Bachelorarbeit, 2022
39 Seiten, Note: 2,0
1 Einführung und theoretischer Hintergrund
1.1 Auswirkungen der Achtsamkeitsinterventionen
1.2 Selbstberichtsmaße gegenwärtiger Achtsamkeitsempfindungen
1.3 Kurze Achtsamkeitsinterventionen
2 Fragestellung
3 Methoden
3.1 Vorgehensweise der Literaturrecherche
3.2 Literaturselektion
4 Ergebnisse
4.1 Literatur achtsamkeitsbasierter Kurzinterventionen
4.2 Statistische Auswertungen
4.3 Allgemeine Ergebnisse
5 Diskussion
5.1 Limitationen
5.2 Zukünftige Forschung
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Wirksamkeit von kurzen Achtsamkeitsinterventionen bei gesunden Personen und Patientengruppen, speziell in Hinblick auf die Beantwortung der Forschungsfrage, inwiefern sich positive Auswirkungen durch derartige Kurzinduktionen auf den Menschen ergeben.
1 Einführung und theoretischer Hintergrund
Der Mensch verliert sich gerne in den eigenen Gedanken und Tagträumen, ohne sich dessen tatsächlich bewusst zu sein. In der heutigen Gesellschaft gewinnt die Technik der Achtsamkeit (engl. Mindfulness) zunehmend an Bedeutung. Das Konzept der Achtsamkeit wird von einer Vielzahl an Personen im Rahmen eines Selbststudiums in der heutigen Zeit überwiegend anhand der Internetnutzung mithilfe von Blogs, Podcasts und Videos erlernt. Der Wunsch nach einer Entschleunigung des Alltags wird größer (Güntsche, 2017). Das Interesse erstreckt sich über eine Vielzahl unterschiedlicher Kulturen und Traditionen, besonders in der allgemeinen nicht-klinischen Bevölkerung (Demarzo et al., 2017; Keng et al., 2011). Die aus dem Osten stammenden Praktiken der Meditation erfordern eine praktische Offenheit für die Übungsumsetzung und einen offenen Geist, um herauszufinden, in welchem Ausmaß eine individuelle Bereicherung und Nutzen erfolgen kann (Michalak et al., 2021). Der Ursprung des Begriffs der Achtsamkeit lässt sich auf den Buddhismus und die moderne Achtsamkeit des Begründers Jon Kabat-Zinn zurückführen, wobei die Adaption in die westliche Psychologie erst von kurzer Dauer ist (Baer, 2003; Kabat-Zinn, 2003; Keng et al., 2011).
1 Einführung und theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der Achtsamkeit, ihre Ursprünge in der westlichen Psychologie und stellt verschiedene achtsamkeitsbasierte Interventionsmethoden vor.
2 Fragestellung: Hier wird die zentrale Forschungsfrage der Arbeit formuliert, die auf die Untersuchung der Wirksamkeit kurzer Achtsamkeitsinduktionen abzielt.
3 Methoden: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen bei der systematischen Literaturrecherche und die Kriterien zur Selektion der einbezogenen Studien.
4 Ergebnisse: Hier werden die demografischen Daten der untersuchten Studien sowie die statistischen Auswertungen der Wirksamkeit achtsamkeitsbasierter Kurzinterventionen präsentiert.
5 Diskussion: Dieses Kapitel reflektiert die Ergebnisse kritisch, thematisiert methodische Limitationen und diskutiert den aktuellen Forschungsstand.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet das Potenzial von Kurzinterventionen angesichts der identifizierten Wissenslücken.
Achtsamkeit, Mindfulness, Kurzintervention, Meditation, psychische Gesundheit, Stressbewältigung, klinische Population, nicht-klinische Population, Wirksamkeit, Effektstärke, Achtsamkeitsinduktion, Selbstberichtsmaße, emotionale Regulation, Achtsamkeitspraxis, psychosoziale Vorteile
Die Bachelorarbeit setzt sich mit dem aktuellen Trend achtsamkeitsbasierter Praktiken auseinander und untersucht speziell die Wirksamkeit von kurzen Achtsamkeitsinterventionen (sog. Kurzinduktionen) auf das menschliche Wohlbefinden.
Die Arbeit fokussiert sich auf Achtsamkeit als Instrument zur Stressbewältigung und Gesundheitsförderung, die Evaluation von Kurzinterventionen im Vergleich zu langzeitigen Programmen sowie die methodische Qualität aktueller Studien.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Inwiefern ergeben sich positive Auswirkungen auf Grund von kurzen Achtsamkeitsinduktionen in Bezug auf den Menschen?“
Die Autorin wählte die methodische Form eines klassischen Reviews bzw. einer systematischen Literaturübersicht unter Orientierung an den PRISMA-Richtlinien, um relevante Studien zu identifizieren und zu analysieren.
Der Hauptteil umfasst eine detaillierte Zusammenfassung der Literatur, die statistische Aufbereitung der Effektstärken von neun ausgewählten Studien sowie eine Diskussion über Limitationen, wie z.B. das Fehlen einheitlicher Definitionen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Achtsamkeit, Kurzintervention, Stressbewältigung, Wirksamkeit, Effektstärke und psychische Gesundheit charakterisiert.
Ja, Studien wie die von Garland et al. demonstrieren, dass kurze Achtsamkeitsinterventionen bei Patienten mit akuten Schmerzen im klinischen Setting signifikante Schmerzlinderung und Angstreduktion bewirken können.
Computergestützte oder therapeutenfreie Kurzformate bieten einen niederschwelligen Zugang für die Allgemeinbevölkerung und ermöglichen die Durchführung von Achtsamkeitspraktiken ohne unmittelbare professionelle Anleitung, was als flexibler Ausweg in Krisensituationen dient.
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