Masterarbeit, 2022
275 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsinteresse und Zielsetzung
1.3 Methodik und Gang der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Versicherungsbranche
2.1.1 Geschäftsmodell eines Versicherungsunternehmen
2.1.2 Wertschöpfungskette eines Versicherungsunternehmen
2.1.3 Branchenumfeld und Marktüberblick
2.1.4 Die Versicherungsbranche im Wandel
2.2 Digitale Plattformen
2.2.1 Definition und Funktionsweise digitale Plattformen
2.2.2 Marktüberblick Digitale Plattformen im Versicherungsumfeld
2.3 Relevante Technologien und Trends
3. Qualitatives Forschungsprojekt
3.1 Forschungsmethode und -design – Qualitative Sozialforschung
3.2 Datenerhebung
3.2.1 Entwicklung des Interviewleitfaden
3.2.2 Stichprobenauswahl – Auswahl der Experten
3.2.3 Durchführung und Transkription der Experteninterviews
3.3 Datenauswertung – Qualitative Inhaltsanalyse
4. Fundierte Darstellung der Expertensichtweise
4.1 Das aktuelle Umfeld eines Versicherungsunternehmen
4.2 Die Bedeutung von digitalen Plattformen
4.3 Das Zusammenspiel zwischen digitalen Plattformen und Versicherern
4.3.1 Notwendige Rahmenbedingungen im Zusammenspiel
4.3.2 Einfluss auf die Wertschöpfungskette
4.3.3 Verfügbarkeit der unique selling proposition
5. Auswertung und Analyse der Ergebnisse
5.1 Diskussion der Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfrage
5.2 Ableitung von relevanten Hypothesen
5.3 Kritische Würdigung
6. Fazit und Handlungsempfehlung für Versicherungsunternehmen
Die vorliegende Master-Thesis untersucht den Einfluss digitaler Plattformen auf Versicherungsunternehmen (VU) in Deutschland mit spezifischem Fokus auf das Geschäftsfeld der Kompositversicherung. Ziel der Arbeit ist es, die Auswirkungen dieser digitalen Transformation auf Vertriebswege und Produktentwicklungen zu evaluieren und Handlungsempfehlungen für Versicherungsunternehmen abzuleiten, um ihre künftige Wettbewerbsfähigkeit im digitalen Umfeld sicherzustellen.
Die Bedeutung von digitalen Plattformen
Digitale Plattformen lassen sich übergreifend als digitaler Marktplatz, Transaktionssysteme, Suchmaschinen und Netzwerke beschreiben. Sie dienen als Schnittstelle zwischen Anbietern und Nachfragern, die sowohl Kunden, Geschäftspartner oder Wettbewerber sein können. Jede Plattform verfolgt eine individuelle Zielgruppe. Folglich wird sich beispielsweise auf B2B, B2B2C oder B2C Beziehungen fokussiert. Die Mehrwerte ergeben sich hierbei aus der direkten Interaktion zwischen den Marktteilnehmern. Grundsätzlich lässt sich bereits zu Beginn festhalten, dass eine Plattform mit steigenden Usern an Attraktivität und Nutzen für alle Teilnehmer gewinnt. Der Begriff digitale Plattform umfasst zwei unterschiedliche Typen. Auf der einen Seite kann eine Plattform datenzentriert und auf der anderen Seite transaktionszentriert betrieben werden. Die Plattformtypen müssen nicht zwingend unabhängig voneinander betrieben werden, sondern können auch einzelne Schnittmengen aufweisen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den stetigen digitalen Wandel in der Versicherungsbranche und formuliert die Problemstellung bezüglich der Notwendigkeit einer klaren strategischen Ausrichtung.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden das Geschäftsmodell eines Versicherers (Business Model Canvas) und die Wertschöpfungskette detailliert analysiert, um ein Verständnis für die Branche und digitale Plattformen zu schaffen.
3. Qualitatives Forschungsprojekt: Der Autor beschreibt das induktive Forschungsdesign und die Anwendung von Experteninterviews zur wissenschaftlichen Untersuchung der Problemstellung.
4. Fundierte Darstellung der Expertensichtweise: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse aus den Interviews präsentiert und die Herausforderungen sowie die Bedeutung digitaler Plattformen aus Sicht der Experten dargestellt.
5. Auswertung und Analyse der Ergebnisse: Die zentralen Erkenntnisse aus den Experteninterviews werden kritisch diskutiert, Forschungsfragen beantwortet und Handlungsempfehlungen für die strategische Zukunft abgeleitet.
6. Fazit und Handlungsempfehlung für Versicherungsunternehmen: Abschließend werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und konkrete Strategien für VU zur Integration und Nutzung digitaler Plattformen aufgezeigt.
Versicherungsbranche, Digitale Plattformen, Kompositversicherung, Kundenfokus, Wertschöpfungskette, Digitalisierung, Experteninterviews, Vertriebswege, Markttransparenz, Innovationsfähigkeit, Versicherungsunternehmen, Qualitative Sozialforschung, Geschäftsmodell
Die Arbeit analysiert den Einfluss digitaler Plattformen auf deutsche Versicherungsunternehmen im Bereich der Kompositversicherung, um Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Positionierung im digitalen Markt zu entwickeln.
Im Mittelpunkt stehen die Wertschöpfungskette von VU, die Rolle von digitalen Plattformen als Vermittler oder Analysetool sowie die Notwendigkeit von Kundenorientierung und Transparenz.
Die zentrale Frage ist, wie digitale Plattformen das Geschäftsmodell, insbesondere Vertrieb und Produktentwicklung, bei VU in Deutschland beeinflussen und wie Versicherer darauf reagieren sollten.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt. Die Datenerhebung erfolgte mittels leitfadengestützter Experteninterviews, die qualitativ nach Kuckartz ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, das qualitative Forschungsprojekt, die Darstellung der Expertensichtweisen und die anschließende Auswertung und Diskussion der Ergebnisse.
Der Fokus liegt primär auf der Kompositversicherung, wobei insbesondere Versicherer im Gewerbe- und Industriekundenbereich betrachtet werden.
Die Experten diskutieren, ob Versicherer durch Plattformen ihre Differenzierung verlieren oder ob Plattformen selbst zum USP werden können, indem sie Prozesse effizienter gestalten.
Die Experten sind sich einig, dass für Versicherungsunternehmen im Gewerbe- und Industriebereich noch erhebliches Potenzial besteht, um durch digitale Transparenz die Kundenorientierung und Abschlusswahrscheinlichkeit zu erhöhen.
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