Diplomarbeit, 2008
127 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Förderung regenerativer Stromerzeugung in der Europäischen Union
2.1 Entwicklung der Förderung erneuerbarer Energien in der EU
2.2 EU-Richtlinie zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien
3. Modellüberblick verschiedener Förderinstrumente
3.1 Klassifizierung verschiedener Förderinstrumente
3.2 Einspeisevergütungsmodell
3.2.1 Funktionsweise der Einspeisevergütung
3.2.2 Ausgestaltungsmöglichkeiten der Einspeisevergütung
3.2.3 Zusammenfassung
3.3 Quotenmodell mit Zertifikatshandel
3.3.1 Funktionsweise eines Quotenmodells
3.3.2 Zertifizierung im Quotenmodell
3.3.3 Ausgestaltungsmöglichkeiten eines Quotenmodells mit Zertifikatshandel
3.3.4 Zusammenfassung
4. Kriterien für die Bewertung von Förderpolitiken und -instrumenten
4.1 Effizienz, Effektivität und Wirkungen im EU-Binnenmarkt
4.2 Nationale Richtziele
4.3 Förderregelungen und Berichtspflicht
4.4 Verwaltungsverfahren
4.5 Netzanschluss
4.6 Herkunftsgarantie für Strom
5. Förderinstrumentarien
5.1 Institutionelle Ausgestaltung der EE-Förderung zur Stromerzeugung in Deutschland
5.1.1 Das Stromeinspeisegesetz (StrEG)
5.1.2 Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
5.1.3 Novellierung des EEG
5.1.4 Funktionsweise des EEG
5.1.5 Vergütung nach dem EEG
5.2 Institutionelle Ausgestaltung der EE-Förderung zur Stromerzeugung in Großbritannien
5.2.1 Die Non-Fossil-Fuel-Obligation (NFFO; SRO; NI NFFO)
5.2.2 Funktionsweise des NFFO-Systems
5.2.3 Die Renewables Obligation (RO; ROS; NIRO)
5.2.4 Funktionsweise der Renewables Obligation (RO) mit Zertifikatshandel (ROCs)
5.2.5 Vergütung nach der Renewables Obligation
5.2.6 Einführung von Technologiebändern und Reformansätze
6. Evaluierung und Vergleich der Förderinstrumentarien
6.1 Zielsetzungen und Förderinstrumente im europäischen Überblick
6.2 Verwaltungstechnische und netzspezifische Hemmnisse in den Mitgliedstaaten
6.3 Kriterienüberprüfung
6.3.1 Effizienz
6.3.2 Effektivität
6.3.3 Wirkungen im EU-Binnenmarkt
7. Schlussfolgerungen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist der Vergleich der beiden in der Europäischen Union am weitesten verbreiteten Fördersysteme für erneuerbare Energien, um zu ermitteln, welches nationale Fördermodell zu den besten Ergebnissen ("best practice") bei der regenerativen Stromerzeugung führt.
3.2.1 Funktionsweise der Einspeisevergütung
Das Einspeisevergütungsmodell wird auch synonym für das Festpreismodell verwendet. Einspeisevergütungssysteme haben zwei grundlegende Kriterien: die Abnahmeverpflichtung und die Vergütungsverpflichtung. Die Abgabeverpflichtung beinhaltet die Garantie, dass den Produzenten erneuerbarer Energien die von ihnen erzeugte Strommenge vom lokalen Energieversorgungsunternehmen (EVU) oder dem Netzbetreiber abgenommen wird. Das zweite Kriterium besagt, dass dem Produzenten ein Abnahmepreis garantiert wird (Bliem 2000: 52). Somit muss der Regenerativstromerzeuger selbst keine Verhandlungen mit Energieversorgungsunternehmen führen (Körner 2005: 229). In der Regel liegen die Gestehungskosten von Strom aus erneuerbaren Energien (EE) allerdings über dem Marktpreis für konventionelle Energiegewinnung. Deshalb wird die Vergütung höher liegen als der durchschnittliche Marktpreis von Strom (Schweighofer et al. 2006: 24).
Der Modellmechanismus kann anhand von Abbildung 1 nachvollzogen werden. Ein vorgegebener höherer Preis für RE-Strom kann keine zielgenaue Menge garantieren.
1. Einleitung: Vorstellung des Problems der Förderung erneuerbarer Energien im europäischen Kontext und Definition der zentralen Forschungsfrage.
2. Förderung regenerativer Stromerzeugung in der Europäischen Union: Darstellung der historischen Entwicklung und der energiepolitischen Rahmenbedingungen der EU.
3. Modellüberblick verschiedener Förderinstrumente: Theoretische Klassifizierung und Funktionsweise der Einspeisevergütung sowie des Quotenmodells mit Zertifikatshandel.
4. Kriterien für die Bewertung von Förderpolitiken und -instrumenten: Erarbeitung eines Kriterienkatalogs zur systematischen Bewertung, basierend auf EU-Richtlinien.
5. Förderinstrumentarien: Detaillierte Analyse der institutionellen Ausgestaltung in Deutschland und Großbritannien als Fallbeispiele.
6. Evaluierung und Vergleich der Förderinstrumentarien: Anwendung der Bewertung auf die Praxis und Vergleich der Effizienz und Effektivität der beiden Systeme.
7. Schlussfolgerungen: Synthese der Ergebnisse und Diskussion möglicher Anknüpfungspunkte für zukünftige politische Strategien auf EU-Ebene.
Erneuerbare Energien, Einspeisevergütung, Quotenmodell, Zertifikatshandel, EU-Richtlinie, Stromerzeugung, Deutschland, Großbritannien, Effizienz, Effektivität, Netzanschluss, Technologieförderung, Klimaschutz, Regenerativstrom, Energiepolitik
Die Arbeit untersucht und vergleicht die zwei in der EU am häufigsten eingesetzten Fördersysteme für erneuerbare Energien: die Einspeisevergütung und das Quotenmodell mit Zertifikatshandel.
Zentrale Themen sind die Ausgestaltung nationaler Fördersysteme, die europäische Energiepolitik, ökologische und ökonomische Bewertungskriterien sowie der Vergleich der Erfahrungen in Deutschland und Großbritannien.
Ziel ist es zu klären, welches nationale Fördersystem zu den besten Ergebnissen ("best practice") bei der regenerativen Stromerzeugung führt, um daraus Empfehlungen für eine zukünftige EU-weite Harmonisierung abzuleiten.
Es handelt sich um eine vergleichende Analyse, die auf einer theoretischen Modellbetrachtung sowie der Evaluierung der praktischen Erfahrungen anhand von zwei Fallbeispielen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Modellübersicht, die Festlegung von Bewertungskriterien, die detaillierte Darstellung der nationalen Umsetzung in Deutschland und Großbritannien sowie eine vergleichende Evaluierung der Ergebnisse.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Einspeisevergütung, Quotenmodell, Zertifikatshandel, Erneuerbare Energien, EU-Richtlinie, Effizienz und Effektivität charakterisieren.
Diese Auswahl ist ideal, da Deutschland das Einspeisevergütungssystem anwendet, während in Großbritannien das Quotenmodell mit Zertifikatshandel als zentrales Instrument eingesetzt wird.
Sie bildet die maßgebliche legislative Grundlage für die Förderung erneuerbarer Energien in der EU und liefert die Basis für den Bewertungsschema der Arbeit.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

