Bachelorarbeit, 2010
118 Seiten, Note: 5.7
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage
1.2 Motivation und Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Das Content-Management-Umfeld
2.1 Hintergrund und heutiger Stand der Content-Management-Systeme
2.2 Content-Management-Systeme in verschiedenen Anwendungsfeldern
2.3 Gestaltungsprinzipien des Content-Managements
2.4 Prozess des Content-Managements
2.4.1 Content-Life-Cycle
2.5 Zentrale Funktionen von Content-Management-Systemen
2.6 Arten von Content-Management-Systemen
2.7 Web-Content-Management-Systeme
2.7.1 Aufbau von Web-Content-Management-Systemen
2.7.2 Vorteile von Web-Content-Management-Systemen
2.7.3 Nachteile von Web-Content-Management-Systemen
3 Gewichteter Kriterienkatalog nach Fokusgruppen
3.1 Mögliche Einsatzszenarien
3.2 Bereichskriterien
3.2.1 Erstellung
3.2.2 Kontrolle
3.2.3 Freigabe
3.2.4 Publikation
3.2.5 Terminierung und Archivierung
3.3 Aufbau und Inhalt des Fragebogens
3.4 Zielsetzung der Umfrage
3.5 Definition und Klassifikation der Fokusgruppen
3.6 Ergebnisse der Online Umfrage
3.7 Gewichtete Kriterien und Analyse
3.7.1 Erstellung
3.7.2 Kontrolle
3.7.3 Freigabe
3.7.4 Publikation
3.7.5 Terminierung und Archivierung
3.8 Gegenüberstellungsmatrix
4 Analysierte Content-Management-Systeme
4.1 Abgrenzung
4.2 Open Source CMS
4.2.1 Definition und Begriffsabgrenzung
4.2.2 Allgemeine Vor- und Nachteile
4.3 Closed Source CMS
4.3.1 Definition und Begriffsabgrenzung
4.3.2 Allgemeine Vor- und Nachteile
4.4 Das CMS-System TYPO3
4.4.1 Vorstellung des Systems
4.4.2 Technologie-Architektur TYPO3
4.4.3 Eignung für den Webpublishing Einsatz
4.5 Das CMS-System Microsoft Office SharePoint Server 2007
4.5.1 Vorstellung des Systems
4.5.2 Technologie-Architektur Microsoft Office SharePoint Server 2007
4.5.3 Eignung für den Webpublishing Einsatz
4.6 Das CMS-System Joomla!
4.6.1 Vorstellung des Systems
4.6.2 Technologie-Architektur Joomla!
4.6.3 Eignung für den Webpublishing Einsatz
4.7 Das CMS-System Drupal
4.7.1 Vorstellung des Systems
4.7.2 Technologie-Architektur Drupal
4.7.3 Eignung für den Webpublishing Einsatz
4.8 Positionierungs-Übersicht am Markt
5 Fazit und Ausblick
5.1 Fazit
5.2 Ausblick
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, einen allgemein gültigen Anforderungskatalog für die Auswahl und Bewertung von Content-Management-Systemen zu entwickeln. Dabei wird analysiert, welche Kriterien für Unternehmen im Bereich Webpublishing relevant sind, um eine fundierte Entscheidungshilfe für verschiedene Unternehmensgrößen zu schaffen.
2.4.1 Content-Life-Cycle
Der Content-Life-Cycle stellt ein stark vereinfachtes Prozessmodell dar. Seine einzelnen Phasen zeigen die wiederkehrenden Schritte, die ein Inhalt - welcher auf einer Webseite publiziert wird - während seiner Lebenszeit durchlaufen muss.
Die einzelnen Prozess-Schritte erstrecken sich von der Erstellung des Inhaltes über dessen Kontrolle und Freigabe bis hin zur Publikation auf dem gewählten, webbasierten Publikations-Medium (Internet, Intranet, Extranet) samt abschliessender Archivierung [Vgl. Win04; Hip041; Zsc00; Abt08].
