touristischen Sinne
2.2.2 Destinationen im Wettbewerb
2.2.3 Attraktivität von Destinationen
2.3 Die Destination Benin
2.3.1 Allgemeine Informationen
2.3.1 Kultur- geschichtliches Erbe
2.4 Die Tourismusindustrie in Benin
2.4.1 Die Entwicklung bis heute
2.4.2 Tourismusorte in Benin
2.4.3 Infrastruktur und Fortbewegung
2.4.4 Destinationsmarketing
2.5 Das Reiseverhalten deutscher Touristen
3. Empirische Untersuchung
3.1 Erhebungsmethode: Die qualitative Befragung
3.2 Auswahl der Umfrageteilnehmer*innen
3.3 Aufbau und Inhalte des Fragebogens
3.4 Vorbereitung
3.5 Durchführung
3.6 Transkription
3.7 Auswertungsmethode
3.7.1 Qualitative Inhaltsanalyse
3.7.2 Datenauswertung
3.7.3 Identifikation der Reisetypen
3.8 Ergebnisdarstellung
3.8.1 Kategorie 1: Natürliches Angebot
3.8.2 Kategorie 2: Kulturelles Erbe
3.8.3 Kategorie 3: Angebotsauswahl
3.8.4 Kategorie 4: Beherbergung und Verpflegung
3.8.5 Kategorie 5: Emotionen
3.8.6 Kategorie 6: Hürden
4. SWOT
4.1 Stärken
4.2 Schwächen
4.3 Chancen
4.4 Herausforderungen
5. Handlungsempfehlungen
6. Fazit
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Benin als Reiseziel für deutsche Kulturreisende, um durch die Identifikation von Stärken, Schwächen, Chancen und Herausforderungen Strategien zur Steigerung der touristischen Attraktivität abzuleiten.
3.7.3 Identifikation der Reisetypen
Von den insgesamt 36 Teilnehmenden haben 16 eine individuelle Reise durchgeführt. 20 tätigten eine Gruppenreise, die entweder privat oder durch einen Reiseveranstalter organisiert wurde. Die Einordnung der Reisetypen basiert ausschließlich auf den Umfrageergebnissen.
Backpacker
„Backpacker“ auf Deutsch „Rucksacktouristen“, sind Touristen, die leicht bepackt durch ein Land reisen. Die Gruppe der Backpaper, in dieser Arbeit, möchte sich abseits von jeglichen Reisetrends fortbewegen. Klassische Touristenhotspots werden gemieden. Im Vordergrund stehen authentische, individuelle Erlebnisse. Diese am liebsten in Form von Begegnungen mit Einheimischen, um so einen authentischen Einblick in die Kultur zu erlangen. Zu dieser Gruppe gehören T1, T3, T7, T15, T23 und T32.
Individualreisende
Der Individualreisende ist ebenfalls autonom unterwegs, jedoch nicht ganz so spontan wie die Reisenden aus der Gruppe der Backpacker. Eine gewisse Vorausplanung wird getätigt, aus der sich die gewünschte Sicherheit der Reisedurchführung, ergibt. Trotzdem werden Entscheidungen, über die Reisedurchführung, auch spontan getroffen. Auch für diese Gruppe steht das Eintauchen in die Kultur im Vordergrund. Sie verzichten meist auf Komfort und legen Wert auf einen intensiven Austausch mit den Einheimischen, um authentische Reiseerfahrung zu generieren. Zwischenzeitlich wird auch auf luxuriöse Optionen, wie luxuriöse Hotelanlagen oder schicke gastronomische Einrichtungen, zurückgegriffen. T2, T16, T26 und T29 lassen sich diesem Reisetyp zuordnen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz des Themas dar, formuliert die Forschungsfrage zur Steigerung der Attraktivität Benins für deutsche Kulturreisende und erläutert das methodische Vorgehen.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Fachbegriffe wie Kulturtourismus und Destination definiert sowie die Gegebenheiten in Benin und das Reiseverhalten deutscher Touristen theoretisch beleuchtet.
3. Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt die qualitative Befragung von Reisenden, die Auswertungsmethode nach Mayring, die Identifikation von vier Reisetypen sowie die detaillierte Darstellung der Ergebnisse in verschiedenen Kategorien.
4. SWOT: Auf Basis der theoretischen Erkenntnisse und der Umfrageergebnisse wird eine SWOT-Analyse der Destination Benin durchgeführt, welche die internen Stärken und Schwächen sowie externe Chancen und Herausforderungen aufzeigt.
5. Handlungsempfehlungen: Aufbauend auf der SWOT-Analyse werden konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Tourismus in Benin formuliert, unter anderem für die Bereiche Infrastruktur, Marketing und Kommunikation.
6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung der Ergebnisse für die beninische Tourismusindustrie.
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Die Bachelorarbeit setzt sich mit der Attraktivität des westafrikanischen Landes Benin als Ziel für deutsche Kulturreisende auseinander und analysiert, wie diese gesteigert werden kann.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Kulturtourismus, der Destinationsentwicklung, der Analyse des Reiseverhaltens deutscher Touristen sowie der spezifischen Tourismusbranche in Benin.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie kann die Destination Benin für Kulturreisende aus Deutschland attraktiver gestaltet werden und welche Chancen und Herausforderungen bestehen diesbezüglich für das westafrikanische Land?
Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus sekundärer Literaturanalyse und einer qualitativen empirischen Sozialforschung in Form von Befragungen, ergänzt durch eine SWOT-Analyse.
Der Hauptteil dient dazu, durch die Einordnung der Befragungsergebnisse in Kategorien (wie natürliches Angebot, kulturelles Erbe oder Hürden) ein fundiertes Verständnis der aktuellen Situation des Tourismus in Benin aus Sicht der Reisenden zu erarbeiten.
Neben dem Kernfokus Benin und Kulturtourismus prägen Begriffe wie Destinationseingrenzung, touristische Dienstleistungskette und qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring das wissenschaftliche Profil.
Die Befragung führte zur Identifikation von vier Typen: Backpacker, Individualreisende, Gruppenreisende und afrodeutsche Entdeckungsreisende.
Die Autorin weist explizit darauf hin, dass sie die Pandemie ausklammert und mit einem Szenario arbeitet, das die Tourismusentwicklung ohne den Ausbruch der Krise betrachtet, um den Rahmen der Arbeit zu wahren.
Das Denkmal der Sklaverei in Ouidah wird in der Ergebnisdarstellung als ein Ort identifiziert, der bei vielen Reisenden, insbesondere bei Gruppenreisenden, starke Emotionen auslöst und somit eine zentrale Rolle für das kulturelle Erbe Benins spielt.
Die Arbeit identifiziert die Sprachbarriere (Französisch als Amtssprache vs. eher geringe Englischkenntnisse der lokalen Bevölkerung) als eine der wesentlichen Schwächen und Hürden für deutsche Reisende, für die insbesondere eine Verbesserung der Englischkenntnisse sowie zielgerichtete Informationsangebote empfohlen werden.
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