Bachelorarbeit, 2010
102 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit der besonderen Rolle Thessaliens im antiken Griechenland. Sie untersucht, warum Thessalien, im Gegensatz zu anderen griechischen Regionen, keine Kolonien gründete, obwohl es ein bedeutender Machtfaktor war. Die Arbeit analysiert die geographischen, politischen und kulturellen Faktoren, die Thessaliens Entwicklung beeinflussten und die Gründe für den vermeintlichen Ausschluss von der Kolonisationspraxis des übrigen Griechenlands beleuchten.
Das erste Kapitel liefert eine Einleitung und stellt die Forschungsfrage nach den Gründen für die fehlende Kolonisation Thessaliens. Das zweite Kapitel beleuchtet die politische Struktur Thessaliens, mit Fokus auf die geographischen Besonderheiten, die Eroberung und Bildung Thessaliens, die Rolle der perioikoi und penestai sowie die Außenpolitik Thessaliens. Das dritte Kapitel untersucht das thessalische Militär, einschließlich Kavallerie und Infanterie. Das vierte Kapitel befasst sich mit dem Mythos und der Herrschaftslegitimation in Thessalien. Das fünfte Kapitel analysiert die Frage nach einer Fortsetzung der mykenischen bzw. homerischen Kultur in Thessalien. Das sechste Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Thessalien, antikes Griechenland, Kolonisation, politische Struktur, Tetraden, Militär, Mythos, Herrschaftslegitimation, mykenische Kultur, homerische Kultur, geographische Besonderheiten.
Die Arbeit untersucht geographische und politische Gründe. Thessalien verfügte über fruchtbares Binnenland und eine stabile soziale Struktur (Penesten), wodurch der Siedlungsdruck, der anderswo zur Kolonisation führte, geringer war.
Thessalien war in vier Bezirke (Tetraden) unterteilt und bildete einen Staatenbund, der oft von mächtigen Adelsfamilien aus Städten wie Larisa oder Pharsalos dominiert wurde.
Die Penesten waren eine unfreie ländliche Bevölkerungsschicht, die das Land für den Adel bestellte. Die Perioiken waren freie Bewohner der Randgebiete, die politisch von Thessalien abhängig waren.
Thessalien war berühmt für seine überlegene Kavallerie (Reiterei), die durch die weiten Ebenen der Region optimal trainiert und eingesetzt werden konnte.
Die Arbeit analysiert, inwieweit Thessalien als "altertümliche" Region Traditionen der mykenischen Zeit bewahrte und wie Mythen zur Legitimation der dortigen Herrschaft genutzt wurden.
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