Masterarbeit, 2022
111 Seiten
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Arbeit
2. Corona-Pandemie
2.1 Begriffsbestimmung
2.1.1 Corona
2.1.2 Pandemie
2.1.3 Inzidenz, 7-Tage-Inzidenz und Hospitalisierungsrate
2.2 Verlauf der Pandemie in Deutschland
2.3 Einfluss auf die Arbeitswelt
3. Megatrends
3.1 Gesundheit
3.2 Konnektivität
3.3 New Work
4. Remote Leadership
4.1 Begriffsbestimmung: Führung
4.2 Leader Member Exchange Theory
4.3 Full Range of Leadership Model
4.4 Virtuelle Führung
4.5 Aktuelle Herausforderungen
5. Methodik
5.1 Auswahl der Methodik
5.2 Konzeptualisierung
5.3 Erhebungsvorbereitung und Datenerhebung
5.4 Datenaufbereitung
5.5 Datenanalyse
5.5.1 Vorstellung der Befragten
5.5.2 Gruppenbildung
5.6 Vorstellung der Ergebnisse
5.7 Methodenkritik
4. Fazit
Die Arbeit untersucht, wie sich die Erwartungshaltung von Führungskräften und Mitarbeitern im Kontext der Corona-Pandemie und unter dem Einfluss von Megatrends verändert hat, und zielt darauf ab, Handlungsempfehlungen für eine moderne, digitale Arbeitsgestaltung abzuleiten.
4.2 Leader Member Exchange Theory
Ausgangspunkt der Theorie ist die Erkenntnis, dass das Verhalten von Vorgesetzten gegenüber ihren Mitarbeitern variiert aber auch das Verhalten der einzelnen Mitarbeiter gegenüber ihrem Vorgesetzten.
Die LMX-Theorie stützt sich im Gegensatz zu vielen anderen Führungsmodellen nicht auf die Charakteristika von Führungspersönlichkeiten oder die optimale einseitige Interaktion des Vorgesetzten, sondern auf die Qualität der Beziehung zwischen Führungsperson und Mitarbeiter. Forschungsgegenstand ist folgerichtig die Austauschbeziehung. Nach dieser Annahme gibt es nicht eine einheitliche Führungsbeziehung zwischen der Gruppe und ihrem Vorgesetzten, sondern so viele unterschiedliche Führungsbeziehungen, wie die zu führende Gruppe Mitglieder hat.
Im Laufe der Jahre hat sich die LMX-Theorie von einer reinen beschreibenden Forschung hin zu einem präskriptiven Ansatz weiterentwickelt.
Auch die Faktoren, die eine hohe Beziehungsqualität zwischen Geführten und Vorgesetzten ausmachen, haben sich in den Jahren des Forschungsprozesses gewandelt. Heute werden vier Dimensionen zur Charakterisierung von der Beziehung von Vorgesetzten und Mitarbeitern genutzt:
Positive gegenseitige Gefühle
Gegenseitige Loyalität
Gegenseitige Beiträge zur Zielerreichung
Gegenseitiger Respekt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Themenwahl aufgrund der massiven Veränderungen der Arbeitswelt im Zuge der Pandemie und Megatrends und skizziert den Aufbau der Untersuchung.
2. Corona-Pandemie: Es werden zentrale Begrifflichkeiten definiert und der Verlauf der Pandemie in Deutschland erläutert, um die Auswirkungen auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer nachvollziehbar zu machen.
3. Megatrends: Das Kapitel definiert Megatrends anhand ihrer Charakteristika und beleuchtet die für die Pandemie besonders relevanten Trends Gesundheit, Konnektivität und New Work.
4. Remote Leadership: Hier erfolgt eine theoretische Fundierung von Führung, virtueller Zusammenarbeit und den damit verbundenen Herausforderungen in der modernen Arbeitswelt.
5. Methodik: Dieses Kapitel erläutert das quantitative Forschungsdesign, die Konzeption des Fragebogens, die Datenerhebung und die anschließende Analyse der Befragungsergebnisse.
4. Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage und leitet aus den empirischen Ergebnissen Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Führungskultur in post-pandemischen Zeiten ab.
Remote Leadership, New Work, Corona-Pandemie, Führung, Konnektivität, Gesundheit, Digitale Transformation, Home-Office, Mitarbeiterführung, LMX-Theorie, Arbeitswelt, Online-Umfrage, quantitative Forschung, Flexibilität, Führungsbeziehung.
Die Arbeit behandelt die Entwicklung von Führung (Remote Leadership) im Kontext der durch die Corona-Pandemie beschleunigten Digitalisierung und veränderter Megatrends.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Megatrends Gesundheit, Konnektivität und New Work, da diese eine signifikante Relevanz für das Arbeitsumfeld während und nach der Pandemie aufweisen.
Das Ziel ist es, herauszufinden, wie sich die Erwartungen von Mitarbeitern und Führungskräften bezüglich der Gestaltung der Zusammenarbeit verändert haben, um daraus Empfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
Es wurde eine quantitative Forschungsmethode angewandt, bei der mittels eines standardisierten Fragebogens empirische Daten von Führungskräften und Mitarbeitern erhoben und ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil, der Pandemie, Megatrends und Führungstheorien erklärt, sowie einen praktischen Teil, in dem die Umfrageergebnisse und deren Interpretation detailliert dargestellt werden.
Die Untersuchung zeichnet sich durch Begriffe wie Remote Leadership, New Work, digitale Transformation, Home-Office und Mitarbeiterführung aus.
Jüngere Generationen legen einen stärkeren Fokus auf Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort, während bei älteren Generationen das Thema Gesundheit und betriebliche Gesundheitsförderung eine höhere Relevanz besitzt.
Trotz der Digitalisierung besteht auf Seiten der Befragten ein starkes Bedürfnis nach Präsenz, insbesondere bei wichtigen Mitarbeitergesprächen und Team-Events, was auf eine hohe Bedeutung des realen Austauschs hinweist.
Das Modell belegt, dass eine erfolgreiche Führung individuell auf den jeweiligen Mitarbeiter zugeschnitten sein muss, um optimale Leistungen in einem flexiblen Arbeitsumfeld zu erreichen.
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