Diplomarbeit, 2007
138 Seiten, Note: 2
1. EINLEITUNG
1.1. UNTERSUCHUNGSGEGENSTAND
1.2. ERKENNTNISINTERESSE
1.3. FORSCHUNGSSTAND
1.4. LITERATURRECHERCHE
1.5. AUFBAU DER ARBEIT
2. DEFINITIONEN
2.1. FAMILIENAUFSTELLUNG
2.1.1. BEGRIFFSDEFINITION
2.1.2. GESCHICHTLICHER ENTWICKLUNGSHINTERGRUND
2.1.3. ABLAUF
2.2. BRETTAUFSTELLUNG
2.2.1. BEGRIFFSDEFINITION
2.2.2. GESCHICHTLICHER ENTWICKLUNGSHINTERGRUND
2.2.3. ABLAUF
3. THEORETISCHER TEIL – KOMMUNIKATIONSTHEORETISCHE ASPEKTE
3.1. WIRKLICHKEIT ALS INTERSUBJEKTIVE ERZEUGUNG
3.1.1. ERFAHRBARE KONSTRUKTION
3.1.2. KONSTRUKTION DURCH SPRACHE
3.1.3. EXTERNALISIERUNG VON SUBJEKTIVER WIRKLICHKEIT
3.2. KOMMUNIKATIVES HANDELN
3.2.1. INTERSUBJEKTIV ANERKANNTER GELTUNGSANSPRUCH
3.2.2. BEZUG AUF OBJEKTIVE UND SOZIALE WELT
3.2.3 SITUATIONSRELEVANZ DER LEBENSWELT
3.3. KYBERNETISCHE SICHT
3.4. ZUSAMMENFASSUNG
4. METHODENWAHL
4.1. TEILNEHMENDE BEOBACHTUNG
4.1.1. SETTING DER FAMILIENAUFSTELLUNGEN
4.1.2. SETTING DER BRETTAUFSTELLUNG
4.2. DOKUMENTATIONSMATERIAL
4.3. QUALITATIVE INTERVIEWS
4.3.1. INTERVIEWSITUATION
4.3.2. EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG
4.3.3. TRANSKRIPTION
5. EMPIRISCHER TEIL / DATENGEWINNUNG
5.1. TEILNEHMENDE BEOBACHTUNG
5.2. QUALITATIVE INTERVIEWS
5.3. PROBLEMATIKEN WÄHREND DER UNTERSUCHUNG
5.3.1. EINBINDUNG IN AUFSTELLUNG/ PROTOKOLLVERHINDERUNG
5.3.2. PRIVATSPHÄRE / KLIENTENSCHUTZ
5.3.3. TIEFE TRAUMATA / KLIENTENPROZESS / INTERVIEW NICHT ZUMUTBAR
5.4. AUSWERTUNG DER INTERVIEWS
5.4.1. DATENMATERIAL
5.4.2. FESTLEGUNG DES MATERIALS
5.4.3. ANALYSE DER ENTSTEHUNGSSITUATION
5.4.4. FORMALE CHARAKTERISTIKA DES MATERIALS
5.4.5. FORSCHUNGSRELEVANTE FRAGESTELLUNG DER ANALYSE
6. AUSWERTUNG UND ERGEBNISSE
6.1. INHALTSANALYTISCHE AUSWERTUNG DER FAMILIENAUFSTELLUNGEN
6.1.1. INTERVIEW KLIENTIN E
6.1.2. INTERVIEW KLIENTIN A
6.1.3. INTERVIEW KLIENTIN S2
6.1.4. ERGEBNISSE DER KLIENTINNEN DER FAMILIENAUFSTELLUNGEN
6.2. INHALTSANALYTISCHE AUSWERTUNG DER BRETTAUFSTELLUNGEN
6.2.1. INTERVIEW KLIENTIN M
6.2.2. INTERVIEW KLIENTIN S1
6.2.3. INTERVIEW KLIENTIN I
6.2.4. ERGEBNISSE DER KLIENTINNEN DER BRETTAUFSTELLUNGEN
6.3. GEGENÜBERSTELLUNG ERGEBNISSE FAMILIENAUFSTELLUNG / BRETT
7. ZUSAMMENFASSUNG UND INTERPRETATION
8. SCHLUSSBEMERKUNG
Die Arbeit untersucht den innerpersonalen Kommunikationsprozess und die daraus resultierende veränderte Wirklichkeitswahrnehmung von Klienten durch systemische Aufstellungsarbeit. Ziel ist es, den Effekt der Methoden "Familienaufstellung" und "Brettaufstellung" auf das Erleben und die innere Haltung der Klienten zu analysieren und miteinander zu vergleichen.
