Bachelorarbeit, 2023
59 Seiten, Note: 2,2
1. EINLEITUNG
2. NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL IM FITNESSSPORT
2.1. ZIELSETZUNGEN DES FITNESS-SPORTS
3. PROTEIN ALS NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL IM FITNESSSPORT
3.1 PROTEIN - ALLGEMEIN
3.1.1. BIOLOGISCHE WERTIGKEIT
3.2. UMSETZUNG DES PROTEINBEDARFS IN DER ERNÄHRUNG
3.2.1. TIERISCHES PROTEIN FÜR BESSEREN MUSKELAUFBAU?
3.2.2. MUSKELAUFBAU BEI EINER VEGETARISCHEN ERNÄHRUNGSWEISE
3.2.3. PROTEINVERSORGUNG WÄHREND DES SPORTS
3.2.4. PROTEINVERSORGUNG NACH DEM SPORT
3.3. EINFLUSS VON PROTEINPRÄPARATE AUF DEN MUSKELAUFBAU
3.4. POTENZIELLE RISIKEN VON PROTEIN ALS NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL
4. KREATIN ALS NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL
4.1. KREATIN - ALLGEMEIN
4.1.1. KREATIN UND DIE ENERGIEGEWINNUNG
4.2. UMSETZUNG IN DER ERNÄHRUNG
4.3. EINFLUSS AUF DEN MUSKELAUFBAU
4.4. EINFLUSS AUF DIE LEISTUNGSFÄHIGKEIT
4.5. POTENZIELLE RISIKEN VON KREATIN ALS NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL
4.5.1. IST KREATIN UNBEDENKLICH FÜR JUGENDLICHE?
5. UNTERSUCHUNG DER KREATIN- UND PROTEINAUFNAHME IM FITNESSSTUDIO
5.1. FRAGEBOGEN
5.1.1. AUFBAU DES FRAGEBOGENS
5.1.2. FRAGEN
5.2. ZIELGRUPPE
5.3. AUSWERTUNG DER UMFRAGE
5.3.1. ALLGEMEINE ERKENNTNISSE
5.3.2. PROTEINAUFNAHME AUS DER ERNÄHRUNG
5.3.3. NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL „ERGÄNZEN“ DIE AUFNAHME
5.4. ZUSAMMENFASSUNG DER UMFRAGEERGEBNISSE
6. FAZIT
7. LITERATUR
8. ANHANG
Die Bachelorarbeit untersucht die Chancen und Risiken der Supplementierung von Kreatin und Protein im Fitnesssport. Ziel ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand darzustellen und mittels einer empirischen Umfrage unter Mitgliedern eines Fitnessstudios zu prüfen, inwieweit die tatsächliche Praxis der Nährstoffaufnahme mit den wissenschaftlichen Empfehlungen übereinstimmt.
Protein - allgemein
Das Protein, auch als Eiweiß bezeichnet, ist definiert als „kettenartig miteinander verknüpfte Aminosäuren“, welche durch die Proteinbiosynthese ein Protein bilden (Raschka und Ruf, 2017, S. 28). Dabei werden Aminosäuren als Bausteine der Proteine bezeichnet (vgl. Colombani, 2021, S. 1). Bei der Verknüpfung von Aminosäuren entsteht ein Peptid. Bei einem Protein hingegen, verknüpfen sich mehrere hundert Aminosäuren (vgl. ebd., S. 3). Den den menschlichen Körper sind 20 verschiedene Aminosäuren relevant; diese werden als proteinogen bezeichnet. Hierbei wird zwischen entbehrlichen und nicht-entbehrlichen Aminosäuren unterschieden (vgl. DGE, 2021, S. 3). Entbehrlich bedeutet, dass der menschliche Körper diese Aminosäuren bei ausreichender Stickstoffmenge selbst herstellen kann. Dazu zählen Arginin, Alanin, Asparagin, Asparaginsäure, Gylcin, Glutamin, Glutaminsäure, Cystein, Prolin, Serin und Tyrosin (vgl. ebd.). Die nicht-entbehrlichen Aminosäuren hingegen können nicht vom eigenen Körper hergestellt werden, sodass exogen durch die Nahrung zugeführt müssen, damit Mangelerscheinungen vermieden werden. Dazu zählen Leucin, Isoleucin, Lysin, Phenylalanin, Methionin, Threonin, Tryptophan, Valin und Histidin (vgl. ebd.).
