Diplomarbeit, 2002
160 Seiten, Note: 2
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema Rechtsextremismus und untersucht, wie junge Männer durch gemeinschaftlichen Tabubruch und Provokation Anerkennung gewinnen können. Die Arbeit analysiert den Habitus zweier rechtsextremer junger Männer und versucht, ihre Biografien zu verstehen.
Rechtsextremismus, Habitus, Pierre Bourdieu, soziale Klassen, soziale Milieus, Tabubruch, Provokation, Anerkennung, Biographie, Lebensgeschichte, Interviewmethode, Jugendliche, Rechtsextreme Karriere, Gewalt, Identität.
Junge Männer nutzen Provokation und den Bruch gesellschaftlicher Tabus, um innerhalb ihrer Gruppe Status und symbolische Anerkennung zu gewinnen.
Die Arbeit nutzt das Konzept des "Habitus", um die tief verwurzelten Dispositionen und Lebensstile rechtsextremer Jugendlicher zu analysieren.
Soziale Herkunft, schulische Misserfolge und die Suche nach Identität in bestimmten Milieus werden als förderliche Faktoren für eine rechtsextreme Orientierung genannt.
Es ist eine Auswertungsmethode für narrative Interviews, die versucht, die unbewussten Handlungslogiken und Prägungen einer Person aufzudecken.
Basierend auf Verfassungsschutzberichten wird eine Zunahme im gewaltbereiten Spektrum und eine stärkere Präsenz durch den „Kampf um die Straße“ festgestellt.
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