Bachelorarbeit, 2023
41 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
1. Einleitung
2. Mediennutzung und Integration
2.1. Definition der Integration
2.2. Konzept von Mediennutzung und Medienaneignung
2.3. Rolle der Mediennutzung bei der Integration in Deutschland
3. Theoretische Grundlagen
3.1. Uses-and-Gratification Ansatz
3.2. Medienrepertoires als Analyseansatz
4. Alltägliche Mediennutzung von Flüchtlingen und Migranten
4.1. Printmedien
4.2. Rundfunk
4.2.1. Fernsehen
4.2.2. Radio
4.3. Onlinemedien
5. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den aktuellen Forschungsstand zur Mediennutzung von Flüchtlingen und Migranten in Deutschland. Ziel der Arbeit ist es, zu analysieren, wie sich die Medienrepertoires dieser Gruppen in verschiedenen Phasen der Migration zusammensetzen, bestehende Forschungslücken zu identifizieren und die Rolle der Medien bei Integrations- sowie möglichen Desintegrationsprozessen kritisch zu beleuchten.
4.1. Printmedien
Im Bereich der Printmedien steht die Nutzung von Tageszeitungen im Vordergrund, wobei im weiteren Sinne Wochenzeitungen, Zeitschriften und Bücher erfasst werden. Die meisten der bisher wenigen Studien fokussieren sich auf die Postmigrationsphase beziehungsweise die Mediennutzung von Menschen mit Migrationshintergrund im Aufnahmeland. Die Transitphase im Sinne der Flucht wird kaum erforscht. Mögliche Gründe dafür sind, dass Printmedien selten internationale Angebote darstellen und der Zugang dazu insbesondere im Fluchtkontext oft nicht möglich ist.
Nach einer Untersuchung auf Basis des SVR-Integrationsbarometers (2018) werden Zeitungen von nur etwas weniger als einem Drittel der befragten Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland zu Informationszwecken genutzt. Die Menschen mit Migrationshintergrund nutzen deutlich seltener deutschsprachige Zeitungen, um Nachrichten über Politik zu erhalten, da sie im Vergleich zu den Deutschen ein geringeres Interesse an der Politik in Deutschland haben (Tonassi et al., 2020, S.628). Das Nutzungsverhalten von Printmedien variiert je nach Herkunftssprache (Worbs, 2010, S.30; Babka von Gostomski, 2010, S.134).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Migrationsforschung und definiert die zentralen Begriffe sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2. Mediennutzung und Integration: Dieses Kapitel erörtert das theoretische Verhältnis zwischen medialer Nutzung und dem Integrationsprozess in Deutschland.
3. Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Konzepte wie der Uses-and-Gratification-Ansatz und Medienrepertoires als methodische Analyseinstrumente vorgestellt.
4. Alltägliche Mediennutzung von Flüchtlingen und Migranten: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Nutzung von Printmedien, Rundfunk und digitalen Onlinemedien unter Berücksichtigung soziodemografischer Faktoren.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernerkenntnisse zusammen und diskutiert Implikationen für die zukünftige Mediennutzungsforschung im Kontext globaler Migrationsbewegungen.
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Die Bachelorarbeit setzt sich mit dem Mediennutzungsverhalten von Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen in Deutschland auseinander.
Zentral sind die Analyse von Medienrepertoires, der Zusammenhang von Mediennutzung und Integration sowie die Bedeutung verschiedener Mediengattungen in unterschiedlichen Migrationsphasen.
Ziel ist es, einen analytischen Überblick über den Forschungsstand zu geben und die Einflussfaktoren auf das Mediennutzungsverhalten zu identifizieren.
Die Arbeit basiert auf der Auswertung und Analyse einschlägiger wissenschaftlicher Forschungsliteratur, Studienbarometern und empirischen Daten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Printmedien, Rundfunk (Fernsehen und Radio) sowie die zunehmend wichtigere Rolle von Onlinemedien und Smartphones.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Medienrepertoires, Integration, Migration, Onlinemedien und Informationsverhalten beschreiben.
Das Smartphone fungiert als zentrales Werkzeug zur Fluchtbewältigung, zur Navigation sowie zur Aufrechterhaltung der interpersonellen Kommunikation bei oft fehlenden alternativen Informationsquellen.
Flüchtlinge sind aufgrund ihrer Fluchtsituation speziellen infrastrukturellen Bedingungen unterworfen, bei denen das Internet über das Smartphone eine dominierende Rolle spielt, während die Mediennutzung bei Migranten oft eher durch längerfristige Ansiedlungsprozesse geprägt ist.
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