Auf die einzelnen Phasen des Prozesses wird im Anschluss noch genauer eingegangen.
Im Gegensatz zum Content-Prozess, welcher im Kapitel 2.4 erläutert wurde, wird die Phase der Contentnutzung durch den Endanwender im Prozessmodell des Content-Life-Cycle nicht berücksichtigt. Das Prozessmodell des Content-Life-Cycle wird heute als Referenzmodell für das gesamte Content-Management angesehen [Vgl. Keu03].
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage im Markt für Content-Management-Systeme, die Motivation für die Arbeit sowie die Zielsetzung und den Aufbau der Bachelorthesis.
2 Das Content-Management-Umfeld: Erläutert die theoretischen Grundlagen, die Historie von CMS sowie die zentralen Gestaltungsprinzipien und den Content-Life-Cycle als Prozessmodell.
3 Gewichteter Kriterienkatalog nach Fokusgruppen: Detailliert die Herleitung der Bewertungskriterien, die Durchführung der Online-Umfrage und die Gewichtung der Anforderungen durch verschiedene Fokusgruppen.
4 Analysierte Content-Management-Systeme: Bietet eine detaillierte technische und funktionale Analyse von TYPO3, Microsoft Office SharePoint Server 2007, Joomla! und Drupal sowie deren Marktpositionierung.
5 Fazit und Ausblick: Schließt die Arbeit mit einer fundierten Empfehlung für die Einsatztauglichkeit der untersuchten CMS in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße ab und gibt einen Ausblick auf Trends.
Content-Management-System, Webpublishing, TYPO3, SharePoint, Joomla!, Drupal, Content-Life-Cycle, Online-Umfrage, Kriterienkatalog, SWOT-Analyse, IT-Infrastruktur, Workflow, Web Content Management, Open Source, Closed Source.
Die Arbeit bewertet und analysiert verschiedene Content-Management-Systeme hinsichtlich ihrer Eignung für den Einsatz im Bereich Webpublishing in Unternehmen unterschiedlicher Größe.
Die Analyse fokussiert sich auf TYPO3, Microsoft Office SharePoint Server 2007, Joomla! und Drupal.
Die Gewichtung erfolgte durch eine empirische Online-Umfrage unter 54 Teilnehmern aus verschiedenen Branchen und Unternehmensgrößen, welche die Anforderungen mit einer MUSS/KANN-Klassifizierung bewerteten.
Neben der Literaturrecherche zur Etablierung des Kriterienkatalogs basierend auf dem Content-Life-Cycle wurden die Systeme anhand einer vergleichenden Analyse und einer anschließenden SWOT-Analyse bewertet.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des Content-Managements, die Herleitung der Anforderungen aus dem Content-Life-Cycle und die detaillierte Evaluierung der vier ausgewählten CMS-Systeme.
Die zentralen Themen sind Content-Management-Systeme (CMS), Webpublishing, Anforderungskriterien, Systemevaluierung und die spezifischen Merkmale von Open- und Closed-Source-Lösungen.
Er dient als Referenzmodell, das alle notwendigen Schritte eines Inhalts von der Erstellung bis zur Archivierung abbildet und somit die logische Basis für die Bewertungskriterien liefert.
Im Gegensatz zu den anderen untersuchten Systemen bietet Joomla! in der Basisinstallation keine integrierten Workflows zur Unterstützung mehrstufiger Freigabeprozesse.
Der Autor empfiehlt MOSS 2007 primär für mittlere und große Unternehmen, die neben Webpublishing auch Enterprise-Collaboration-Funktionen benötigen und bereit sind, höhere Lizenz- und Implementierungskosten zu tragen.
Drupal überzeugt durch seine hohe Flexibilität und Modularität, die es ermöglicht, sowohl einfache Webseiten als auch komplexe Social-Community-Portale unter Berücksichtigung von Web 2.0-Funktionen umzusetzen.
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