Bachelorarbeit, 2024
72 Seiten, Note: 1,2
1. Einleitung
2. Begriffsdefinitionen
2.1 Modelle einer Viertagewoche
2.2 Viertagewoche in Abgrenzung zur Teilzeitarbeit
2.3 Beschäftigte in Abgrenzung zu Selbstständigen
2.4 Gesundheit
2.5 Work-Life-Balance
2.6 Leistungsbereitschaft
2.6.1 Arbeits- und Lebenszufriedenheit
2.6.2 (Arbeits-)Stress
2.7 Megatrends
2.8 mobiles Arbeiten
3. Retrospektive Betrachtung der Viertagewoche
4. Die Popularität der Viertagewoche – Veränderungen der Arbeit und der Gesellschaft
4.1 digitale Transformation
4.2 Werte- und Strukturwandel
4.3 „New Work“ und die Viertagewoche
5. (flexible) Arbeitszeitmodelle
5. 1 Flexibilisierung
5.2 Schichtarbeitsystem
5.3 Gleitzeitsystem
5.4 „Mobiles Arbeiten“
5.4.1 Chancen und Risiken
5.4.2 betriebliche und innerbetriebliche Maßnahmen
6. Wirkung von Arbeitszeit
6.1 lange Arbeitszeiten
6.2 Arbeitszeitverkürzung
7. Synopse: Pilotstudien zur Viertagewoche im Vergleich
7.1 Rahmenbedingungen der ausgewählten Studien
7.2 Abeitszeitverdichtung
7.4 Dimension: Gesundheit
7.5 Dimension: Work-Life-Balance
7.6 Dimension: Leistungsbereitschaft
8. Diskussion
8.1 Interpretation und Auswertung
8.2 Einschränkungen, Grenzen und Gestaltungsoptionen
8.2.1 wissenschaftliche Transparenz und Offenheit
8.2.2 interne und externe Validität
8.2.3 Resümee
8.3 Forschungsbedarfe
9. Fazit
Die Arbeit untersucht kritisch die Auswirkungen der Viertagewoche auf die Leistungsbereitschaft, die Gesundheit und die Work-Life-Balance von Beschäftigten, basierend auf aktuellen Pilotstudien, um den Paradigmenwechsel in der modernen Arbeitswelt einzuordnen.
2.1 Modelle einer Viertagewoche
Der Begriff „Viertagewoche“ beschreibt die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitstage von fünf auf vier Tage in der Woche (Hornung 2023; Schor et al. 2023: 28), wobei die „Viertagewoche" in zwei grobe Modelltypen unterteilt werden kann (Bird 2010: 1063 f.). Zum einen in das 4/40-Modell, das vorsieht, dass die Arbeitszeit analog zur Fünftagewoche unverändert bleibt und auf die reduzierten Arbeitstage verteilt wird (z. B. statt 8 Stunden/Tag an fünf Tagen/Woche auf 10 Stunden/Tag an vier Tagen/Woche = 4/40-Modell). Zum anderen in das Modell, das die Arbeitszeit verkürzt und an die reduzierten Arbeitstage anpasst, so dass die Arbeitstage bei unveränderter Bezahlung nicht verlängert werden (= AZV+gB-Modell) (Campbell 2023; Schor et al. 2023: 28 f.; Kelly et al. 2022: 10; Bird 2010: 1063 f.). In dieser Bachelorthesis wird insbesondere das Modell der Viertagewoche mit Arbeitszeitverkürzung bei gleicher Bezahlung (AZV+gB) betrachtet, für das Schor et al. (2023: 28 ff.) verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten aufzeigen:
1. Das Unternehmen reduziert die Öffnungszeiten und gibt allen Beschäftigten den gleichen Tag frei.
2. Die Öffnungszeiten des Unternehmens bleiben unverändert, wobei die Beschäftigten sich mit dem zusätzlich freien Werktag abwechseln.
3. Es wird in dem Unternehmen nicht unbedingt an vier Tagen/Woche, sondern bspw. auch an sechs oder nur an drei Tagen/Woche gearbeitet, wobei im Jahres- oder Monatsdurchschnitt die durchschnittlichen Arbeitszeiten der einer Viertagewoche entsprechen.
