Examensarbeit, 2008
41 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1 Aufgaben und Zielsetzung der Arbeit
2. Begriffsdefinitionen des Kultursponsorings
2.1 Kultur
2.2 Kulturförderung
2.3 Corporate Social Responsibility
2.4 Sponsoring
2.5 Kultursponsoring
2.6 Mäzenatentum
2.7 Stiftungen
2.8 Spenden
2.9 Corporate Giving
2.10 Fundraising
2.11 Entwicklung des Sponsorings
3. Die verschiedenen Sponsoringarten
3.1 Einbindung des Kultursponsorings in den Marketingmix
3.2 Die Unternehmen und Einrichtungen
3.3 Sponsortypen
3.4 Art der Zuwendungen
3.5 Darstellungsmöglichkeiten
3.6 Zielgruppen
4. Motive und Zielsetzungen des Kultursponsorings
4.1 Social Responsibility (Gesellschaftliche Verpflichtung)
4.2 Imagetransfer und Imagegewinn
4.3 Image- und Profilbildung
4.4 Kontaktpflege / Zielgruppenansprache
4.5 Ökonomische Ziele
4.6 Stärkung des Standortfaktors
4.7 Mitarbeitermotivation und -identifikation
4.8 Steuerliche Aspekte
4.9 Kriterien für erfolgreiches Kultursponsoring
5. Probleme des Kultursponsorings
5.1 Kommerzialisierung
5.2 Medienressentiments
5.3 Fehlende Messbarkeit
6. Kultursponsoring im Rhein-Main Gebiet
6.1 Geführte Interviews
6.2 Aufbau der Interviews
6.3 Auswertung der Interviews und Schlussfolgerung
7. Erfolgreiche Kulturveranstaltungen im Rhein-Main-Gebiet
8. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Kultursponsoring als modernes Marketinginstrument im Raum Rhein-Main. Ziel ist es, Kriterien für erfolgreiche Kooperationen zwischen Unternehmen und Kultureinrichtungen zu identifizieren und die Rolle des Kultursponsorings innerhalb des Marketing-Mix zu analysieren.
4.9 Kriterien für erfolgreiches Kultursponsoring
Kultursponsoring ist meist dann erfolgreich, wenn es für die Sponsoren einen betriebswirtschaftlichen und langfristigen Nutzen schafft und somit die Wettbewerbsposition nachhaltig verbessert.
Akzeptanz und Gegenseitigkeit: Bemühungen im Bereich des Sponsorings sollten immer auf einer gewissen Gegenseitigkeit zwischen Förderer und Gefördertem beruhen. Die Darstellung des Förderers sowie des Geförderten hat einen großen Einfluss auf die öffentliche Akzeptanz und sollte daher durch gemeinschaftliche Arbeit sorgfältig entwickelt werden.
Glaubwürdigkeit: Die Unternehmensmerkmale, das Produkt, die Zielgruppe und das Image müssen mit den Merkmalen des geförderten Ereignisses zusammenpassen. Idealerweise wird dies unterstützt, wenn die Mitarbeiter in die Sponsorenveranstaltung eingebunden werden. Zudem wird die Glaubwürdigkeit durch Kontinuität erhöht und unterstützt den langfristigen Imageaufbau.
Langfristigkeit: In Zeiten sich ständig wechselnder Werbeversprechen und Kommunikationsformen ist es sehr wichtig, eine beständige Botschaft zu kreieren. Durch eine langfristige Beteiligung oder Unterstützung an einer Maßnahme, einem Projekt oder einer Institution, wird die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens untermauert und, bei richtiger Kommunikation, auch beim Endkunden so wahrgenommen. Auf diese Weise schafft man Vertrauen, welches einem Unternehmen einen großen, emotionalen Vorteil verschaffen kann, welcher sich nicht von der Konkurrenz kopieren lässt.
1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die wachsende Bedeutung des Kultursponsorings als Marketinginstrument und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Begriffsdefinitionen des Kultursponsorings: Dieses Kapitel klärt grundlegende Begriffe wie Kultur, Mäzenatentum, Sponsoring und CSR, um eine klare terminologische Basis zu schaffen.
3. Die verschiedenen Sponsoringarten: Hier wird das Kultursponsoring in den Marketing-Mix eingeordnet und verschiedene Sponsoringtypen sowie deren Möglichkeiten der Umsetzung beleuchtet.
4. Motive und Zielsetzungen des Kultursponsorings: Das Kapitel analysiert, warum Unternehmen in Kultur investieren und welche ökonomischen sowie imagerelevanten Ziele sie dabei verfolgen.
5. Probleme des Kultursponsorings: Hier werden kritische Aspekte wie Kommerzialisierung, mediale Vorbehalte und die Schwierigkeit der Erfolgsmessung diskutiert.
6. Kultursponsoring im Rhein-Main Gebiet: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse aus Interviews mit Vertretern des Städel Museums und des Bankhauses Metzler.
7. Erfolgreiche Kulturveranstaltungen im Rhein-Main-Gebiet: Anhand von Fallbeispielen wie dem Rheingau Musik Festival und der Nacht der Museen werden erfolgreiche Praxisbeispiele vorgestellt.
8. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die zukünftige Bedeutung des Kultursponsorings vor dem Hintergrund sinkender öffentlicher Mittel.
Kultursponsoring, Marketing-Mix, Mäzenatentum, Imagetransfer, Unternehmenskommunikation, Rhein-Main-Gebiet, Sponsoringarten, Zielgruppenansprache, CSR, Erfolgskriterien, Glaubwürdigkeit, Kulturförderung, Wettbewerbsvorteile, Unternehmensreputation, Kommunikation
Die Arbeit analysiert das Kultursponsoring als strategisches Instrument der Unternehmenskommunikation im Raum Rhein-Main.
Themen sind die begriffliche Abgrenzung, die Einbindung in den Marketing-Mix, Motive, Erfolgskriterien sowie die Problematik der Messbarkeit von Sponsoring-Maßnahmen.
Das Ziel besteht darin, Kriterien für erfolgreiches Kultursponsoring zu definieren und den Nutzen für die beteiligten Partner aufzuzeigen.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen sowie Experteninterviews mit Vertretern eines Museums und eines Bankhauses, um die theoretischen Erkenntnisse in der Praxis zu validieren.
Der Hauptteil umfasst theoretische Definitionen, die Einordnung des Sponsorings im Marketing-Mix sowie eine detaillierte Auswertung der geführten Interviews und Praxisbeispiele.
Wichtige Begriffe sind Kultursponsoring, Imagetransfer, Marketing-Mix, CSR, Erfolgskriterien und Unternehmensreputation.
Es dient als Fallbeispiel für eine langfristige und bodenständige Sponsoringstrategie, die eng mit der Tradition und dem Geschäftsmodell des Bankhauses verknüpft ist.
Die Autorin hebt hervor, dass der Erfolg oft komplex zu messen ist und über die reine Reichweite hinaus die langfristige Markenwahrnehmung und emotionale Bindung betrachtet werden muss.
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