Magisterarbeit, 2008
129 Seiten, Note: 2.0
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Zielsetzung und methodisches Vorgehen
2 Begriffsklärung und methodische Fundierung
2.1 Begriffsklärung
2.1.1 Das Hörerurteil: Hit oder Flop
2.1.2 Kommerz und Erfolg im Popmusikgeschäft
2.2 Popmusik – Analyse und Interpretation
2.2.1 Gestaltungsmittel populärer Musik
2.2.2 Ansätze zur Popmusik-Analyse
2.2.3 Von „Goldenen Regeln“ und „Pop-Formeln“ – Praxisorientierte Sichtweisen
2.3 Einflussgrößen erfolgreicher Popmusik
2.4 Popmusik – Ästhetische Wahrnehmung des Hörbaren
2.4.1 Rezeption von Popmusik
2.4.2 Komparative Analyse des Hörbaren
3 Auswahl des Klangmaterials
3.1 Die Interpretin MADONNA
3.1.1 Biographische Aspekte
3.1.2 Kommerzieller Erfolg
3.2 Die Singles der Interpretin 1982 – 2008 im Überblick
3.2.1 Kategorisierung und stilistische Einordnung
3.2.2 Ziel der Analyse
4 Komparative Analyse ausgewählter Popsongs
4.1 Analyse der Hit-Singles
4.1.1 Kurzvorstellung der Hit-Singles
4.1.2 Semantische Analyse
4.1.3 Beschreibung und Analyse der klanglichen Parameter
4.1.3.1 Textur und Gesamtklangbild
4.1.3.2 Klangfarbe und Artikulation
4.1.3.3 Harmonische Gestaltungsmittel und Form
4.1.3.4 Rhythmische und melodische Gestaltungsmittel
4.1.4 Klang-Text-Beziehung
4.2 Analyse der Flop-Singles
4.2.1 Kurzvorstellung der Flop-Singles
4.2.2 Semantische Analyse
4.2.3 Beschreibung und Analyse der klanglichen Parameter
4.2.3.1 Textur und Gesamtklangbild
4.2.3.2 Klangfarbe und Artikulation
4.2.3.3 Harmonische Gestaltungsmittel und Form
4.2.3.4 Rhythmische und melodische Gestaltungsmittel
4.2.4 Klang-Text-Beziehung
4.3 Vergleichende Betrachtungen
4.3.1 Semantische Elemente
4.3.2 Klangliche Parameter
5 Resultat – Erkenntnisse für die Entstehung eines Hits
5.1 Auffällige Gestaltungsprinzipien
5.2 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht den komplexen Zusammenhang zwischen musikalischen Strukturen und kommerziellem Erfolg im Popmusikgeschäft. Ziel ist es, durch eine komparative Analyse von ausgewählten Hit- und Flop-Singles der Interpretin MADONNA ästhetische Faktoren und Gestaltungsmuster zu identifizieren, die eine Abgrenzung erfolgreicher von erfolglosen Titeln ermöglichen.
2.1.1 Das Hörerurteil: Hit oder Flop
Der Hit wird im Englischen im Bereich Popmusik mit „a successful pop record“ gleichgesetzt. Es ist eine kommerzielle Bezeichnung dafür, dass ein Musikstück ein Verkaufserfolg geworden ist. Der Begriff wird übersetzt mit „Schlag, Treffer“ und verknüpft mit dem betroffenen Song überraschenden, plötzlichen Erfolg und Anerkennung. Ein Hit ist durch Popularität gekennzeichnet, die sich allerdings nicht in absoluten Zahlen ausdrücken lässt. Vielmehr ist es ein Konstrukt industrieller Mechanismen, das zum Zweck der Absatzförderung eingeführt wurde, um die Produkte bei der Hörerschaft attraktiv anpreisen zu können. Ein Hit hat eine spezifische Struktur, ein musikalisches und textliches Muster, das sich wiederholt. Ein Hit muss einen Fokus setzen. Wir müssen sofort erkennen, wovon dieser handelt. Sobald ein Song eine bestimmte Zahl potenzieller Hörer erreicht hat, manifestiert sich dies durch eine Platzierung in den Charts. Diese Hitparade wird im englischen als eine wöchentliche Auflistung der aktuell meistverkauften Pop Tonträger beschrieben. „The charts define the most popular of popular musics“, d. h. nur die bekanntesten Popsongs werden in den Charts reflektiert. Dabei repräsentiert dieses Ranking Umsatzzahlen von Tonträgern und digitalen Downloads sowie Abspielraten im Rundfunk, dem sogenannten Airplay. Der Geschmack der Masse ergibt sich aus der Summe des Konsumverhaltens Einzelner und ist anhand der Verkaufszahlen ablesbar. Charts können dabei nie das gesamte Angebot an Musik abdecken und beschränken sich auf höchstens 100 - 200 Ränge. Über Charts werden ausgewählte Platten für den Markt zusammengestellt und Geschmacksgemeinschaften kreiert, indem das Konsumverhalten in eine bestimmte Richtung gelenkt wird.