1. Einleitung: Beschreibt den technologischen Wandel und die steigende Relevanz der Viertagewoche als potenzielles Zukunftsmodell zur Verbesserung der Work-Life-Balance und Leistungsbereitschaft.
2. Begriffsdefinitionen: Definiert die zentralen Konstrukte der Arbeit wie Viertagewoche, Gesundheit, Work-Life-Balance und Leistungsbereitschaft zur wissenschaftlichen Operationalisierung.
3. Retrospektive Betrachtung der Viertagewoche: Beleuchtet die historische Entwicklung und verschiedene "Wellen" der Viertagewoche, von frühen unternehmerischen Ansätzen bis zur heutigen breiten Diskussion.
4. Die Popularität der Viertagewoche – Veränderungen der Arbeit und der Gesellschaft: Setzt die Viertagewoche in den Kontext von Digitalisierung, Megatrends und "New Work" als Antwort auf den gesellschaftlichen Wertewandel.
5. (flexible) Arbeitszeitmodelle: Analysiert verschiedene flexible Modelle wie Gleitzeit, Schichtarbeit und mobiles Arbeiten als flankierende oder alternative Maßnahmen zur Arbeitsgestaltung.
6. Wirkung von Arbeitszeit: Diskutiert die Auswirkungen langer Arbeitszeiten versus Arbeitszeitverkürzung auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten.
7. Synopse: Pilotstudien zur Viertagewoche im Vergleich: Vergleicht synoptisch aktuelle Pilotstudien aus Irland und dem Vereinigten Königreich hinsichtlich ihrer Ergebnisse und methodischen Grundlagen.
8. Diskussion: Hinterfragt kritisch die Ergebnisse, betrachtet methodische Limitationen und diskutiert die Validität der Pilotstudien unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Standards.
9. Fazit: Führt die Erkenntnisse zusammen und resümiert, dass die Viertagewoche zwar Potenziale bietet, aber aufgrund methodischer Schwächen in bisherigen Studien noch nicht als gesichertes Modell für die breite Masse gelten kann.
Viertagewoche, Arbeitszeitverkürzung, Arbeitszeitmodelle, Work-Life-Balance, Leistungsbereitschaft, Gesundheit, New Work, digitale Transformation, Pilotstudien, Arbeitsverdichtung, Arbeitszufriedenheit, Flexibilisierung, Produktivität, Mitarbeiterbindung, empirische Analyse.
Die Arbeit analysiert kritisch das Arbeitszeitmodell der Viertagewoche und untersucht dessen Auswirkungen auf die Gesundheit, die Work-Life-Balance und die Leistungsbereitschaft von Beschäftigten.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Arbeitszeitmodellen, dem Wandel durch "New Work", den Auswirkungen von Arbeitszeiten sowie der kritischen synoptischen Auswertung aktueller Pilotstudien.
Die Untersuchung versucht zu klären, welche erwiesenen Auswirkungen eine Viertagewoche auf die Leistungsbereitschaft, die Gesundheit und die Work-Life-Balance der Beschäftigten hat.
Die Autorin nutzt eine literaturbasierte Analyse sowie einen synoptischen Vergleich aktueller quantitativer Pilotstudien aus Irland und dem Vereinigten Königreich.
Der Hauptteil deckt eine retrospektive Betrachtung, die Einordnung in "New Work", diverse flexible Arbeitszeitmodelle sowie eine detaillierte Analyse der Pilotstudien ab.
Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Viertagewoche, Arbeitszeitverkürzung, New Work, Work-Life-Balance und empirische Pilotstudien.
Die Studien wurden oft durch interessensgeleitete NGOs in Auftrag gegeben, weisen methodische Schwächen wie fehlende Kontrollgruppen auf und nutzen teilweise stark selektierte Stichproben, was die wissenschaftliche Validität einschränkt.
Obwohl die Zufriedenheit stieg, zeigten die Daten in einigen Fällen ein erhöhtes Arbeitstempo und eine gestiegene Arbeitsmenge, was auf eine potenzielle Arbeitsverdichtung hindeutet.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

