Bachelorarbeit, 2024
58 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Methodische Vorgehensweis
2. Familienunternehmen
2.1 Begriffsbestimmung
2.1.1 Components-of-Involvement-Ansatz
2.1.2 Essence-Ansatz
2.1.3 F-PEC-Skala
2.2 Volkswirtschaftliche Bedeutung von Familienunternehmen in Europa
2.3 Drei-Kreise-Modell nach Tagiuri und Davis
2.4 Charakteristika und Merkmale von Familienunternehmen
2.4.1 Theorien zur Beschreibung der Charakteristika
2.4.1.1 Agency-Theorie
2.4.1.2 Stewardship-Theorie
2.4.1.3 Ressourcenbasierte-Theorie
2.4.1.4 Upper-Echelons-Theorie
2.4.2 Spezielle Eigenschaften von Familienunternehmen
2.4.2.1 Unternehmensziele
2.4.2.2 Socioemotional Wealth
3. Diversität
3.1 Definition
3.2 Modelle der Diversität
3.2.1 Eisberg-Modell
3.2.2 Layers of Diversity Model
3.2.3 Demographic versus Task-Related Diversity Model
3.3 Diversity Management
4. Diversität in Familienunternehmen
4.1 Diversität in Familien- und Nicht-Familienunternehmen: Ein Vergleich
4.1.1 Geschlechterdiversität
4.1.2 Zusätzliche Diversitätsdimensionen
4.2 Diversität und finanzielle Performance von Familienunternehmen
4.2.1 Finanzielle Kennzahlen
4.2.1.1 Geschlechterdiversität
4.2.1.2 Altersdiversität
4.2.1.3. Herkunftsdiversität und andere Diversitätsdimensionen
4.2.2 Risiko und Innovation
4.3 Auswirkungen der Diversität auf die nicht-finanzielle Performance
4.3.1 Corporate Social Responsibility
4.3.2 Entscheidungsfindung und Entscheidungsqualität
5. Schlussbetrachtung
Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert den aktuellen Stand der Forschung zum Thema Diversität in Familienunternehmen (FU). Das primäre Ziel ist es, das Verständnis für den Umgang von FU mit Diversität sowie den Einfluss von Diversität auf die Unternehmensperformance in finanzieller und nicht-finanzieller Hinsicht zu schärfen. Die Arbeit untersucht dabei insbesondere die Forschungsfragen, wie sich FU von Nicht-Familienunternehmen (NFU) in ihrem Diversitätslevel unterscheiden und welche Wirkung verschiedene Diversitätsgrade auf die Leistungsfähigkeit der Unternehmen haben.
2.4.2.2 Socioemotional Wealth
Das SEW-Modell ist eine Erweiterung der Behavioral-Agency-Theorie, deren Grundgedanke darin besteht, dass Unternehmen ihre Entscheidungen basierend auf den Ansichten und Zielen der wichtigsten Entscheidungsträger des Unternehmens treffen. Für Familienunternehmer ist die Erhaltung des sogenannten Socioemotional Wealth (SEW) von entscheidender Bedeutung. Das SEW umfasst nicht-finanzielle Aspekte eines Unternehmens, die den affektiven Bedürfnissen der Familie entsprechen. Dazu gehören vor allem die Bewahrung der familiären Identität, die Möglichkeit, familiären Einfluss auszuüben, und die Aufrechterhaltung der Familiendynastie.
Folglich wenden Familienunternehmer in ihren strategischen Entscheidungen eine Denkweise an, die darauf abzielt, das SEW ihres Unternehmens zu bewahren. Für dieses Ziel sind sie auch bereit, ein erhebliches Risiko für ihr wirtschaftliches Ergebnis einzugehen. Der Verlust des SEW bedeutet für ein FU den Verlust der Intimität, einen geringeren Status und die Nichterfüllung der Erwartungen der Familie.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert das Forschungsinteresse, die theoretische Relevanz von Diversität bei Familienunternehmen sowie die methodische Herangehensweise der Literaturarbeit.
2. Familienunternehmen: Es erfolgt eine detaillierte Begriffsbestimmung und eine Analyse der Komplexität von Familienunternehmen anhand theoretischer Modelle, ergänzt durch spezifische Charakteristika.
3. Diversität: Dieses Kapitel definiert Diversität, stellt verschiedene Modelle zur Klassifikation von Vielfalt vor und erläutert das Konzept des Diversity Managements in Organisationen.
4. Diversität in Familienunternehmen: Den Kern der Arbeit bildend, analysiert dieses Kapitel den aktuellen Forschungsstand zum Diversitätsgrad in FU im Vergleich zu NFU und untersucht die Auswirkungen auf die Performance.
5. Schlussbetrachtung: Hier werden die wesentlichen Ergebnisse der Literaturanalyse zusammengefasst und die Beantwortung der Ausgangsforschungsfragen vorgenommen.
Familienunternehmen, Diversität, Diversity Management, Socioemotional Wealth, Unternehmensperformance, Geschlechterdiversität, Altersdiversität, Herkunftsdiversität, Corporate Social Responsibility, Unternehmensführung, Agency-Theorie, Stewardship-Theorie, Innovationsleistung, F-PEC-Skala
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung und Analyse des Themas Diversität im Kontext von Familienunternehmen. Der Fokus liegt darauf, wie FU diese Thematik behandeln und welche Auswirkungen Diversität auf ihre Erfolgsfaktoren hat.
Die Arbeit behandelt die Einordnung von Familienunternehmen, theoretische Modelle der Diversität, Diversity Management sowie die spezifische Rolle der Geschlechter-, Alters- und Herkunftsdiversität in Familienunternehmen.
Die Arbeit verfolgt das Ziel, den Zusammenhang zwischen dem Diversitätsgrad und der unternehmerischen Performance in Familienunternehmen zu ergründen, speziell unter Berücksichtigung der Forschungsfragen zu Unterschieden zwischen FU und NFU sowie der leistungsbezogenen Auswirkungen.
Die Arbeit ist als Literaturarbeit konzipiert. Es wurde eine strukturierte Recherche in akademischen Datenbanken durchgeführt, um den aktuellen Forschungsstand anhand qualitativer Analyse zu synthetisieren.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Diversität in Familienunternehmen, dem Vergleich mit Nicht-Familienunternehmen, der Untersuchung finanzieller Kennzahlen in Abhängigkeit von Diversitätsmerkmalen und der Analyse von Auswirkungen auf die nicht-finanzielle Performance.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Familienunternehmen, Diversität, Socioemotional Wealth, CSR und Unternehmensperformance geprägt.
Das SEW-Modell erklärt, dass Familienunternehmen strategische Entscheidungen maßgeblich an dem Erhalt nicht-finanzieller Werte ausrichten, wie etwa dem Familieneinfluss oder dem Ansehen, teilweise sogar zum Nachteil unmittelbarer finanzieller Ergebnisse.
Die Literatur weist darauf hin, dass FU aus Sorge um den Erhalt familiärer Kontrolle und aus dem Bestreben heraus, die Unternehmenskultur möglichst homogen zu bewahren, oft defensiver gegenüber Diversitätsmaßnahmen agieren als Nicht-Familienunternehmen.
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