Bachelorarbeit, 2009
69 Seiten, Note: 1,7
1. Problemstellung
2. User Generated Content
2. 1 Definition
2. 2 Arten von User Generated Content
2. 3 UGC-Plattformen
3. Erstellen einer Klassifikation
3. 1 Technologiebezogene Forschung
3. 2 Nutzerbezogene Forschung
3. 3 Unternehmensbezogene Forschung
3. 4 Sonstige Forschungsarbeiten
4. Übersicht über die bisherige Forschung
4. 1 Übersicht über die Technologiebezogene Forschung
4. 2 Übersicht über die Nutzerbezogene Forschung
4. 2. 1 Nutzermotivationen
4. 2. 2 Nutzerpartizipation
4. 2. 3 Nutzerverhalten
4. 2. 4 Nutzervertrauen
4. 2. 5 Strukturen von Sozialen Netzwerken
4. 3 Übersicht über die Unternehmensbezogene Forschung
4. 3. 1 Implementierung von Web 2.0-Anwendungen in Unternehmen
4. 3. 2 Electonic Word-of-Mouth
4. 3. 3 Advertising
4. 3. 4 Markenpositionierung
4. 3. 5 Collective Innovation
4. 3. 6 Analyse einer UGC-Plattform
4. 3. 7 Trendforschung
4. 4 Übersicht über die sonstigen Forschungsarbeiten
5. Implikationen
6. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit hat zum Ziel, einen strukturierten Überblick über den Stand der bisherigen wissenschaftlichen Forschung zu User Generated Content (UGC) zu geben. Dabei wird das Forschungsfeld systematisch in technologische, nutzerbezogene und unternehmensbezogene Perspektiven unterteilt und klassifiziert, um die Vielfalt der existierenden wissenschaftlichen Arbeiten greifbar zu machen.
2. 1 Definition
User Generated Content (auch User Driven Content oder Consumer Created Media genannt) bedeutet übersetzt „Nutzergenerierte Inhalte“. Dieser Begriff liefert jedoch keine exakte Umschreibung, da demnach auch von Lesern verfasste Leserbriefe oder Kleinanzeigen in Zeitungen ebenfalls als User Generated Content gelten würden. Zur inhaltlichen Definition von User Generated Content gibt es bisweilen allerdings verschiedene Ansichten. Eine unumstrittene und allgemeingültige Defintition von UGC existiert (noch) nicht.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) definiert UGC in ihrer umfangreichen Studie über die Entwicklung des partizipativen Webs über drei zentrale Merkmale:
1) Veröffentlichung
Der Inhalt muss veröffentlicht worden sein, sei es auf einer der Öffentlichkeit zugänglichen Website oder in einem Profil einer Social Network Seite, das nur von ausgewählten Nutzern einsehbar ist (zum Beispiel können Profilseiten des Studentennetzwerkes StudiVZ so konfiguriert werden, dass nur bestimmte Community-Mitglieder diese aufrufen dürfen).
2) Kreative Eigenleistung
Es muss ein gewisses Maß an kreativer Eigenleistung erbracht worden sein. Das bedeutet, dass der Nutzer einen Inhalt entweder selbst gestaltet oder ein bereits vorhandenes Werk bearbeitet und verändert haben muss. Das bloße Veröffentlichen von Teilen einer TV-Sendung auf einem Videoportal wie Youtube.com reicht nicht aus, um als UGC angesehen zu werden.
3) Kreation außerhalb professioneller Routinen
In den meisten Fällen wird UGC ohne kommerziellen Hintergrund erzeugt. Das heißt, dass eine Aussicht auf Profit nicht vorhanden und der Nutzer in der Regel kein professioneller Autor / Regisseur / Musiker etc. ist.
1. Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert den technologischen und gesellschaftlichen Wandel hin zum Web 2.0 sowie die zunehmende Relevanz von nutzergenerierten Inhalten für die Praxis.
2. User Generated Content: Hier werden Definitionen sowie verschiedene Arten von Inhalten und Plattformen, wie Blogs oder Wikis, detailliert vorgestellt.
3. Erstellen einer Klassifikation: Das Kapitel begründet die Einteilung der Forschungsarbeiten in die drei Kategorien technologie-, nutzer- und unternehmensbezogene Forschung.
4. Übersicht über die bisherige Forschung: In diesem zentralen Teil werden die gesammelten wissenschaftlichen Publikationen tabellarisch den zuvor definierten Kategorien zugeordnet.
5. Implikationen: Hier werden die Ergebnisse der Literaturübersicht interpretiert und der Forschungsbedarf in verschiedenen Bereichen des UGC aufgezeigt.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung von UGC für Nutzer und Unternehmen zusammen und unterstreicht den Paradigmenwechsel im Internetzeitalter.
User Generated Content, Web 2.0, Online Communities, Klassifikation, electronic Word-of-Mouth, eWOM, Nutzermotivation, Social Networks, Markenführung, kollektive Intelligenz, Online-Konsumenten, Internet-Forschung, Netnographie, Wissensmanagement, Innovationsmanagement
Die Arbeit befasst sich mit der Strukturierung und Klassifizierung der wissenschaftlichen Forschung im Bereich User Generated Content, um einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu geben.
Die Arbeit gliedert sich in technologische Aspekte, das Verhalten und die Motivation von Nutzern sowie die Auswirkungen von UGC auf Unternehmen und deren Marketingstrategien.
Das Hauptziel ist es, ein übersichtliches Klassifikationsmodell zu erstellen, das eine systematische Einordnung der bisher erschienenen wissenschaftlichen Fachartikel zu UGC ermöglicht.
Die Arbeit nutzt eine systematische Literaturanalyse, bei der in Fachzeitschriften publizierte Artikel gesammelt und anhand definierter Kategorien strukturiert dargestellt werden.
Der Hauptteil widmet sich der Definition des Begriffs UGC, der Vorstellung gängiger Plattformen sowie der anschließenden tabellarischen Aufbereitung der Forschungsergebnisse in den verschiedenen Kategorien.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Web 2.0, User Generated Content, Online-Communities, eWOM und Internet-Konsumentenverhalten charakterisieren.
Der Begriff ist sehr weit gefasst; eine zu enge Definition würde wichtige Phänomene ausschließen, während eine zu breite Definition (wie z.B. Leserbriefe) kaum abgrenzbar wäre.
eWOM wird als eines der zentralen Themenfelder der unternehmensbezogenen Forschung identifiziert, da es direkte Auswirkungen auf Absatz, Reputation und Kundenbindung hat.
Der Autor konzentriert sich auf Fachzeitschriften, da diese wissenschaftliche Arbeiten einer qualitativen Begutachtung durch Experten unterziehen, was die Qualität der Ergebnisse sichert.
Ja, insbesondere hinsichtlich der effektiven Nutzung der kollektiven Intelligenz sowie für neue Werbeplatzierungsmöglichkeiten auf UGC-Webseiten besteht noch erheblicher Forschungsbedarf.
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