Bachelorarbeit, 2007
84 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Grundlagen und Begriffsdefinition
2.1 RFID-Technologie
2.1.1 Begriffsklärung
2.1.2 Grundlegende Funktionsweise
2.1.3 Spezielle Funktionsweise der 1-Bit-Transponder
2.1.4 Spezielle Funktionsweise der n-Bit-Transponder
2.2 Veranstaltungsmanagement
2.2.1 Begriffsdefinition
2.2.2 Aktuelle Marktsituation
2.3 Bereiche des Veranstaltungsmanagements
2.3.1 Allgemeine Phaseneinteilung
2.3.2 Projektvorbereitung
2.3.3 Projektorganisation
2.3.4 Projektdurchführung
2.3.5 Projektnachbereitung
2.4 Veranstaltungslogistik
2.5 Veranstaltungstypen
3. Qualität innerhalb des Veranstaltungsmanagements
3.1 Qualitätsmanagement
3.1.1 Definition
3.1.2 TQM als Grundlage für das Veranstaltungsmanagement
3.2 Qualitätswahrnehmung
3.2.1 Teilnehmerqualität
3.2.2 Veranstalterqualität
4. Ausgewählte RFID-Systeme
4.1 Conference Logistics Management
4.1.1 Charakterisierung
4.1.2 Module des Conference Logistics Management
4.1.3 RFID-basierte Bausteine des CLM
4.2 Océ iDS-Event
4.2.1 Charakterisierung
4.2.2 Module des Océ iDS-Event
4.2.3 RFID-basierte Bausteine des iDS-Event
4.3 CHIPS AT WORK - ePMS
4.3.1 Charakterisierung
4.3.2 Module des ePMS
4.3.3 RFID-basierte Bausteine des ePMS
4.4 m.i.k. IT Event Management System
4.4.1 Charakterisierung
4.4.2 Module des Event Management System
4.4.3 RFID-basierte Bausteine des Event Management System
5. Vergleich und abschließende Bewertung
5.1 Produktvergleich
5.2 Referenzsystem
5.2.1 Grundlagen
5.2.2 Erweiterter RFID-Einsatz
5.3 Datenschutzrechtlicher Aspekt
6. Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht den Einsatz der RFID-Technologie als innovatives Werkzeug im Veranstaltungsmanagement, um Abläufe zu optimieren, die Datenqualität zu verbessern und den Service für Teilnehmer sowie Veranstalter zu personalisieren. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie RFID-basierte Managementsysteme den Prozess von der Planung bis zur Nachbereitung unterstützen und zur Qualitätssteigerung beitragen können.
2.1.1 Begriffsklärung
„RFID“ ist die Abkürzung für die englischsprachige Bezeichnung „radio frequency identification“ und bezeichnet ein Verfahren zur kontaktlosen Übertragung von Informationen ohne grundlegende Sichtverbindung, unter Verwendung magnetischer bzw. elektromagnetischer Felder zwischen einem Datenträger und einem zugehörigen Lesegerät (Vgl. Finkenzeller 2002, S. 1). „RFID-Systeme gehören zu den Auto-ID-Systemen, welche ein Objekt automatisch identifizieren“ (Vgl. Kern 2006, S. 1). Ein RFID-System besteht dabei grundsätzlich aus zwei Hauptkomponenten, dem „Transponder“ und dem Erfassungs- bzw. Lesegerät (Vgl. Finkenzeller 2006, S. 7). Im Detail betrachtet ergeben sich allerdings vier einzelne Elemente des RFID-Systems, wie in Abbildung 1 dargestellt wird.
Der Transponder, der „RFID-Tag“, besteht aus einem Mikrochip welcher die Informationen zum Abruf und ggf. zur Speicherung bereitstellt, sowie einer Antenne zur Abstrahlung und zum Empfang der Radiosignale (Vgl. Garfinkel, Rosenberg 2006, S. 16).
Der RFID-Reader, wie die Erfassungs- und Leseeinheit umgangssprachlich auch bezeichnet wird, sendet dabei die benötigten Radiosignale an den Transponder und empfängt die Antwort des Tags. Im Hintergrund läuft dabei eine Computeranwendung, welche die Signale auswertet und in für den Menschen lesbare Informationen wandelt (Vgl. Garfinkel, Rosenberg 2006 S. 22).
1. Einleitung: Beschreibt die Herausforderungen bei der Organisation von Veranstaltungen und die zunehmende Relevanz digitaler Medien sowie RFID-Technik zur Prozessoptimierung.
2. Grundlagen und Begriffsdefinition: Erläutert die technischen Aspekte von RFID-Systemen und definiert die zentralen Begriffe des Veranstaltungsmanagements und der Veranstaltungslogistik.
3. Qualität innerhalb des Veranstaltungsmanagements: Analysiert den Qualitätsbegriff, das Total Quality Management (TQM) und die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Teilnehmer- und Veranstalterqualität.
4. Ausgewählte RFID-Systeme: Untersucht detailliert vier spezifische Managementsysteme (CLM, Océ iDS-Event, ePMS, m.i.k. IT) hinsichtlich ihrer Module und RFID-Bausteine.
5. Vergleich und abschließende Bewertung: Führt einen direkten Vergleich der Systeme durch, entwirft ein Referenzsystem und beleuchtet kritische datenschutzrechtliche Aspekte.
6. Fazit und Ausblick: Bewertet den aktuellen Stand von RFID im Veranstaltungsmarkt und diskutiert das zukünftige Potenzial trotz bestehender Herausforderungen.
RFID, Veranstaltungsmanagement, Projektmanagement, RFID-Transponder, RFID-Reader, Prozessoptimierung, Qualitätsmanagement, Customer Relationship Management, CRM, Teilnehmerausweis, RFID-Technologie, Veranstaltungslogistik, Datensicherheit, Datenschutz
Die Arbeit befasst sich mit der Integration der RFID-Technologie in die verschiedenen Prozesse des Veranstaltungsmanagements, um Effizienz und Servicequalität zu verbessern.
Die Themen umfassen RFID-Technik, Projektmanagement-Phasen, Qualitätsmanagement, spezifische Softwarelösungen für Events sowie Datenschutzrecht.
Ziel ist es, den Nutzen von RFID-gestützten Systemen für die Planung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen aufzuzeigen und vier existierende Systeme zu vergleichen.
Es wurde eine theoretische Analyse mit Literaturrecherche sowie eine vergleichende Untersuchung und Evaluierung von vier konkreten RFID-Veranstaltungsmanagementsystemen durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der technischen RFID-Grundlagen, die Darstellung des Veranstaltungsmanagements als Prozess, die Analyse von Qualität und die detaillierte Vorstellung und Gegenüberstellung der vier gewählten Software-Systeme.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie RFID, Veranstaltungsmanagement, Prozessoptimierung, CRM, Qualitätsmanagement und Datensicherheit geprägt.
Der Autor identifiziert das System "iDS-Event" der Océ Deutschland GmbH aufgrund seiner klaren Ausrichtung auf das Erkennen und Bearbeiten von Lead-Usern als Referenzsystem für diesen Bereich.
Da RFID-Systeme Logistikdaten mit personenbezogenen Daten verknüpfen können, ist die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen zum Schutz der informationellen Selbstbestimmung und Datensicherheit zwingend erforderlich.
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