Bachelorarbeit, 2009
53 Seiten, Note: 1,3
Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik
Diese Arbeit analysiert die Transformation der Universität Rostock vom Umfeld der Weimarer Republik hin zur nationalsozialistischen Hochschule. Im Mittelpunkt steht die Einführung des „Führerprinzips“ und die damit verbundenen Veränderungen in der Hochschulstruktur, den Statuten und der Rolle der Studenten. Die Arbeit beleuchtet die Rolle der Rektoren in diesem Prozess und untersucht die Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die Universität Rostock.
Die Einleitung stellt den Kontext der Arbeit vor und beleuchtet die Veränderungen in der Hochschulpolitik während der Weimarer Republik und der frühen Jahre des Nationalsozialismus. Sie führt die wichtigsten Akteure und Dokumente ein, die in der Arbeit untersucht werden.
Der Hauptteil der Arbeit widmet sich der Einführung des „Führerprinzips“ an der Universität Rostock. Zuerst wird die „Brunstäd-Verfassung“ analysiert, die den Versuch einer demokratisch geprägten Satzung für die Universität darstellt. Anschließend wird die Einführung der nationalsozialistischen Satzung unter Rektor Paul Schulze beleuchtet. Die Arbeit untersucht die Unterschiede zwischen den beiden Satzungen und die Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die Organisation und den Betrieb der Universität.
Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und zieht Schlüsse über die Transformation der Universität Rostock in der Zeit des Nationalsozialismus.
Die Arbeit fokussiert auf die Themen der Hochschulpolitik, Nationalsozialismus, „Führerprinzip“, Universität Rostock, Studentenrolle, Rektorat, Satzungen, Weimarer Republik, Brunstäd-Verfassung, Paul Schulze und die Transformation von Universität und Hochschulstruktur.
Die größte Veränderung war die Einführung des „Führerprinzips“, die Abschaffung der studentischen Selbstverwaltung und die politische Gleichschaltung der Gremien.
Er war der Rektor der Universität Rostock von 1933 bis 1936, der die Umwälzung hin zur nationalsozialistischen Hochschule maßgeblich unterstützte.
Es war eine Sammlung von Reformvorschlägen zur Hochschulpolitik, die als Grundlage für die neue, nationalsozialistisch geprägte Satzung der Universität diente.
Friedrich Brunstäd versuchte eine demokratisch geprägte Satzung im Sinne der Weimarer Republik zu gestalten, während die spätere NS-Satzung alle Macht dem Rektor (Führerprinzip) zusprach.
Bereits im Juli 1932 beschlossen Studenten auf dem Königsberger Studententag die Einführung des Führerprinzips, was den Weg für die spätere staatliche Umsetzung ebnete.
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