Unterrichtsentwurf, 2024
25 Seiten, Note: 1,0
1. Äußere Lernorganisation
2. Innere Lernorganisation
2.1. Längerfristiger Unterrichtszusammenhang
2.1.1. Lerngruppe
2.1.2. Zentrale didaktisch-methodische Perspektiven und ihre Begründungen
2.1.3. Zentrale didaktisch-methodische Entscheidungen und ihre Begründungen
2.2. Planung der Unterrichtsstunde
2.2.1. Zentrale didaktisch-methodische Schwerpunkte und ihre Begründungen
2.2.2. Lernvoraussetzungen der Lerngruppe in Bezug auf die Unterrichtsstunde
2.2.3. Zielsetzungen der Unterrichtsstunde
2.2.4. Geplanter Unterrichtsverlauf
5. Anhang
M1: Edkimo-Umfrage zur Künstlichen Intelligenz
M2: Lernsituation
M3: Oncoo-Umfrage infolge der Lernsituation
M4: Aus Oncoo-Umfrage entstandener Handlungsplan
M5: Lerntagebuch
M6: Zitat „Welt“
M7: Informationsblatt Chancen und Risiken von KI
M8: Steckbrief und Skala der Berufsgruppen
M9: Antizipiertes Tafelbild
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Planung einer Unterrichtsstunde zum Thema "Strukturwandel von Arbeit und Beruf" unter dem Einfluss Künstlicher Intelligenz im beruflichen Gymnasium. Ziel ist es, die Substituierbarkeit von berufsbezogenen Fähigkeiten in sozialen Berufen durch KI kritisch zu analysieren und die Urteilsfähigkeit der Lernenden zu stärken.
2. Innere Lernorganisation
Die Klasse 11 setzt sich aus 20 Schülerinnen und 4 Schülern im Alter von 16 bis 22 Jahren zusammen. Die Lernenden haben zuvor den mittleren Schulabschluss mit der Berechtigung zur gymnasialen Oberstufe an verschiedenen Zubringerschulen erlangt. Die Informationen zur Lernausgangslage und den Lernpotenzialen beruhen auf den bisherigen Erfahrungen des LAA. Diese ergeben sich aus Diagnostik in Form einer Edkimo-Umfrage, eigenen Wahrnehmungen sowie Einzelgesprächen und Reflexionsphasen mit den SuS und KollegInnen.
Die Lerngruppe besucht seit den Sommerferien die Hildegardisschule in Münster und befindet sich derzeit in dem Prozess, in dem sich ein festes Klassengefüge bildet. In der Klasse herrscht allgemein eine angenehme Lernatmosphäre. Die Lerngruppe lässt sich dabei als relativ leistungshomogen und stark beschreiben. Das Lern- und Arbeitsverhalten sowie die Motivation ist innerhalb der Lerngruppe jedoch sehr heterogen ausgeprägt. So lassen sich 14 der SuS als diskutierfreudig und lebhaft beschreiben. Hierbei weisen fünf Lernende einen sehr hohen Leistungsstand auf, welcher sich durch weiterführende Wortmeldungen und qualitativ sehr hochwertige Beiträge äußert. In Plenumsgesprächen denken diese dauerhaft mit und bringen den Unterricht voran. Vier von ihnen lassen sich situativ gar als emotional und impulsiv beschreiben. Demgegenüber stehen zehn Lernende, die eher als zurückhaltend und introvertiert beschrieben werden können. Während Gruppenarbeitsphasen wird ersichtlich, dass die SuS zwar mitdenken, sich aber wenig bis kaum an Unterrichtsgesprächen beteiligen.
1. Äußere Lernorganisation: Dieses Kapitel erläutert die institutionellen Rahmenbedingungen der Unterrichtsstunde am beruflichen Gymnasium, einschließlich der curricularen Vorgaben und der räumlichen Gegebenheiten.
2. Innere Lernorganisation: Dieser Abschnitt beschreibt die Lernvoraussetzungen, die didaktische Planung des Unterrichtsvorhabens sowie die konkrete Gestaltung der Unterrichtsstunde hinsichtlich Methoden und Lernzielen.
5. Anhang: Der Anhang umfasst sämtliche ergänzenden Materialien wie Umfrageergebnisse, Handlungspläne und Arbeitsblätter, die zur Durchführung und Analyse des Unterrichts verwendet wurden.
Künstliche Intelligenz, Arbeitswelt, Berufliches Gymnasium, Unterrichtsplanung, Substituierbarkeit, Soziale Arbeit, Didaktik, Urteilskompetenz, Adressatenorientierung, Lernsituation, Kooperatives Lernen, Digitalisierung, Kompetenzentwicklung.
Die Arbeit dokumentiert die Planung und didaktische Begründung einer Unterrichtseinheit zum Thema Auswirkungen von KI auf die zukünftige Arbeitswelt im Fach Gesellschaftslehre mit Geschichte.
Im Zentrum stehen der Strukturwandel von Arbeit, der Einfluss von KI auf soziale Berufe sowie die Förderung von Urteilsbildung bei Schülern unter Berücksichtigung moderner didaktischer Konzepte.
Die Lernenden sollen beurteilen, inwieweit spezifische Fähigkeiten ihres zukünftigen Wunschberufs durch KI-Systeme ersetzbar sind, und dadurch ihre kritische Urteilsfähigkeit schärfen.
Die Unterrichtsplanung orientiert sich primär an den didaktischen Prinzipien nach Sander und nutzt das AVIVA-Schema für eine strukturierte Phasenentwicklung.
Der Hauptteil analysiert die Lernausgangslage der Klasse, begründet zentrale didaktisch-methodische Entscheidungen und detailliert den geplanten Verlauf der Unterrichtsstunde.
Künstliche Intelligenz, berufliche Bildung, Substituierbarkeit, Adressatenorientierung und Sozialkompetenz.
Aufgrund vermehrt auftretender Unterrichtsstörungen durch die Nutzung der Geräte für unterrichtsferne Zwecke wurde entschieden, in dieser speziellen Unterrichtseinheit auf Tablets zu verzichten.
Die Schüler erarbeiten, dass zwischenmenschliche Fähigkeiten und Dienstleistungen schwerer durch KI substituierbar sind als klassische Datenverarbeitungs- oder Routineaufgaben.
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