Forschungsarbeit, 2007
17 Seiten, Note: 2,7
Der vorliegende Aufsatz untersucht die Geschichte des Dresdner SC 1898 e.V. und beleuchtet dabei insbesondere die Zeit von 1950 bis 1989. Diese Periode war geprägt von staatlichen Eingriffen, Restriktionen und Umbenennungen. Die Arbeit analysiert die Kommunikationswege und Weisungsstrukturen im sozialistischen Sportwesen anhand des Beispiels des Dresdner SC.
Die Einleitung stellt die Geschichte des Dresdner SC von seiner Gründung im Jahr 1898 bis zu seinem Verbot durch die DDR-Führung im Jahr 1950 dar. Es werden die wichtigsten Meilensteine der Vereinsgeschichte, die Erfolge in verschiedenen Sportarten und die prominenten Sportler des Vereins hervorgehoben.
Dieser Abschnitt beleuchtet die Geschichte der Nachfolgevereine des Dresdner SC in der DDR und der BRD. Es wird ein grafischer Überblick über die verschiedenen Vereinsentwicklungen und -umbenennungen im Kontext der politischen und sportlichen Veränderungen der Zeit gegeben.
Dieser Teil analysiert die Struktur, die Weisungs- und Kommunikationswege von Sportvereinen in der DDR. Es wird untersucht, wie der Staat Einfluss auf die Vereine nahm und welche Rolle die politischen Machtorgane in der Vereinsführung spielten.
Dresdner SC, DDR-Sportpolitik, Sportvereine, Kommunikation, Weisungsstrukturen, staatliche Eingriffe, Vereinsgeschichte, Nachfolgevereine, sozialistischer Sport, Betriebssportgemeinschaften, Friedrichstadt, Dynamo Dresden.
Der Verein erlebte zwischen 1950 und 1989 massive staatliche Eingriffe, Restriktionen und erzwungene Umbenennungen durch das DDR-Regime, was ihn zu einer idealen Fallstudie für sozialistische Sportpolitik macht.
Im Jahr 1950 erfolgte ein staatliches Verbot des ursprünglichen Vereins, woraufhin verschiedene Nachfolgevereine und Betriebssportgemeinschaften (BSG) entstanden.
Die Kommunikation war durch klare Weisungsstrukturen von politischen Machtorganen zur Vereinsführung und schließlich zur Basis (Sportler und Mitglieder) geprägt.
Die Nachfolgevereine in der DDR und BRD spiegeln die politische Spaltung wider; in der DDR wurden sie oft in das System der Betriebssportgemeinschaften eingegliedert.
Das Dilemma bestand im Spannungsfeld zwischen sportlicher Autonomie und der totalen Instrumentalisierung durch den Staat zur Demonstration politischer Überlegenheit.
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