Die Aminosäuren können theoretisch durch die beliebig kombinierte Aneinanderreihung unendlich viele Proteine bilden. Jedoch enthält das menschliche Erbgut nur Baupläne für ca. 30000 unterschiedliche Proteine. Sie gehören neben den Kohlenhydraten und Fetten zu den Makronährstoffen, übernehmen vielfältige Funktionen und sind elementare Bausteine des Körpers (vgl. DGE, 2017 b, S. 1). Die Nahrungsproteine sind mit einem Energiegehalt von 17 kJ/g oder 4 kcal/g den Kohlenhydraten ähnlich (vgl. Colombani, 2021, S. 1). Jedoch sollen Proteine im Gegensatz zu Kohlenhydraten keine Energie liefern. Sie erfüllen vielmehr funktionelle Aufgaben und wirken als Transportproteine, um z. B. das Hämoglobin zu übertragen, welches die Muskulatur mit Sauerstoff versorgt (vgl. Von der Saal, 2019, S. 10). Aber auch weitere Aufgaben, wie das Wirken als Enzyme, Hormone und auch Antikörper bei der Infektabwehr, werden von den Proteinen erfüllt (vgl. ebd.). Zudem bauen sie als Strukturproteine auch körpereigenes Gewebe wie Knochen, Haare und Muskeln auf (vgl. ebd.). Die menschliche Muskulatur ist mit ca. 60 % der Hauptspeicher des Gesamtkörpereiweißes (vgl. Raschka und Ruf, 2012, S. 24). Dennoch wird dieser Speicher nicht als Energiequelle, sondern wie schon erwähnt, als Baustoff verwendet (vgl. ebd.).
1. EINLEITUNG: Einführung in das Thema der Arbeit sowie die Definition der Zielsetzung und der untersuchten Fragestellungen.
2. NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL IM FITNESSSPORT: Definition von Nahrungsergänzungsmitteln und Analyse der Beweggründe für deren Konsum in Fitnessstudios.
3. PROTEIN ALS NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL IM FITNESSSPORT: Detaillierte Betrachtung der biologischen Wertigkeit, Bedarfsermittlung und der Wirkungsweisen von Protein auf den Muskelaufbau.
4. KREATIN ALS NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL: Theoretische Grundlagen zu Kreatin, dessen Einfluss auf die ATP-Bildung und die körperliche Leistungsfähigkeit.
5. UNTERSUCHUNG DER KREATIN- UND PROTEINAUFNAHME IM FITNESSSTUDIO: Beschreibung der Methodik der durchgeführten Umfrage sowie die ausführliche Darlegung und Interpretation der erhobenen Daten.
6. FAZIT: Zusammenfassung der Forschungsergebnisse und Ableitung einer wissenschaftlich fundierten Schlussfolgerung.
Fitnesssport, Protein, Kreatin, Nahrungsergänzungsmittel, Muskelaufbau, Leistungsfähigkeit, Biologische Wertigkeit, Aminosäuren, Supplementierung, Ernährung, Umfrage, Fitnessstudio, Gesundheit, Kraftsport, Nährstoffbedarf.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Relevanz und den gesundheitlichen Auswirkungen der Zufuhr von Protein- und Kreatinpräparaten bei Sportlern im Fitnessstudio.
Die Schwerpunkte liegen auf den physiologischen Wirkungsweisen von Protein und Kreatin, der Bedarfsermittlung bei Sportlern sowie der Analyse des tatsächlichen Konsumverhaltens.
Das Ziel ist es, den wissenschaftlichen Wissensstand mit dem praktischen Anwenderverhalten in Fitnessstudios abzugleichen und Chancen sowie Risiken der Supplementierung aufzuzeigen.
Es wurde eine quantitative Umfrage unter 63 Mitgliedern eines Fitnessstudios in Soest durchgeführt, um deren individuellen Bedarf und die Erfahrungen mit NEM zu erfassen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Aufarbeitung der ernährungsphysiologischen Aspekte beider Nährstoffe und einen empirischen Teil, der die Umfrageergebnisse detailliert auswertet.
Zentrale Begriffe sind Protein, Kreatin, Fitnesssport, Nahrungsergänzungsmittel, Muskulatur, Leistungsfähigkeit und biologische Wertigkeit.
Die Arbeit zeigt, dass eine vegetarische Ernährung im Sport zwar möglich ist, jedoch eine sorgfältige Kombination von Proteinquellen erfordert, um ein vollständiges Aminosäureprofil für den Muskelaufbau zu gewährleisten.
Kreatin ist ein gut erforschtes Supplement, dessen Nutzen für die Leistungssteigerung belegt ist, wobei bei gesundem Organismus in den üblichen Dosierungen keine gravierenden gesundheitlichen Risiken zu erwarten sind.
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