2.1.3. Ablauf
„Wer aufstellt, wählt aus der Gruppe Repräsentanten für Familienmitglieder, Kollegen, Symptome ect. und gibt ihnen, gesammelt und spontan, einen Platz im Raum. Aus der Anordnung der gestellten Konstellation und durch die verbale und nonverbale Mitteilung der Repräsentanten erkennt der Gruppenleiter im Problembild die unbewusste, von den Vorfahren kommende Schicksalsübertragung oder eigene, noch ungelöste Lebensthemen. Heilung gelingt durch das Anerkennen und Richtigstellen von Bindung, Ordnung, Ausgleich im System und durch die Tiefenprozessarbeit, welche eine früh unterbrochene Bewegung der Seele zu Ende führt und ankommen lässt. Das so gefundene Lösungsbild wird ins Herz genommen. Es wirkt und verändert unsere Bezüge im Alltag.“
Die Familienaufstellung findet unter der Leitung eines ausgebildeten Aufstellungsleiters in einer Gruppe von mehreren Personen statt. Der Aufstellungsleiter klärt vorab in einem Vorgespräch mit dem Klienten die familiären Hintergründe, den Stammbaum bzw. Wissenswertes aus der Familiengeschichte und erfragt das Anliegen des Klienten, im Fachterminus auch „das Thema“ genannt, um weiteres mit dem Klienten gemeinsam eine Zielformulierung (=für den Klienten stimmiges positiv formuliertes Ziel) zu formulieren.
1. EINLEITUNG: Definiert das Forschungsinteresse an der nachhaltigen Wirkungsweise systemischer Aufstellungen und den Aufbau der Untersuchung.
2. DEFINITIONEN: Erläutert die theoretischen Grundlagen und methodischen Abläufe von Familien- und Brettaufstellungen.
3. THEORETISCHER TEIL – KOMMUNIKATIONSTHEORETISCHE ASPEKTE: Verknüpft konstruktivistische Erkenntnistheorie und Habermas' Theorie des kommunikativen Handelns mit der Aufstellungsarbeit.
4. METHODENWAHL: Begründet den Einsatz von teilnehmender Beobachtung und qualitativen Interviews als Forschungsdesign.
5. EMPIRISCHER TEIL / DATENGEWINNUNG: Beschreibt die Datenerhebung und die Herausforderungen bei der Arbeit mit Klienten sowie die methodische Auswertung.
6. AUSWERTUNG UND ERGEBNISSE: Präsentiert die Ergebnisse der Inhaltsanalyse der Interviews und vergleicht Familienaufstellung und Brettaufstellung.
7. ZUSAMMENFASSUNG UND INTERPRETATION: Fasst die Ergebnisse der Forschungsfragen zusammen und interpretiert die Bedeutung des inneren Prozesses.
8. SCHLUSSBEMERKUNG: Reflektiert die Arbeit und gibt einen Ausblick auf offene Forschungsfragen.
Systemische Aufstellung, Brettaufstellung, Familienaufstellung, Wirklichkeitskonstruktion, Kommunikatives Handeln, Konstruktivismus, Innerer Kommunikationsprozess, Qualitative Inhaltsanalyse, Perspektivenwechsel, Lebenswelt, Systembrett, Tiefenprozessarbeit, Subjektive Wirklichkeit, Systemische Therapie.
Die Arbeit untersucht, wie systemische Aufstellungsarbeit – insbesondere Familien- und Brettaufstellungen – die Wirklichkeitswahrnehmung von Klienten nachhaltig verändern kann.
Die Schwerpunkte liegen auf der Verknüpfung von konstruktivistischer Kommunikationstheorie, dem Verständnis systemischer Interventionsmethoden und der empirischen Analyse des subjektiven Erlebens von Klienten.
Es wird analysiert, welcher innere Kommunikationsprozess bei Klienten stattfindet und wie durch die Aufstellungsarbeit eine "neue" Perspektive bzw. eine nachhaltige Veränderung der inneren Haltung erwirkt wird.
Die Autorin nutzt einen Methodenmix aus teilnehmender Beobachtung der Aufstellungssitzungen und qualitativen Interviews, die mittels zusammenfassender Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Definition der Methoden, eine theoretische Einbettung in kommunikationstheoretische Kontexte sowie die detaillierte empirische Auswertung und Gegenüberstellung der gewonnenen Klienten-Interviews.
Wichtige Begriffe sind systemische Aufstellungsarbeit, Konstruktivismus, Externalisierung, Wirklichkeitswahrnehmung und qualitatives Interview.
Während bei der Familienaufstellung eine Gruppe als Repräsentanten dient, arbeitet die Brettaufstellung mit Holzfiguren auf einem Systembrett, was den Prozess intimer und für Einzelberatungen handhabbarer macht.
Externalisierung beschreibt den therapeutischen Prozess, bei dem der Klient eine Trennung zwischen sich und seinem bedrückenden Problem herstellt, um dieses aus einer neuen Distanz betrachten und bearbeiten zu können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