„Charts funktionieren als die wichtigste Determination dessen, was Popularität meint – nämlich ein bestimmtes Muster marktorientierten Konsumverhaltens.“
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein, erläutert die Forschungsziele und definiert den Rahmen der Untersuchung, insbesondere die Analyse von Popsongs unter ästhetischen Gesichtspunkten.
2 Begriffsklärung und methodische Fundierung: Es werden grundlegende Definitionen von Popmusik und der Dichotomie von Hit und Flop dargelegt sowie die methodischen Werkzeuge für die Analyse vorgestellt.
3 Auswahl des Klangmaterials: Hier werden die Interpretin MADONNA, ihr Werdegang und ihr kommerzieller Erfolg beleuchtet sowie die Auswahl der für die Untersuchung relevanten Singles getroffen.
4 Komparative Analyse ausgewählter Popsongs: Dieser Hauptteil widmet sich der detaillierten Gegenüberstellung von Hit- und Flop-Singles anhand semantischer und klanglicher Kriterien.
5 Resultat – Erkenntnisse für die Entstehung eines Hits: Das Fazit fasst die identifizierten Gestaltungsprinzipien zusammen und diskutiert, inwieweit diese für das Hitpotenzial eines Songs ausschlaggebend sind.
Popmusik, Hit, Flop, Madonna, Musikwissenschaft, Komparative Analyse, Musikproduktion, Charts, Sound, Harmonie, Rhythmus, Songstruktur, Ästhetik, Marketing, Billboard Hot 100
Die Magisterarbeit befasst sich mit der musikwissenschaftlichen Analyse des Phänomens "Hit" im Bereich der Popmusik am Beispiel der Künstlerin Madonna.
Die Untersuchung deckt die Bereiche Musikästhetik, musikalische Analyse (Struktur, Rhythmik, Harmonik), Chart-Mechanismen und den Einfluss von Marketing auf die Wahrnehmung von Songs ab.
Das Ziel ist herauszufinden, ob sich erfolgreiche und erfolglose Popsongs anhand objektiver ästhetischer Kriterien und klanglicher Strukturen voneinander unterscheiden lassen.
Die Autorin nutzt eine komparative Analyse, die auf Hörprotokollen und sonagraphischen Spektraldarstellungen basiert, um klangliche Parameter von Hits und Flops systematisch gegenüberzustellen.
Im Hauptteil werden spezifische Songs von Madonna (drei Hits und drei Flops) hinsichtlich ihrer semantischen Inhalte, ihres Aufbaus und ihrer klanglichen Gestaltung (Textur, Klangfarbe, Harmonik) detailliert analysiert.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Popmusik, Hit, Flop, Madonna, komparative Analyse, musikalische Parameter, Sound und Billboard Hot 100.
Ja, die Arbeit thematisiert, dass Popmusik als Gesamtkonzept wahrgenommen wird, räumt jedoch der musikalischen Ausdrucksweise, die oft weniger Aufmerksamkeit erhält als die visuelle, einen zentralen analytischen Raum ein.
Die Erkenntnisse bieten ein Verständnis für die ästhetischen Faktoren und Strukturmuster, die zur Entstehung eines Hits beitragen, und beleuchten die Grenzen der mathematischen Planbarkeit von musikalischem Erfolg.
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