Bachelorarbeit, 2023
59 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielstellung und Forschungsfrage
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Fundierung
2.1. Begriffserklärung CO2-Fußabdruck
2.2. Netto-Null & Klimaneutralität
2.2.1. „Conference of Parties“ - Klimakonferenzen und Verhandlungen
2.2.2. Deutsches Klimaschutzgesetz
2.3. Bedeutung des CO2-Fußabdrucks für die Hotellerie
2.4. DEHOGA Umweltcheck
2.5. Umsetzungsstrategien in der Hotellerie
2.5.1. Energie/Klima
2.5.2. Wasser
2.5.3. Abfall
2.5.4. Lebensmittel
3. Forschungsmethodik
3.1. Erhebungsmethoden
3.2. Experteninterviews
3.3. Auswertungsmethoden
4. Forschungsergebnisse
4.1. Aktueller Ist-Zustand des xy
4.2. Energie/Klima
4.3. Wasser
4.4. Abfall
4.5. Lebensmittel
4.6. Weitere Maßnahmen
5. Interpretation und Handlungsempfehlungen
5.1. Energie/Klima
5.2. Wasser
5.3. Abfall
5.4. Lebensmittel
5.5. Weitere Maßnahmen
6. Fazit
Das Hauptziel der Arbeit ist es, auf Basis einer Literaturrecherche und Experteninterviews konkrete Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks für das Hotel xy zu erarbeiten. Dabei soll die Zertifizierung "DEHOGA Umweltcheck" als Leitfaden dienen, um sowohl einen positiven Beitrag für die Umwelt zu leisten als auch die Zertifizierung selbst zu erhalten.
2.5.1. Energie/Klima
Einen besonders großen Effekt auf den CO2-Fußabdruck und damit auch auf die Umwelt, ist in der Kategorie Energie erkennbar, jedoch gibt es hier auch sehr viele Umsetzungsmaßnahmen (Heinemann et. al, 2021). Ein enormer Effekt kann z.B. schon bei einem Wechsel zu Ökostrom erzielt werden. Im Vergleich zu Öl, Gas oder Pellets sind Holzhackschnitzelheizungen eine günstige und umweltschonende Alternative. Eine Kilowattstunde kostet weniger als die Hälfte des Öls (DEHOGA, 2016). Für ein Hotel wird eine Hackgutheiztechnologie von 70-120 kW empfohlen. Der Wirkungsgrad dieser Anlage beläuft sich auf 95%. Bei dieser Anlage werden bis zu 88% Energie eingespart. Für die Brennmaterialien bzw. das Hackgut wird ein extra Lagerraum benötigt, in welchem je nach Größe der Anlage zwischen 60 – 160 m3 Hackgut untergebracht wird. Hackschnitzelheizungen sind von der Investition teurer und die Asche muss regelmäßig entsorgt werden (Hargassner, n.d.). Es ist auch möglich Wärme und Energie im Hotel selbst zu erzeugen. Die gelingt zum Beispiel durch Blockheizkraftwerke, Solarthermieanlagen oder Wärmepumpen.
Blockheizkraftwerke erzeugen Strom und Wärme gleichzeitig. Der Wirkungsgrad liegt zwischen 85% - 90% und ist im Vergleich zu einer herkömmlichen Stromerzeugung sehr hoch. Außerdem soll sich der CO2-Ausstoß durch ein Blockheizkraftwerk um 30% verringern (Stomporowski & Laux, 2019, S. 79). Die Energiekosten können bis zu 40% gesenkt werden (sense-electra, n.d.).
Bei Solarthermischen Anlagen wird die Sonnenenergie in andere Formen der Energie umgewandelt. Hier wird unterschieden zwischen der Wärmeerzeugung durch thermische Solaranlagen, der Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen und der Strom- und Wassererzeugung durch ein thermisches Solarkraftwerk (Stomporowski & Laux, 2019, S. 79).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der CO2-Emissionen im Tourismus und der Hotellerie ein und formuliert die zentralen Forschungsfragen sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Theoretische Fundierung: Hier werden theoretische Hintergründe zum CO2-Fußabdruck, rechtliche Rahmenbedingungen wie das Klimaschutzgesetz und spezifische Strategien zur Reduktion in der Hotellerie dargelegt.
3. Forschungsmethodik: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen, insbesondere die qualitative Forschung durch leitfadengestützte Experteninterviews und deren Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring.
4. Forschungsergebnisse: Die erhobenen Daten aus den Experteninterviews werden hier kategorisiert aufbereitet und die Maßnahmen der unterschiedlichen Hotels hinsichtlich ihrer Effektivität dargestellt.
5. Interpretation und Handlungsempfehlungen: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und mit der Theorie abgeglichen, um daraus gezielte Handlungsempfehlungen für das Hotel xy abzuleiten.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfrage und beleuchtet den Mehrwert der Arbeit sowie Limitationen und Ausblicke auf zukünftige Entwicklungen.
CO2-Fußabdruck, Hotellerie, DEHOGA Umweltcheck, Nachhaltigkeit, Klimaneutralität, Energieeffizienz, Abfallvermeidung, regionale Lebensmittel, ökologische Zertifizierung, Experteninterviews, nachhaltiges Hotelmanagement, Ressourcenschonung, Umweltschutz, Treibhausgasemissionen, Tourismuswirtschaft
Die Bachelorarbeit untersucht, wie ein Hotel seinen CO2-Fußabdruck durch nachhaltige Maßnahmen reduzieren kann, wobei der DEHOGA Umweltcheck als inhaltliches Beispiel genutzt wird.
Die Analyse konzentriert sich auf die vier Hauptkategorien Energie/Klima, Wasser, Abfall und Lebensmittel.
Ziel ist es, konkrete und praxisnahe Handlungsstrategien zur Reduktion von CO2-Emissionen zu entwickeln, die spezifisch für das Hotel xy anwendbar sind.
Es wird eine qualitative Forschungsmethode angewandt, bestehend aus der Auswertung von Fachliteratur sowie der Durchführung und Analyse von zehn Experteninterviews mit Hotelbesitzern.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des CO2-Managements, die methodische Herangehensweise, die Darstellung der empirischen Ergebnisse aus den Interviews sowie deren detaillierte Interpretation.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem CO2-Fußabdruck, DEHOGA Umweltcheck, Nachhaltiges Management, Ressourceneffizienz und qualitative Inhaltsanalyse.
Netto-Null bezeichnet das Ziel, sämtliche produzierten Emissionen aus der Atmosphäre zu entfernen, während Klimaneutralität darauf abzielt, Emissionen auszugleichen, oft bezogen auf spezifische Produkte oder Dienstleistungen.
Experten identifizieren die Einbindung und Schulung von Mitarbeitern sowie das Bewusstsein der Gäste als entscheidende Faktoren, da nachhaltiges Handeln nur durch eine geschlossene Teamleistung erfolgreich umgesetzt werden kann.
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