Diplomarbeit, 2007
138 Seiten, Note: 2
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der systemischen Aufstellungsarbeit und untersucht deren kommunikationstheoretische Aspekte. Ziel ist es, den Prozess der subjektiven Wirklichkeitswahrnehmung und -konstruktion sowie deren nachhaltige Veränderung beim Klienten mittels Familienaufstellung und Brettaufstellung zu analysieren. Die Arbeit basiert auf einer Fallstudie, die die Anwendung der Methoden in einem konkreten Fall beleuchtet.
Die Einleitung führt in das Thema der Diplomarbeit ein und erläutert die Relevanz der systemischen Aufstellungsarbeit im Kontext der Kommunikationstheorie. Sie stellt die Forschungsfrage und die methodische Vorgehensweise vor.
Das Kapitel „Theoretische Grundlagen“ beleuchtet die systemischen Ansätze, die der Familienaufstellung zugrunde liegen. Es werden die wichtigsten Kommunikationstheorien von Watzlawick, Mead und Luhmann vorgestellt und deren Relevanz für die Aufstellungsarbeit erläutert. Anschließend werden die Entstehung, Methode und Wirkungsweise der Familienaufstellung und der Brettaufstellung detailliert beschrieben.
Im Kapitel „Methoden“ wird die Fallbeschreibung und die qualitative Inhaltsanalyse als methodische Vorgehensweise vorgestellt. Die Fallstudie selbst wird im nächsten Kapitel präsentiert.
Das Kapitel „Fallstudie“ beschreibt den konkreten Fall, der im Rahmen der Diplomarbeit untersucht wurde. Es werden die Ergebnisse der Familienaufstellung und der Brettaufstellung detailliert analysiert und interpretiert. Die Interpretation der Ergebnisse beleuchtet die Veränderungen in der subjektiven Wirklichkeitswahrnehmung des Klienten und die nachhaltige Veränderung durch die Aufstellungsarbeit.
Die Diskussion fasst die Ergebnisse der Fallstudie zusammen und setzt sie in den Kontext der theoretischen Grundlagen. Es werden die Stärken und Schwächen der systemischen Aufstellungsarbeit diskutiert und die Relevanz der Arbeit für die Praxis beleuchtet.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die systemische Aufstellungsarbeit, Familienaufstellung, Brettaufstellung, Kommunikationstheorie, subjektive Wirklichkeitswahrnehmung, Wirklichkeitskonstruktion, nachhaltige Veränderung, Fallstudie, qualitative Inhaltsanalyse.
Die Arbeit untersucht die innerpersonalen Kommunikationsprozesse und die Veränderung der Wirklichkeitswahrnehmung bei Klienten durch systemische Aufstellungen.
Es werden klassische Familienaufstellungen (mit Personen als Darstellern) und Brettaufstellungen (mit dem Systembrett in Einzelstunden) untersucht.
Die Arbeit stützt sich auf Watzlawicks Theorie der Kommunikation als sozialer Prozess, Meads Interaktionstheorie und Luhmanns Konzept der Selbstorganisation.
Mittels teilnehmender Beobachtung und anschließenden Interviews (ca. 3 Monate nach den Sitzungen) mit insgesamt 6 Klientinnen wurde die nachhaltige Wirkung analysiert.
Sie führt zu einer neuen Perspektive auf die innere Realität und ermöglicht nachhaltige Veränderungen im Leben durch eine veränderte innere Haltung.
Der konstruktivistische Ansatz erklärt, wie Klienten ihre soziale Wirklichkeit selbst konstruieren und wie Aufstellungen helfen können, diese Konstrukte funktional zu verändern.
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