Forschungsarbeit, 2006
39 Seiten, Note: 1,0
I. Einleitung
II. Theorieteil
1. Kooperatives Lernen in Videokonferenzen
1.1 Voraussetzungen kooperativen Lernens
1.2 Individuelle und partizipatorische Wissenskonstruktion
1.3 Kooperatives Lernen in Videokonferenzen
1.4 Strukturangebote für kooperatives Lernen in Videokonferenzen
1.5 Messinstrumente des Lernerfolgs (u.V.)
2. Motivation (u. V.) und Unterstützungsmaßnahmen
2.1 Was ist Motivation?
2.2 Leistungsmotivation
2.2.1 Das Leistungsmotiv/ Leistungsmotivation
2.2.2 Einflüsse auf die Leistungsmotivation
2.3 Lernerfolg und Motivation
2.4 Messinstrument der Motivation
3. Fragestellung der empirischen Untersuchung
III. Methodenteil
1. Lernszenario
2. Stichprobe und Design
3. Lernumgebung
3.1 Umsetzung der Videokonferenz
3.2 Versuchsablauf
4. Unabhängige Variablen
4.1 Wissensschema
4.2 Kooperationsskript
4.3 Experimentelle Variation der unabhängigen Variablen
5. Instrumente
5.1 Erhobene Variablen während der Untersuchung
5.2 Erhobene Variablen nach der Untersuchung
IV. Ergebnisse
1. Gruppenunterschiede hinsichtlich des kooperativen Lernerfolgs
2. Gruppenunterschiede hinsichtlich der Motivation
3. Zusammenhangsanalyse der Untersuchungsgegenstände
3.1 Zusammenhangsanalyse unter der Bedingung (1) Wissensschema
3.2 Zusammenhangsanalyse unter der Bedingung (2) Kooperationsskript
3.3 Zusammenhangsanalyse unter der Bedingung (3) Kombination von Wissensschema und Kooperationsskript
3.4 Zusammenhangsanalyse unter der Kontrollbedingung (4)
V. Diskussion
1. Unterschiedsanalyse
2. Zusammenhangsanalyse
3. Untersuchungsmethode
VI. Fazit
VII. Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Unterstützungsinstrumenten auf die Motivation von Lernenden in einer computervermittelten Videokonferenzumgebung sowie die Auswirkungen dieser motivationalen Faktoren auf den kooperativen Lernerfolg.
1. Kooperatives Lernen in Videokonferenzen
Allgemein gibt es bei Prozessen kooperativen Lernens zwei Brennpunkte, die das Interesse der Forscher wecken: der Fokus auf den einzelnen Lernenden und der auf den soziokulturellen Prozess der Wissenskonstruktion. Dies ist auch bei kooperativem Lernen in Videokonferenzen der Fall. Daher sollte man diesen Lernprozess auch aus zwei Perspektiven betrachten, der individuellen und der partizipatorischen (Ertl, 2003).
Darüber hinaus sind für das Lernen in Videokonferenzen Informationsaustausch und Kooperation die entscheidenden Faktoren, die es zu untersuchen gilt, um den Lernprozess zu optimieren (Ertl, 2003).
I. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz von Videokonferenzen im modernen globalen Markt und führt in die zentrale Fragestellung ein, wie Motivation und kooperativer Lernerfolg in diesem Kontext zusammenhängen.
II. Theorieteil: Das Kapitel definiert kooperatives Lernen, diskutiert Motivationstheorien und erläutert Strukturangebote wie Wissensschemata und Kooperationsskripte als methodische Unterstützungsmaßnahmen.
III. Methodenteil: Dieser Teil beschreibt das Lernszenario mit 86 Studierenden, das experimentelle 2x2-Faktor-Design sowie die Erhebungsinstrumente für Lernerfolg und Motivation.
IV. Ergebnisse: Hier werden die statistischen Daten analysiert, um Gruppenunterschiede und Zusammenhänge zwischen Motivation und Lernerfolg unter verschiedenen Lernbedingungen aufzuzeigen.
V. Diskussion: Das Kapitel interpretiert die Ergebnisse kritisch, vergleicht sie mit bestehender Literatur und hinterfragt die methodische Vorgehensweise sowie deren Validität.
VI. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Kooperationsskripte einen bedeutenden Einfluss auf die Motivation ausüben und zukünftige Forschung an dieser Stelle ansetzen sollte.
Videokonferenzen, kooperatives Lernen, Motivation, Leistungsmotivation, Wissenskonstruktion, Wissensschema, Kooperationsskript, Lernerfolg, empirische Untersuchung, Lernumgebung, computervermitteltes Lernen, Gruppenarbeit, Interaktion, pädagogische Psychologie, Selbstbestimmungstheorie.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Motivation von Lernenden und ihrem kooperativen Lernerfolg bei der Arbeit in einer computervermittelten Videokonferenzumgebung.
Im Zentrum stehen das kooperative Lernen, die Leistungsmotivation, die Rolle von externen Strukturierungshilfen sowie die Messung von Lernergebnissen.
Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie die Motivation der Lernenden durch Strukturangebote wie Wissensschemata und Kooperationsskripte beeinflusst wird und ob diese Motivation wiederum den Lernerfolg vorhersagt.
Es wird ein experimentelles 2x2-faktorielles Design mit 86 Studierenden verwendet, bei dem verschiedene Interventionsgruppen mit einer Kontrollgruppe verglichen werden.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen des Lernens in Videokonferenzen, die methodische Anlage der empirischen Studie sowie die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Videokonferenzen, Kooperationsskript, Wissensschema, Motivation und kooperativer Lernerfolg beschreiben.
Die Unterscheidung ist entscheidend, da das Wissensschema den Inhalt strukturiert, während das Kooperationsskript den interaktiven Prozess der Zusammenarbeit zwischen den Lernenden steuert.
Ein Hauptergebnis ist, dass insbesondere die Unterstützung durch Kooperationsskripte positiv auf die Motivation und den Lernerfolg wirken kann, während bei reinen Wissensschemata weniger deutliche Effekte nachweisbar waren.
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