Forschungsarbeit, 2010
31 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob es nach der Wiedervereinigung Deutschlands noch eine bewusste Unterscheidung zwischen Ost- und Westdeutschen auf der Subjektebene gibt, also eine „Mauer in den Köpfen“. Sie analysiert die herrschende Diskussion und untersucht anhand eigener Daten, ob und inwieweit sich Unterschiede in der Einstellung gegenüber Ost- und Westdeutschen feststellen lassen. Die Arbeit beleuchtet den Forschungsstand zu diesem Thema und bietet einen Überblick über verschiedene Erklärungsansätze für vermeintliche Unterschiede zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen der deutschen Wiedervereinigung, der "Mauer in den Köpfen", der Wahrnehmung von Ost- und Westdeutschen, der Einstellungsunterschiede zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen, der Sozialisation in der DDR, den Einfluss von Medien und anderen Akteuren auf die Wahrnehmung, sowie mit der Frage nach der Integration und dem Zusammenwachsen der beiden deutschen Gesellschaften.
Er beschreibt die fortbestehenden mentalen und einstellungsbezogenen Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen, die auch lange nach der staatlichen Wiedervereinigung existieren sollen.
Die jahrzehntelange Sozialisation in einem totalitären System wird oft als Grund dafür angeführt, dass bestimmte Generationen im Osten andere Einstellungen und Verhaltensweisen bewahrt haben.
Die Arbeit untersucht mittels quantitativer Methoden, inwieweit eine bewusste Unterscheidung auf der Subjektebene 20 Jahre nach der Einheit noch empirisch nachweisbar ist.
Während Politiker wie Gysi und Diepgen fortbestehende Unterschiede sehen, bezeichnete der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog die "Mauer in den Köpfen" als Erfindung von Professoren und Journalisten.
Die Autoren nutzten quantitative Methoden und Fragebögen, um Einstellungen zu erheben, und werteten diese mit der Statistiksoftware SPSS aus.
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