Bachelorarbeit, 2010
49 Seiten
Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema der Kreditrationierung während der Wirtschafts- und Finanzkrise von 2007-2010. Sie untersucht die Ursachen und Auswirkungen von Kreditrationierung auf die Wirtschaft und analysiert die Rolle der Banken und Zentralbanken in diesem Kontext.
Das erste Kapitel führt in das Thema der Kreditrationierung ein und erläutert die Bedeutung des Themas im Kontext der Finanzkrise. Kapitel 2 definiert den Begriff der Kreditrationierung und stellt verschiedene Theorien zur Erklärung des Phänomens vor. Kapitel 3 beleuchtet die angebotsseitigen Faktoren, die zu Kreditrationierung führen können, wie z.B. die Finanzierungsinstrumente der Banken, die Verfassung der Märkte und die Maßnahmen der Zentralbanken. Kapitel 4 untersucht die nachfrageseitigen Faktoren, die zu Kreditrationierung beitragen können. Abschließend bietet das Kapitel 5 eine Schlussbetrachtung und ein Fazit.
Kreditrationierung, Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Banken, Zentralbanken, Finanzierungsinstrumente, Kreditvolumen, Kreditvergabeverhalten, Subprime-Kredite, Colateralized Debt Obligations (CDOs), Repo-Markt, LIBOR, TED-spread, Bruttoinlandsprodukt (BIP)
Kreditrationierung tritt auf, wenn Banken die Kreditnachfrage nicht vollständig bedienen, obwohl Kreditnehmer bereit wären, den geforderten Zins zu zahlen.
Hohe Unsicherheit auf den Interbankenmärkten durch „faule“ Wertpapiere führte dazu, dass Banken sich gegenseitig und auch Unternehmen kaum noch Kredite gewährten.
Die hohe Ausfallrate dieser risikoreichen Immobilienkredite löste eine Kettenreaktion aus, die zum Vertrauensverlust und zum Kurssturz forderungsbesicherter Wertpapiere führte.
Zentralbanken wie die EZB oder die FED senkten die Zinsen und ergriffen Maßnahmen, um die Liquidität am Finanzmarkt zu sichern und die Kreditvergabe anzukurbeln.
Dazu gehören die schlechte Verfassung der Finanzmärkte, mangelnde Eigenkapitalausstattung der Banken und ein erhöhtes Risikoempfinden gegenüber dem privaten Sektor.
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