Masterarbeit, 2024
170 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Unterrichtsstörungen im Pflegeunterricht verstehen
2.1 Definition
2.2 Formen von Unterrichtstörungen im Pflegeunterricht
2.3 Ursachen von Unterrichtsstörungen im Pflegeunterricht
2.4 Strategien und Maßnahmen zum Umgang mit Unterrichtsstörungen im Pflegeunterricht
2.4.1 Verständnis und Akzeptanz der Lebenswelt des Gegenübers
2.4.2 Kommunikatives Aushandeln
2.4.3 Präventive Strategien und Maßnahmen
2.4.4 Strategien und Maßnahmen zur Intervention
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Fragestellungen
3.2 Forschungsdesign und Erhebungsmethode
3.3 Interviewleitfaden
3.4 Feldzugang und Stichprobe
3.5 Pretest
3.6 Durchführung der Datenerhebung
3.7 Auswertungsmethodik der Interviews
4 Ergebnisse
4.1 Erleben, Empfindungen und Haltungen gegenüber Unterrichtsstörungen
4.2 Erwartungen im Umgang mit Unterrichtsstörungen
5 Diskussion der Ergebnisse
5.1 Vergleich der Ergebnisse mit den theoretischen Grundlagen
5.2 Reflexion des Forschungsprozesses
5.3 Limitationen der vorliegenden Masterarbeit
6 Fazit
Ziel der Arbeit ist es, das subjektive Erleben von Unterrichtsstörungen aus der Perspektive von Auszubildenden in der generalistischen Pflegeausbildung zu erforschen. Basierend auf dieser Untersuchung sollen die Sichtweisen, Empfindungen und Erwartungen der Lernenden identifiziert werden, um fundierte Grundaussagen für einen professionellen Umgang mit Störungen im Pflegeunterricht abzuleiten.
2.4 Strategien und Maßnahmen zum Umgang mit Unterrichtsstörungen im Pflegeunterricht
In der Schule kommen Menschen mit unterschiedlichen Rollen zusammen, sind gezwungen, miteinander zu interagieren und sich als soziale Gemeinschaft mit bestimmten Regeln, Normen und Werten zu arrangieren. Es ist unvermeidlich, dass es früher oder später zu abweichendem Verhalten von Lernenden oder Lehrenden und auch zu Konflikten zwischen den Beteiligten kommen kann. Unterrichtsstörungen sind daher üblich und gehören zum Schulalltag dazu (vgl. Kostorz & Schlosser, 2014, S. 113). Umso wichtiger ist der professionelle Umgang der Lehrpersonen mit Unterrichtsstörungen im Pflegeunterricht. Große-Siestrup untersuchte 2010 Strategien und Maßnahmen von Lernenden und Lehrenden zur Störungsprävention. Sie kam zum Ergebnis, dass SuS und LuL unterschiedliche Vorstellungen haben, welche Strategien und Maßnahmen sinnvoll und angemessen sind (vgl. Scherzinger et al., 2017, S. 72). Da die Auszubildenden unmittelbar von den Unterrichtsstörungen betroffen sind, ist es von großer Bedeutung, dass sie in den Prozess der Störungsprävention und -bewältigung einbezogen werden. Durch das Einbringen ihrer Perspektiven und Bedürfnisse können Unterrichtsstörungen und deren Ursachen besser identifiziert und entsprechend wirksame Lösungen gefunden werden. Zudem fühlen sich die Lernenden gehört und ernst genommen, wenn sie am Prozess teilhaben und mitentscheiden dürfen. Dies stärkt ihre Motivation und ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber des Lehr-Lernprozesses. Der professionelle Umgang mit Störungen erfordert demnach das Verständnis der Auszubildenden von Unterrichtsstörungen. Es ist wichtig zu verstehen, wie Auszubildende diese erleben und deuten. Dies bildet den Grundbaustein für einen erfolgreichen Umgang mit Störungen im Pflegeunterricht.
1 Einleitung: Stellt das Thema Unterrichtsstörungen als unvermeidbaren Bestandteil schulischen Alltag dar und unterstreicht die Notwendigkeit, auch die Perspektive der Auszubildenden in der Pflegeausbildung zu betrachten.
2 Unterrichtsstörungen im Pflegeunterricht verstehen: Bietet einen theoretischen Abriss zu Definitionen, Formen und Ursachen von Störungen sowie möglichen präventiven und intervenierenden Handlungsstrategien.
3 Methodisches Vorgehen: Begründet die Entscheidung für ein qualitatives Forschungsdesign mittels Leitfadeninterviews und erläutert die Auswertungsmethode nach Mayring.
4 Ergebnisse: Präsentiert die aus den Interviews gewonnenen Erkenntnisse über das subjektive Empfinden der Auszubildenden sowie deren Wünsche und Erwartungen an den Umgang mit Unterrichtsstörungen.
5 Diskussion der Ergebnisse: Setzt die gewonnenen empirischen Daten in Bezug zu den theoretischen Grundlagen, reflektiert den Forschungsprozess und benennt Limitationen der Arbeit.
6 Fazit: Fasst die Kernergebnisse zusammen und unterstreicht die Forderung nach einem kooperativen, kommunikativen Umgang mit Unterrichtsstörungen, der die Lebenswirklichkeit der Lernenden einbezieht.
Unterrichtsstörungen, Pflegeunterricht, Pflegeausbildung, Subjektives Erleben, Classroom-Management, Prävention, Intervention, Leitfadeninterviews, Kommunikatives Handeln, Lebenswelt, Klassenführung, Auszubildende, Schülersicht, Diskurs, Pädagogische Maßnahmen
Die Arbeit untersucht, wie Auszubildende in der generalistischen Pflegeausbildung Unterrichtsstörungen wahrnehmen, wie sie diese erleben und welche Erwartungen sie an einen professionellen Umgang mit diesen Störungen an Pflegeschulen haben.
Im Fokus stehen das subjektive Erleben von Störungen, die Bedeutung der Lebenswelt von Auszubildenden, Strategien zur Störungsprävention sowie Interventionsmöglichkeiten und die Einbindung der Lernenden in diese Aushandlungsprozesse.
Das Ziel ist es, die Sichtweisen und Haltungen der Pflege-Auszubildenden aufzudecken, um Handlungsempfehlungen zu formulieren, die den Umgang mit Unterrichtsstörungen aus ihrer Perspektive optimieren.
Die Autorin verwendet einen qualitativen Forschungsansatz. Es wurden leitfadengestützte Interviews mit acht Auszubildenden geführt und anschließend mittels zusammenfassender Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, wie Definitionen und Strategien nach Habermas und anderen, und einen empirischen Teil, der das methodische Vorgehen, die Ergebnisse und eine kritische Diskussion der Interviews umfasst.
Die zentralen Schlagworte sind Unterrichtsstörungen, Pflegeschulen, subjektives Erleben, Prävention, Intervention, Kommunikation und Lebenswelt.
Die Interviews zeigen, dass Auszubildende klare Regeln und Konsequenzen erwarten. Während manche als "härtere" Maßnahme den Ausschluss aus dem Unterricht fordern, betonen andere die Bedeutung der Gleichbehandlung und des Respekts.
Die Ergebnisse zeigen ein gemischtes Bild: Oft wird das Bemühen der Lehrkräfte wahrgenommen, ihre Seite zu verstehen, jedoch gibt es in der Einbeziehung bei konkreten Klassenentscheidungen, etwa bei Handyverboten oder Maßnahmenkatalogen, noch deutlichen Verbesserungsbedarf.
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