Masterarbeit, 2009
161 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Frage, wie Hirnbilder im wissenschaftlichen Kontext erzeugt werden. Sie analysiert die bildgebenden Verfahren, die zur Visualisierung des Gehirns eingesetzt werden, und untersucht deren mediale und epistemologische Bedeutung.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Forschungsfrage nach der Entstehung von Hirnbildern im wissenschaftlichen Kontext. Das zweite Kapitel beleuchtet den Begriff des Bildes, mediale Definitionen und bildgebende Verfahren, sowie die Zeichentheorie (Semiotik). Kapitel 3 widmet sich dem wissenschaftlichen Kontext und analysiert verschiedene wissenschaftstheoretische Ansätze. Kapitel 4 untersucht die Techniken der wissenschaftlichen Arbeit, insbesondere die Entwicklung und Anwendung von bildgebenden Verfahren wie Mikroskopie, Röntgentechnik, Computertomographie und Magnetresonanztomographie. Kapitel 5 ordnet die bildgebenden Verfahren als Medien ein und vergleicht sie mit anderen visuellen Medien wie der Fotografie. Kapitel 6 analysiert die Bildbegriffe, die mit den verschiedenen bildgebenden Verfahren verbunden sind. Kapitel 7 befasst sich mit dem Konzept des "Doing Images" als kulturelle Praxis und untersucht die soziotechnischen Praxistheorien. Kapitel 8 analysiert die Konstruktion des Gehirns über Bilder der bildgebenden Verfahren.
Hirnbilder, bildgebende Verfahren, Wissenschaft, Medien, Visualität, Soziotechnische Praxistheorie, Doing Images, Epistemologie, Objektivität, Repräsentation, Konstruktion, Wissenskonstruktion, Medizinische Bildpraxis, Mikroskopie, Röntgentechnik, Computertomographie, Magnetresonanztomographie (MRI), fMRI, Fotografie.
Die Arbeit analysiert, wie wissenschaftliche und medizinische Bilder des Gehirns technisch erzeugt werden und wie diese Bilder zur Konstruktion des Gehirns als materielles Objekt beitragen.
Es werden Verfahren wie Mikroskopie, Röntgentechnik, Computertomographie (CT) sowie strukturelle und funktionale Magnetresonanztomographie (MRI/fMRI) untersucht.
"Doing Images" beschreibt die Bildererzeugung als kulturelle und soziotechnische Praxis, bei der visuelle und materielle Rationalitäten kombiniert werden, um wissenschaftliches Wissen zu konstruieren.
Die Arbeit hinterfragt kulturelle Werte wie Objektivität und Repräsentation und untersucht, wie diese durch die soziale Praxis der Wissenschaft (re-)konstruiert werden.
Die Studie geht davon aus, dass technische Apparate und praktische Erzeugung untrennbar verbunden sind und die Bedeutung unterschiedlicher Verfahren die Konstruktion des Gehirns maßgeblich bestimmt.
Ja, die Arbeit bewegt sich in den Feldern der Wissenschaftsgeschichte und -theorie mit einem speziellen Blick auf die historische Entwicklung der Gehirnbildgebung.
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