Masterarbeit, 2020
100 Seiten
1. Einleitung
2. Queerfeindlichkeit
1. theoretische Grundlagen
1. Heteronormativität
2. Queerness
3. Queerfeindlichkeit
2. aktuelle Befunde
1. Mitte-Studie
2. Studien zu LSBTIQ*
3. theoretische Einordnung der Studien über aktuelle Literatur aus den Gender Studies
3. Digitale Queerfeindlichkeit und queere Netzpolitik
1. Digitale Schikanen
1. Erscheinungsformen
2. ihre Spezifik in digitaler Form
3. aktuelle Rechtslage und Defizite
2. netzpolitische Handlungsoptionen zum Schutz von queeren Menschen
1. queer-digitale Bildungsarbeit
2. rechtliche Optionen
3. politische (zivilgesellschaftliche) Initiativen
4. Schlussfolgerung
5. Bibliographie
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Queerfeindlichkeit im Internet in Deutschland mit dem Ziel, Ursachen, Erscheinungsformen und gesellschaftliche Folgen zu analysieren und Handlungsempfehlungen für Politik und Zivilgesellschaft zu entwickeln, um einen sicheren, diskriminierungsfreien digitalen Raum zu fördern.
Die digitale Gefahr für Demokratie und Vielfalt
Wie es schon in der Studie dargestellt wurde: Hass im Internet ist Gefahr für Demokratie und Vielfalt. Täuschungen, Manipulationen, Leugnungen, sowie Fake News, sind Angriffe auf Rechtsstatt und Demokratie. Damit könnte man auch Meinungen in „richtige“ Richtung beeinflussen. So, wie einige rechts-konservativen Medien, wie zum Beispiel, „Junge Freiheit“ können in der Berichtserstattung Queer als „etwas nichts normales“ bezeichnen, in den Kommentaren Hetze gegen Queeren zulassen und über eigene „Normalität“ berichten.
Solche Leugnungen über Regenbogen Community könnte massiv das Denken und Meinung der anderen manipulieren und schlecht gegen Community einstellen. Aber auch einfache Beiträge in verschiedenen Gruppen hetzen gegen queere Personen, besonders, wenn irgendwelches Gesetz zugunsten LSBTIQ*+ beschloßen wurde. Personen, die es schreiben, aber auch Personen, die diese Propaganda positiv wahrgenommen haben, sind Gefahr für Queere Community im Netz, sowie auch draußen, auf der Straße.
Diese Gefahr kann auch in physische Gewalt einsteigen und somit drastische Folgen haben. Mann solle diese Gefahr eindämmen und Internet, als soziales und sicheres Raum für alle einrichten. Hass, Hetze, Manipulationen, Schikanen im Internet bitten im Moment kein sicheres Raum für Queere Menschen, besonders, wenn für einige queere Menschen Internet als einzige Option jemandem kennenlernen, ist es heute ein gefährlicher Schauplatz. Damit Internet weiterhin das erfüllt, wofür es gegründet und ausgedacht wurde, nämlich sicheres und soziales Internet, als Raum für alle, sollte man im Zuge dieser Arbeit Handlungsempfehlungen dafür geben, wie man in Deutschland rechtlich, sowie gesellschaftlich, einen Internet für alle schafft, Kommunikation im Internet und sicheres Ort für queere Menschen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des sich wandelnden Hasses ein, der sich zunehmend kollektiv und digital artikuliert, und stellt die Relevanz der Untersuchung für die queere Community dar.
2. Queerfeindlichkeit: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen von Heteronormativität, Queerness und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und analysiert aktuelle empirische Befunde zur Verbreitung queerfeindlicher Einstellungen.
3. Digitale Queerfeindlichkeit und queere Netzpolitik: Der Hauptteil untersucht spezifische digitale Hassformen wie Hate Speech und Cybermobbing sowie die Rolle der aktuellen Rechtslage und notwendiger netzpolitischer Handlungsstrategien.
4. Schlussfolgerung: Das Fazit synthetisiert die Erkenntnisse zu online- und offline-Diskriminierung und betont die Notwendigkeit von Bildung und staatlichem Engagement zum Schutz queerer Menschen.
5. Bibliographie: Das Verzeichnis enthält die wissenschaftliche Literatur und Forschungsgrundlagen, auf die sich die Arbeit stützt.
Queerfeindlichkeit, Heteronormativität, Digitalisierung, Hate Speech, Cybermobbing, Netzpolitik, LGBTIQ*, Diskriminierung, Menschenrechte, Demokratie, Internet, Zivilcourage, Bildung, Rechtsextremismus, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik queerfeindlicher Artikulationen im Internet und deren negativen Auswirkungen auf queere Personen sowie die Demokratie.
Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Konzepten von Queerfeindlichkeit, aktuellen Studien zur digitalen Diskriminierung, den Formen digitaler Gewalt sowie Handlungsoptionen für Politik, Bildung und Zivilgesellschaft.
Ziel ist es, einen Überblick über Feindseligkeiten gegenüber queeren Menschen im Internet zu geben und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, um das Internet als einen sichereren, diskriminierungsfreien Raum für alle zu etablieren.
Es wurde eine quantitative und diskursive Untersuchung durchgeführt, die auf der Analyse bestehender Studien, Umfragen sowie philosophischer und soziologischer Theorien der Gender und Queer Studies basiert.
Der Hauptteil analysiert Erscheinungsformen digitaler Gewalt wie Hate Speech und Cybermobbing sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Wirksamkeit von Gesetzen wie dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG).
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Queerfeindlichkeit, digitale Hasskriminalität, Heteronormativität, Demokratiegefährdung und netzpolitische Schutzmaßnahmen charakterisiert.
Trotz der Funktion als Informationsquelle und Schutzraum für Gleichgesinnte ist das Internet durch Anonymität und mangelnde Empathie gekennzeichnet, was Hate Speech, Cybermobbing und digitale Schikanen begünstigt, die Opfer psychisch belasten.
Staatliche Institutionen werden als defizitär wahrgenommen; die Autorin fordert spezifische Stellen zur Opferberatung, mehr queer-digitale Kompetenz bei Sicherheitsbehörden und eine transparentere, effektivere Umsetzung der Gesetze.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

