Bachelorarbeit, 2024
61 Seiten, Note: 2.0
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
1 Einleitung
2 Literaturübersicht zu ADHS und Sucht
2.1 ADHS
2.1.1 Klassifikation und Diagnostik
2.1.2 Epidemiologie
2.1.3 Ätiologie/ Pathogenese
2.1.4 Therapie
2.2 Sucht
2.2.1 Klassifikation und Diagnostik
2.2.2 Epidemiologie
2.2.3 Ätiologie/ Pathogenese
2.2.4 Therapie
3 Fragestellung und Zielsetzung
4 Methoden
4.1 Auswahlkriterien
4.2 Suche
4.3 Auswahl der Studien
4.4 Suchstring
4.5 Beschreibung und Ergebnisse der eingeschlossenen Studien
5 Synthese der Studienergebnisse
6 Diskussion
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und der Anfälligkeit für Suchtverhalten im Jugend- und Erwachsenenalter, um zu klären, ob Menschen mit ADHS ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Suchterkrankungen aufweisen.
1 Einleitung
ADHS ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Es ist jedoch bekannt, dass die Störung auch bis ins Erwachsenenalter bestehen kann. Die Symptome von ADHS umfassen Impulsivität, Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität. Schätzungsweise sind zwischen zwei und sechs Prozent aller Kinder, die eine Störung der Aufmerksamkeit und motorischen Aktivität aufweisen, von ADHS betroffen. Besonders herausfordernd ist das tägliche Leben mit ADHS. Es treten häufig Probleme im Zusammenhang mit schulischen Leistungen und sozialen Interaktionen auf. Dies stellt meist nicht nur eine Hürde für das betroffene Kind dar, sondern für die ganze Familie. Im Laufe des Lebens können sich die Symptome des ADHS verändern, jedoch bleibt das grundlegende Problem bestehen und kann sich in unterschiedlichen Lebensphasen zeigen. (Bundesministerium für Gesundheit, 2024b)
Es ist bekannt, dass einige Suchtmittel im Gehirn ähnlich wie ADHS-Medikamente wirken. Menschen, die von der Störung betroffen sind, haben oft den Irrglauben, sich selbst behandeln zu können. Es ist jedoch wichtig, den Unterschied zwischen der kontrollierten Behandlung mit geeigneten Medikamenten und dem unkontrollierten Konsum von Suchtmitteln zu betonen. Unbehandelte Menschen mit ADHS sollten sich darüber im Klaren sein, dass diese Vorgehensweise äußerst gefährlich ist. Die Betroffenen zeigen häufig Verhaltensweisen, die das Suchtverhalten begünstigen. Personen mit ADHS besitzen oft die Fähigkeit der Hyperfokussierung, was wiederum Verhaltenssüchte begünstigen kann. (Dr. A. Neuy-Lobkowicz, Dr. K. Skrodzki, 2024)
1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Symptomatik von ADHS und stellt die Relevanz des Zusammenhangs zwischen der Störung und der Gefahr des Substanzmissbrauchs dar.
2 Literaturübersicht zu ADHS und Sucht: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis über Klassifikationssysteme, epidemiologische Daten sowie ätiologische Modelle beider Krankheitsbilder und skizziert aktuelle Behandlungsansätze.
3 Fragestellung und Zielsetzung: Hier wird das primäre Anliegen formuliert, den Zusammenhang zwischen ADHS und Suchtverhalten auf Basis aktueller Forschungsergebnisse systematisch zu untersuchen.
4 Methoden: Dieses Kapitel beschreibt transparent das methodische Vorgehen der systematischen Literaturrecherche in der Datenbank PubMed unter Anwendung spezifischer Ein- und Ausschlusskriterien.
5 Synthese der Studienergebnisse: Die zentralen Befunde der ausgewählten Studien werden hier zusammengeführt und hinsichtlich des erhöhten Suchtrisikos bewertet.
6 Diskussion: Im abschließenden Teil werden die Ergebnisse interpretiert, klinische Implikationen abgeleitet sowie die Grenzen der vorliegenden Arbeit kritisch beleuchtet.
ADHS, Suchtverhalten, Substanzmissbrauch, Komorbidität, Epidemiologie, Therapie, Suchtrisiko, Kinder und Jugendliche, Erwachsene, Psychiatrie, Suchtprävention, Stimulanzien, Verhaltenssucht, Aufmerksamkeitsdefizit, Impulsivität
Die Arbeit untersucht, ob ein signifikanter Zusammenhang zwischen ADHS im Kindes- und Erwachsenenalter und der erhöhten Anfälligkeit für Suchtverhalten besteht.
Das Hauptaugenmerk liegt auf der Schnittstelle von ADHS-Symptomen, neurobiologischen Erklärungsmodellen und verschiedenen Formen von Substanz- oder Verhaltenssüchten.
Ziel ist es, durch eine systematische Literaturanalyse zu klären, inwieweit ADHS als Risikofaktor für die Entstehung von Suchtstörungen fungiert.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche in der Datenbank PubMed durchgeführt, ergänzt durch eine qualitative und quantitative Analyse von 12 ausgewählten Studien.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Literaturübersicht (Kapitel 2), die methodische Beschreibung der Recherche (Kapitel 4) sowie die detaillierte Darstellung und Synthese der Studienergebnisse (Kapitel 5).
Wesentliche Begriffe sind ADHS, Suchtverhalten, Substanzmissbrauch, Komorbidität, Suchtrisiko und Prävention.
Die Arbeit betont, dass unbehandelte ADHS-Patienten ein höheres Suchtrisiko zeigen und dass eine kontrollierte medikamentöse Behandlung nicht mit missbräuchlichem Konsum gleichzusetzen ist.
Die Literatur weist darauf hin, dass eine ADHS-Diagnose im Kindesalter einen signifikanten Prädiktor für die Entwicklung von Suchtstörungen im jungen Erwachsenenalter darstellt.
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