Masterarbeit, 2024
93 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Organisationales Commitment
2.1.1 Abgrenzung und Einordnung des affektiven Commitments
2.1.2 Messung des affektiven Commitments
2.2 Grundlagen der Führung
2.2.1 Einordnung der Führungstheorien
2.2.2 Abgrenzung nach dem Full-Range-of-Leadership-Ansatz
2.2.3 MLQ 5x Short als Messinstrument der Führungsstile
2.2.4 Einflussfaktoren des organisationalen Commitments
3 Generationale Betrachtung
3.1 Abgrenzung und Einordnung der Generationen
3.2 Generationenüberblick
3.2.1 Babyboomer
3.2.2 Generation X
3.2.3 Generation Y
3.3 Vorstellung der Generation Z
3.3.1 Eigenschaften und Wertemuster
3.3.2 Anforderungen an das berufliche Umfeld
3.3.3 Herausforderung für die Mitarbeiterführung
3.4 Ableitung der Hypothesen aus der aktuellen Forschung
4 Methode
4.1 Forschungsdesign
4.2 Datenerhebungsmethode
4.3 Gütekriterien
4.4 Konstruktion des Fragebogens
4.5 Pretest
4.6 Durchführung des Fragebogens
4.7 Stichprobe
5 Ergebnisse
5.1 Voranalyse
5.2 Prüfung auf Reliabilität
5.3 Korrelationsanalyse
5.4 Regressionsanalyse
5.4.1 Anwendungsvoraussetzungen
5.4.2 Multiple Regressionsanalyse
6 Diskussion der Ergebnisse
7 Schlussbetrachtung
7.1 Ausblick und Fazit
7.2 Limitation der Ergebnisse
Die Arbeit untersucht im Rahmen einer quantitativen Analyse, wie unterschiedliche Führungsstile (transformational, transaktional und Laissez-faire) das affektive Commitment von Mitgliedern der Generation Z in deutschen Arbeitsverhältnissen beeinflussen, um Strategien für eine effektivere Mitarbeiterführung und -bindung zu entwickeln.
3.3.1 Eigenschaften und Wertemuster
Die Generation Z, auf die der Fokus der vorliegenden Arbeit liegt, umfasst die Geburtsjahrgänge 1995 bis 2010. Sie stellte mit etwa 12,03 Millionen Menschen 14,3 % der deutschen Bevölkerung dar. Auf die Generation Y folgend scheint die Generation Z zunächst ähnliche Eigenschaften und Wertemuster zu haben. Bei differenzierter Betrachtung sind dennoch deutliche Abgrenzungen beider Generationen voneinander möglich, auf die nachfolgend eingegangen wird. Zu Beginn ist es wichtig anzumerken, dass die für die Generation Z charakteristischen Merkmale und Wertemuster nicht abschließend definiert sind, da sich diese Generation teilweise noch in der Sozialisationsphase befindet. Anhand vorhandener Studien und Untersuchungen können dennoch Tendenzen und Schlussfolgerungen hergeleitet werden.
Die Familie spielt für die Vertreter der Generation Z eine übergeordnete Rolle. Das traditionelle Familienbild hat sich über die vergangenen Generationen hinweg bedeutend verändert und wurde um alleinerziehende Elternteile und verschiedene Patchwork-Konstellationen erweitert. Ungeachtet der unterschiedlichen Familienkonstellationen sind die Vertreter der Generation Z umsorgt aufgewachsen. Die geschlechterspezifische Unterscheidung und die Rolle der Frau haben sich ebenfalls grundlegend verändert.
Diese Entwicklung soll weiterhin in der Politik fokussiert werden. So wurden politische Maßnahmen eingeleitet, die in verschiedenen Unternehmensbereichen und insbesondere auf der Führungsebene verpflichtende Frauenanteile vorgeben. Die Generation Z ist geprägt durch einen soziokulturellen Wandel und eine Multikulturalisierung der Gesellschaft. Des Weiteren zeichnet sie sich durch eine ausgeprägte Diversität aus.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Mitarbeiterführung bei multigenerationalen Teams ein und benennt die Forschungsfrage zur Bindung der Generation Z.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrales Wissen über organisationales Commitment, diverse Führungstheorien und deren Messung im Arbeitskontext.
3 Generationale Betrachtung: Es erfolgt die Abgrenzung der verschiedenen Generationen, wobei die spezifischen Wertemuster und Anforderungen der Generation Z detailliert analysiert werden.
4 Methode: Hier wird das quantitative Forschungsdesign, die Konstruktion des Fragebogens sowie die Durchführung der Online-Umfrage erläutert.
5 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Daten des Fragebogens und analysiert mittels statistischer Verfahren die Hypothesen zum Einfluss von Führungsstilen.
6 Diskussion der Ergebnisse: Die im vorherigen Kapitel empirisch gewonnenen Erkenntnisse werden interpretiert und mit dem theoretischen Stand der Forschung kritisch verglichen.
7 Schlussbetrachtung: Den Abschluss bildet eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse sowie eine Reflexion der Limitationen und ein Blick in die zukünftige Forschung.
Generation Z, Mitarbeiterführung, affektives Commitment, Full-Range-of-Leadership, transformationale Führung, transaktionale Führung, Laissez-faire, Mitarbeiterbindung, Arbeitswelt, Online-Fragebogen, quantitative Forschung, Wertemuster, Führungskräfte, Personalmanagement, Diversität.
Der Fokus der Untersuchung liegt auf der Mitarbeiterführung im heutigen multigenerationalen Umfeld, mit besonderem Fokus auf die Anforderungen der Generation Z an ihre Führungskräfte.
Die Arbeit analysiert die Generationen Babyboomer, X und Y, um sie von den spezifischen Merkmalen der Generation Z abzugrenzen.
Ziel ist es, herauszufinden, inwieweit unterschiedliche Führungsstile das affektive Commitment von Mitgliedern der Generation Z in Deutschland beeinflussen.
Es handelt sich um eine quantitative Querschnittstudie, die mittels Online-Fragebogen und statistischer Auswertung in SPSS durchgeführt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Commitment und Führung, eine tiefgehende Analyse der Generation Z sowie eine umfangreiche empirische Untersuchung inklusive statistischer Analysen.
Die zentralen Schlagworte sind Generation Z, Führungskultur, affektives Commitment, Mitarbeiterbindung und transformationale Führung.
Laut den Studienergebnissen ist die transformationale Führung der stärkste Prädiktor für eine hohe Mitarbeiterbindung bei dieser Generation, da sie Aspekte wie individuelle Wertschätzung und Sinnhaftigkeit adressiert.
Die Studie zeigt, dass eine Laissez-faire-Führung, also eine Führungsvermeidung, negative Auswirkungen auf das affektive Commitment haben kann, weshalb ein aktiver Führungsstil für diese Generation unabdingbar ist.
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