Bachelorarbeit, 2024
92 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung und Forschungsfragen
1.2 Überblick über die Struktur
2. Theoretische Fundierung und Literaturanalyse
2.1 Die Generationen Z und Y in Deutschland
2.1.1 Definitionen und Abgrenzung der Generationen
2.1.2 Gesellschaftliche und finanzielle Rahmenbedingungen der Generation Z
2.1.3 Gesellschaftliche und finanzielle Rahmenbedingungen der Generation Y
2.2 Risikobereitschaft in verschiedenen Entscheidungsbereichen
2.2.1 Entwicklung und Aufbau der DOSPERT Skala
2.2.2. Entscheidungen im finanziellen Bereich
2.2.3 Weitere Entscheidungsbereiche
2.3 Betrachtung verschiedener Studien zu Investitionsverhalten, finanziellem Wissen und Risikofreudigkeit in der Generation Z und der Generation Y
2.4 Verlustaversion
2.4.1 Grundlagen der Verlustaversion
2.4.2 Messung der individuellen Verlustaversion
2.4.3 Verlustaversion bei Entscheidungen im finanziellen Kontext und Einflussfaktoren auf die Ausprägung der Verlustaversion
2.5 Betrachtung verschiedener Studien zur Verlustaversion im finanziellen Kontext in der Generation Z und der Generation Y
3. Methodik und Forschungsdesign
3.1 Forschungshypothesen
3.2 Methodik der Datenerhebung
3.3 Methodik der Datenauswertung
3.4 Begründung der gewählten Forschungsmethoden und Methodenkritik
4. Darstellung der Forschungsergebnisse
5. Interpretation und Diskussion der Ergebnisse
5.1 Implikationen
5.2 Handlungsempfehlungen für Investoren der Generation Z und Y
5.3 Handlungsempfehlungen für Finanzinstitutionen
6. Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, die Risikoeinstellung bei Investitionsentscheidungen zwischen der Generation Z und der Generation Y in Deutschland zu vergleichen, um bestehende Forschungslücken zu schließen und Handlungsempfehlungen für private Investoren sowie Finanzinstitute abzuleiten.
1.1 Zielsetzung und Forschungsfragen
Trotz inzwischen zahlreicher Studien zu Investitionsentscheidungen und individueller Risikoneigung fehlt es an spezifischen Untersuchungen, die die Risikoeinstellung der Generationen Z und Y konkret in Deutschland vergleichen. Diese Forschungslücke ist von Bedeutung, da diese beiden Generationen die aktuelle deutsche Wirtschaft beeinflussen und auch in Zukunft eine bedeutsame Rolle an den Finanzmärkten ausüben werden.
Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, die Risikobereitschaft der Gen Z und der Gen Y in Deutschland in Bezug auf Investitionsverhalten und -entscheidungen zu vergleichen. Auf Basis dieser Ergebnisse werden Implikationen diskutiert und mit den Erkenntnissen der vorher durchgeführten Literaturanalyse verknüpft. Anschließend sollen Handlungsempfehlungen für private Investoren der Generationen Z und Y sowie für Finanzinstitutionen zur Verbesserung der Kundensituation gegeben werden. Zudem folgen Empfehlungen für weitere Forschungen in diesem Bereich.
Es werden die folgenden Forschungsfragen gestellt, welche im Rahmen der Interpretation der Ergebnisse im Fazit beantwortet werden: Die erste Forschungsfrage „Inwiefern unterscheiden sich die Generationen Z und Y in Bezug auf die Risikofreudigkeit bei Investitionsentscheidungen?“ bezieht sich auf die – mit der Risikobereitschaft verknüpften – Unterschiede zwischen beiden Generationen in ihrem Investitionsverhalten.
Die zweite Forschungsfrage „Wie unterscheidet sich die Reaktion auf drohende Verluste zwischen der Generation Z und Generation Y?“ zielt auf die Erfassung des Konzepts der Verlustaversion von Kahnemann und Tversky und die hier erkennbaren Unterschiede zwischen den Generationen ab. (Kahneman & Tversky, 1979) Außerdem wird auf Basis vorhandener Forschungen den Einfluss der Verlustaversion auf Investitionsentscheidungen eingegangen.
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz des Themas, definiert die Forschungsfragen und gibt einen Überblick über den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2. Theoretische Fundierung und Literaturanalyse: Vermittelt Grundlagen zu den Generationen Z und Y, Konzepte der Risikobereitschaft (DOSPERT) und Verlustaversion sowie den aktuellen Forschungsstand.
3. Methodik und Forschungsdesign: Erläutert die quantitativen Forschungsmethoden, die Hypothesenbildung sowie die Vorgehensweise bei der Datenerhebung und -auswertung.
4. Darstellung der Forschungsergebnisse: Präsentiert die empirisch gewonnenen Daten aus der Online-Umfrage mittels Deskriptivstatistik.
5. Interpretation und Diskussion der Ergebnisse: Verknüpft die Ergebnisse mit der Theorie, diskutiert die Implikationen und leitet Handlungsempfehlungen ab.
6. Fazit: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und evaluiert die Beantwortung der eingangs gestellten Forschungsfragen.
Risikoeinstellung, Investitionsentscheidungen, Generation Z, Generation Y, Deutschland, Verlustaversion, Nachhaltigkeit, Finanzwissen, Risikobereitschaft, DOSPERT-Skala, Investitionsverhalten, Online-Umfrage, empirische Forschung, Altersvorsorge, Kapitalmarkt.
Die Arbeit untersucht die Unterschiede in der Risikoeinstellung und im Investitionsverhalten zwischen der Generation Z und der Generation Y in Deutschland.
Zu den zentralen Themen gehören das finanzielle Wissen beider Generationen, ihre allgemeine Risikobereitschaft, die spezifische Ausprägung der Verlustaversion sowie die Einstellung zu nachhaltigen Geldanlagen.
Das primäre Ziel ist es, durch einen empirischen Vergleich der beiden Generationen Erkenntnisse zu gewinnen, um Empfehlungen für Anleger und Finanzinstitutionen abzuleiten.
Es handelt sich um eine quantitative, empirische Studie, die auf einer Online-Umfrage basiert und die DOSPERT-Skala sowie statistische Signifikanztests (t-Tests) einsetzt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung, eine detaillierte Erläuterung der Forschungsmethodik, die Präsentation der Umfrageergebnisse sowie deren kritische Interpretation und Diskussion.
Kernbegriffe sind Risikoeinstellung, Investitionsentscheidungen, Generation Z & Y, Verlustaversion, Nachhaltigkeit und Finanzwissen.
Die Autorin stützt sich auf die Definition des Statistischen Bundesamtes: Generation Y umfasst die Geburtsjahrgänge 1981 bis 1995, die Generation Z die Jahrgänge 1996 bis 2009.
Die Arbeit zeigt, dass ein bedeutender Teil beider Generationen Interesse an nachhaltigen Geldanlagen zeigt und bereit ist, dafür ein gewisses zusätzliches Risiko in Kauf zu nehmen.
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