Bachelorarbeit, 2003
61 Seiten, Note: 1,2
Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die Übertragbarkeit der Theorie des Globalen Lernens auf den Tourismus zu untersuchen. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit die Pädagogik den Tourismus und damit auch die Wirtschaft beeinflussen kann, um einer massenhaften, uninteressierten Begegnung mit Gesellschaftskultur und Natur entgegenzuwirken.
Die Einleitung bietet einen Überblick über die Arbeit und die zugrundeliegende Problemstellung. Sie stellt das Unternehmen Asian-German-Sports-Exchange-Programme (AGSEP) vor und erläutert, wie es als Praxisbeispiel für die Umsetzung des Globalen Lernens im Tourismus dienen kann. Kapitel 2 befasst sich mit der Entwicklung des Reisens, seinen verschiedenen Bedeutungen und der Kritik am Massentourismus. Kapitel 3 definiert den Begriff des Globalen Lernens und stellt seine pädagogischen Grundsätze und Leitideen vor. Kapitel 4 beleuchtet den Sport als einen möglichen Weg zum Globalen Lernen. Kapitel 5 widmet sich dem Unternehmen AGSEP und seinen Aktivitäten im Bereich des Sportaustauschs.
Globales Lernen, Tourismus, Pädagogik, Entwicklungszusammenarbeit, Sport, Asian-German-Sports-Exchange-Programme (AGSEP), Kultur, Identität, Subjektivität, Nachhaltigkeit, Massentourismus, Reisepädagogik, Sportliche Fairness.
Es ist ein pädagogischer Ansatz, der darauf abzielt, Reisen nicht nur als Alltagsflucht zu sehen, sondern als Chance, globale Zusammenhänge zu verstehen und ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit zu entwickeln.
Kritisiert wird die "massenhafte, uninteressierte Begegnung" mit fremden Kulturen und der Natur, die oft oberflächlich bleibt und eher einer Selbstfindung im Wege steht.
Sport wird als Brücke genutzt, um Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenzubringen. Werte wie Fairness und Teamgeist fördern das interkulturelle Verständnis und die persönliche Entwicklung.
AGSEP ist ein Praxisbeispiel für die Umsetzung von Globalem Lernen. Das Programm nutzt sportlichen Austausch zwischen Deutschland und Asien, um Frieden zu fördern und interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln.
Durch didaktische Konzepte soll der Reisende vom passiven Konsumenten zum dynamischen Subjekt werden, das ökologische und soziale Risiken erkennt und verantwortungsbewusst handelt.
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