Masterarbeit, 2007
91 Seiten, Note: 1,3
1. Introduction
1.1. Network Coding
1.1.1. Principle
1.1.2. Linear Coding
1.1.3. Deterministic Coding
1.1.4. Decentralized network coding
1.1.5. Random Coding
1.2. Peer-to-Peer Swarming
1.2.1. Microsoft Avalanche
1.2.2. Codetorrent
1.3. Haggle
1.4. COPE
1.4.1. Opportunistic Listening
1.4.2. Opportunistic Coding
1.4.3. Opportunistic Routing
1.4.4. Pseudo Broadcast
1.4.5. Realization of the Cope principle
1.4.6. Performance Bottlenecks for TCP
2. Implementations
2.1. MIT Reference Implementation
2.1.1. CLICK
2.1.2. Roofnet
2.1.3. Madwifi-stripped
2.1.4. COPE elements
2.2. OpenWRT
2.2.1. Stable Branch / White Russian
2.2.2. “Bleeding Edge” / Kamikaze
2.2.3. Buildroot Environment
2.2.4. Packages
2.2.5. Image Deploying / Flashing
3. Measurements
3.1. Layout of the experiments
3.1.1. Retransmissions
3.1.2. Bandwidth
3.1.3. Memory leak
3.2. Measurement results
3.2.1. Throughput without coding
3.2.2. Throughput with coding
3.2.3. Analysis
3.3. Conclusion of the experiments
4. Resilience through redundancy
4.1. Zaib Quality of Service
4.1.1. Problems Addressed
4.1.2. Improvements
4.1.3. Complete solution
4.1.4. Example
4.1.5. Simulation / Analysis
4.2. Adaptive Preventive Redundancy
4.2.1. Problems addressed
4.2.2. Improvements
4.2.3. Complete solution
4.2.4. Example
4.2.5. Advantages against Reed-Solomon Coding
4.3. Outlook
Die vorliegende Master-Thesis untersucht die praktische Anwendung von Network Coding in drahtlosen Netzwerken, um den Durchsatz zu erhöhen und die Ausfallsicherheit durch redundante Übertragungen zu verbessern. Das primäre Ziel ist die Implementierung des COPE-Verfahrens auf einem SOHO-Router unter Verwendung von OpenWRT, um die theoretischen Leistungsvorteile in einer realen Umgebung zu validieren.
1.1.1. Principle
Instead of transmitting one packet after the other, like traffic on roads, network coding exploits the fact that instead of simply forwarding the transmitted data can be used for calculations that improve the information density per packet.
Therefore data for multiple packets for different destinations can be combined (encoded) and sent in one broadcast to all destinations. The premise is that each destination receives enough data to reconstruct the original information. Thus each relaying node (routers or mesh nodes) can combine several input packets in one or more output packets that will be sent "downstream".
A receiver only has to receive enough linear combinations of the packets it is looking for in order to reconstruct the data.
1. Introduction: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen von Network Coding, verschiedene Kodierungsansätze sowie Anwendungen in P2P-Netzwerken und Protokollen wie COPE und Haggle.
2. Implementations: Hier werden die praktischen Schritte zur Implementierung von COPE auf einem OpenWRT-basierten Linux-Router beschrieben, inklusive der Nutzung von Click-Software-Routern.
3. Measurements: Dieses Kapitel dokumentiert den experimentellen Versuchsaufbau zur Evaluierung des COPE-Verfahrens sowie die Analyse der erzielten Durchsatzsteigerungen.
4. Resilience through redundancy: Der Autor stellt neue Konzepte vor, bei denen Network Coding nicht zur Durchsatzmaximierung, sondern zur Steigerung der Ausfallsicherheit und Redundanz in drahtlosen Verbindungen eingesetzt wird.
Network Coding, Wireless Networks, COPE, Durchsatz, Ausfallsicherheit, Mesh-Netzwerke, OpenWRT, Click Router, Redundanz, Pakete, Routing, Latenz, Linux, Paketverlust, Quality of Service
Die Arbeit beschäftigt sich mit der praktischen Umsetzung und Evaluierung von Network Coding in drahtlosen Netzwerken, um Durchsatz und Zuverlässigkeit zu verbessern.
Die Schwerpunkte liegen auf der Funktionsweise von Network Coding, der Portierung des COPE-Protokolls auf eingebettete Router-Systeme und der Entwicklung neuer Mechanismen für redundante Datenübertragung.
Ziel ist es, den Durchsatzvorteil von Network Coding in einem realen Testaufbau zu messen und zusätzlich Konzepte zu entwickeln, wie Netzwerk-Kodierung die Ausfallsicherheit in unzuverlässigen drahtlosen Umgebungen erhöhen kann.
Der Autor kombiniert theoretische Analysen mit einem experimentellen Ansatz, bei dem ein Testnetzwerk (Alice und Bob) mit und ohne Network Coding aufgebaut und mittels Messungen (iperf) quantitativ ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung, die Beschreibung der Software-Implementierung (Click/OpenWRT), die Darstellung der Messergebnisse sowie theoretische Vorschläge für eine verbesserte Ausfallsicherheit durch redundante Paket-Kodierung.
Die zentralen Begriffe sind Network Coding, COPE, OpenWRT, Mesh-Netzwerke und Redundanz durch Kodierung.
Die größte Hürde war die Abhängigkeit des COPE-Protokolls von veralteten, speziellen WLAN-Treibern (madwifi-old), was die Portierung auf moderne Broadcom-basierte Hardware und das OpenWRT-System massiv erschwerte.
Da Network Coding in realen Szenarien oft durch hohe Paketverlustraten limitiert ist, schlägt der Autor vor, Kodierung primär zur Fehlertoleranz zu nutzen, anstatt nur auf reinen Durchsatz zu zielen.
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